Es werden alle Sünden verziehen, nur nicht die wider den heiligen Geist

8. Mai – Gedanken zum Tag der „Befreiung“

 

Heute ist der Tag der Befreiung Deutschlands, der 8. Mai. Es werden heute von vielen verkommenen Volksverrätern die Verbrechen aufgewärmt, die wir Deutschen begangen haben sollen, Verbrechen, die bis heute täglich in den Systemmedien betont werden, um von den tatsächlichen Verbrechen abzulenken, die am deutschen Volk begangen wurden: Die Bombardierung der deutschen Zivilbevölkerung, die Ermordung von einer Million deutscher Soldaten nach dem Kriegsende in den Rheinwiesenlagern, die Vertreibung von 15 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat, wovon (nach Konrad Adenauer) 6 Millionen auf der Flucht starben, ermordet wurden, die bestialischen Vergewaltigungen deutscher Frauen von amerikanischen, französischen, britischen und vor allem sowjetischen Soldaten, allein unter der sowjetischen Besatzung wurden 2 ½ Millionen Frauen vergewaltigt, oftmals bis zum Tode, Frauen im Alter von 10-80 Jahren. Der Genozid, der den Deutschen unterstellt wird, dient der Rechtfertigung des Völkermordes der an den Deutschen begangen wird. Ein von langer Hand geplanter Genozid am deutschen Volk, ein Genozid, der heute durch die Überfremdung mit asiatischen und afrikanischen Rassen fortgesetzt wird. Dabei zerstören sich die, welche uns zerstören selbst, denn solange diese Lügen, die Deutschlands Geschichte betreffen, von der Welt geglaubt werden, wird es keinen Fortgang in der Menschheitsentwicklung geben, wird der Verfall der Menschheit und der Erde nicht aufzuhalten sein, wird die Welt im Chaos versinken. Der Rückschlag auf die Menschen, von denen diese gigantischen Lügen ausgehen, wird in furchtbarer Art erfolgen, ein Rückschlag der aus der geistigen Welt erfolgen wird (hierzu: „Die Zeichen der Zeit lesen“ Pelagius Heft XXIV). Gottes Mühle mahlen langsam – aber gründlich.

Wir Deutschen sind also frei von Verbrechen, wir sind die Guten? Die Opfer? Wir haben die Verbrechen, die uns die Geschichte, welche von den Siegermächten geschrieben wurde, nicht begangen! Nein! Womit ich nicht sagen will, daß es nicht zu Verbrechen während des Krieges von deutscher Seite kam. Es gibt keinen Krieg ohne Verbrechen, es werden die tierischen Instinkte in vielen Menschen durch einen Krieg entfesselt und diese werden nicht immer unterdrückt und kontrolliert. Aber diese Verbrechen, die uns panikartig jeden Tag von den staatlichen Propagandamedien unter die Nase gerieben werden, haben wir zum allergrößten Teil tatsächlich nicht begangen. Panikartig deswegen, weil immer weniger Menschen diese Lügen glauben und die Existenz der Politiker, der Medienprostituierten, ihre Macht über uns, auf diese Lügen aufgebaut sind, ja der Bestand der BRD selbst.

Haben wir also keine Verbrechen begangen? Wissen wir uns frei von jeder Schuld? Wir haben ein Verbrechen ganz anderer Art begangen, ein Verbrechen das schwerer wiegt als die, die uns vorgeworfen werden, ein Verbrechen, welches sich jedoch nicht mit denen vergleichen läßt welche uns vorgeworfen werden. „Versteht sich der Mensch in Deutschland zu durchgeistigen, dann ist er der Segen der Welt; versteht er es nicht, dann ist er der Fluch der Welt.“ Worte Rudolf Steiners, die er am 22. Juni 1919 in Stuttgart gesprochen hat, abgedruckt in „Geisteswissenschaftliche Behandlung sozialer und pädagogischer Fragen“ GA 192, Seite 217 in der Ausgabe von 1991. Wir Deutschen haben uns nicht durchgeistigt, wir sind zum Fluch der Welt geworden. Und wie eine Pflanze, die erst schwach und krank sein muß bevor sie von den Schädlingen befallen werden kann, so haben wir damit unsere Aufgabe im Weltgeschehen verneint und uns geschwächt und die Schädlinge der anglo-amerikanischen Machteliten konnten nur so über uns herfallen. Ein Verbrechen, eine Sünde die ihresgleichen sucht im Weltgeschehen. Die Dornacher „Geistesheroen“ haben erfolgreich das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit begangen, indem sie die Anthroposophie zum Verfall gebracht haben, ein Verbrechen das niemals verziehen werden kann. Und wir Deutschen, wir Anthroposophen haben es geschehen lassen, haben uns mitschuldig gemacht, aus Bequemlichkeit, aus Angst, aus Eitelkeit, aus Egoismus.

„…daß er das Verharren im Nichtwissen erkennen lernt als die größte Sünde des Menschen.“ Aus „Weltenwunder, Seelenprüfungen und Geistesoffenbarungen“ GA 129, Seite 161, in der Ausgabe von 1977. „… und wir lernen, wenn wir uns der Gesinnung und der wahren Bedeutung der Geisteswissenschaft nach in diese letztere vertiefen, daß es nicht nur eine egoistische Sehnsucht ist, sondern daß es die tiefste menschliche Pflicht gegenüber den Kräften des Makrokosmos ist, den Schatz, der in unserer Seele ruht, nicht verkommen zu lassen.
Man lernt, meine lieben Freunde, daß bei jedem Menschen, der in der Welt vorhanden ist, da unten in den Seelengründen etwas liegt, was einstmals die Götter aus ihrem eigenen Leib, aus ihrer eigenen Substanz in uns hineingelegt haben. Man lernt fühlen, die Götter haben auf ein Stück ihres eigenen Daseins verzichtet, haben sich das gleichsam aus ihrem Fleische gerissen, es von sich weggenommen und es in unsere Seele hineingelegt. Wir können nun als Menschen ein Zweifaches tun mit diesem Seelenschatze, der ein göttliches Erbteil ist. Wir können aus einer gewissen menschlichen Bequemlichkeit heraus sagen: Ach, was brauche ich Erkenntnis, die Götter werden mich schon selber zu den Zielen führen. – Das tun sie aber nicht, denn sie haben solchen Schatz in unser Inneres gesenkt, damit wir ihn durch unsere Freiheit herausheben. Wir können also diesen Seelenschatz in uns verkommen lassen. Das ist der eine Weg, den die Menschenseele einschlagen kann. Der zweite Weg ist der, daß wir uns unserer höchsten Pflicht bewußt werden gegenüber den himmlischen Mächten und uns sagen: Wir müssen ihn heben, wir müssen ihn heraufbringen aus den verborgenen Tiefen in unser Bewußtsein herein. – Was tun wir denn, wenn wir diesen Seelenschatz heraufholen aus den Tiefen unseres Bewußtseins? Dann geben wir diesem Seelenschatz eine andere Form, als er früher im Leibe der Götter gehabt hat, aber in dieser Form, die er durch uns angenommen hat, geben wir ihn wiederum auf geheimnisvolle Weise den Göttern zurück. Mit unserer Erkenntnis betreiben wir keine persönliche Angelegenheit, mit unserer Erkenntnis tun wir nicht etwas, was bloß unserem Egoismus dienen soll, wir tun nichts Geringeres, als daß wir das Gut, das edle Erbgut, das uns die Götter gegeben haben, ihnen wiederum in der veränderten Form, die es durch uns bekommen soll, zurückbringen in die höheren Welten, damit sie es mit uns wieder haben. Wenn wir aber den Seelenschatz verfallen lassen in uns, dann treiben wir im wahrsten Sinne Egoismus, denn alsdann bleibt dieser Seelenschatz unwiederbringlich für den Weltenprozeß verloren: der Götter Erbteil lassen wir verwesen, wenn wir nicht erkennen wollen in uns.“
Ebenda, ebenfalls Seite161. Wir lassen dann unwiederbringlich verwesen, was die Götter in Äonen, in Jahrmillionen erschaffen haben, treten das Höchste, was die Menschheit jemals erhalten hat, in den Dreck und verwesen selbst mit dem Seelenschatz, den wir verkommen lassen. Das ist die Sünde wider den heiligen Geist, die Sünde die niemals verziehen werden kann, weil der Mensch sie selbst aus der Freiheit und der Liebe, den beiden Zielen der Erdenentwicklung, heraus beheben muß. Würde die geistige Welt dem Menschen diese Sünde verzeihen, so müßte der ganze Schöpfungsplan aufgegeben werden, denn der Mensch muß die Freiheit und die Liebe im Laufe der Erdenentwicklung erringen. Die Liebe wiederum setzt die Freiheit voraus, denn Liebe kann nicht erzwungen werden, sonst ist es keine Liebe, sie sind das göttliche Ziel der Erden- und Menschheitsentwicklung. Mit diesem Versäumnis haben wir uns selbst zum Abschuß freigegeben, denn kein Volk, das zum Geist, zu einer solchen Aufgabe findet, kann vernichtet werden. „Was auch geschehen mag, fruchtbar sein wird diese mitteleuropäische Kultur für die Menschenzukunft. Die Zukunft der Menschheit beruht schon darauf. Und förmlich, weil sie diese Menschheitszukunft nicht haben wollen, um sich vor ihr zu retten, deshalb verlästern sie die Gegner dieser mitteleuropäischen Kultur. Erfassen wir aber diese mitteleuropäische Kultur im Geiste, erkennen wir ihr Spirituelles, und wissen wir, daß wir darauf bauen können, dann können wir auch wissen: Und wenn alle Teufel ihr den Untergang geschworen hätten – sie wird nicht untergehen! Aber nur das wird nicht untergehen, was mit dem rechten Geiste verbunden ist.“ Rudolf Steiner in dem Vortrag 6. August 1918, zu lesen in „Bewußtseins-Notwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft“ GA 181, Seite 430. Wir haben die Wahl unterzugehen oder zum Geiste aufzusteigen. Die Frage ist nur, ob wir diese Wahl immer noch haben, denn allzu lange wurde geschlafen und allzu wenige wollen nun erwachen, erwachen nicht nur für die politischen Verschwörungen, sondern für den Geist.

Vor diesem Hintergrund muß manches neu an moralischer Bewertung überdacht werden. Ist derjenige, welcher sein Leben lang sich nur um sein Haus, seinen Garten, seine Frau und seine Kinder, sein Fernsehprogramm, seinen Egoismus gekümmert hat, der zwar nie einen Menschen vernichtet hat und immer brav seine Steuern bezahlte, jedoch allem aus dem Wege ging, was ihm Klarheit über sein Leben und seine kosmischen Aufgaben, über die Bedeutung und Entstehung der Welt verschafft hätte, ist der so viel besser als solche Menschen wie Obama, wie Bush, wie Churchill, wie Stalin, die Millionen von Menschen auf dem Gewissen haben oder solche, die diesen zuarbeiten, sie darin unterstützen und die Morde geschehen lassen, wie Frau Merkel, Hollande oder der Oberlügner Gauck? Ist das „Gutsein“ des Ersteren nicht darauf zurückzuführen, daß es ihm an Gelegenheit mangelte, sich die Hände schmutzig zu machen? Daß die Umstände nie so waren, daß sie ihn in Versuchung führten? Dem einen wie dem anderen können seine Sünden nur dann verziehen werden, wenn er sich zum Geiste erhebt, denn nur dort findet er die Moralität und die Motive für das Menschsein. Die Sünde wider den Heiligen Geist ist die Sünde wider die geistige Erkenntnis, denn die Sprache des Heiligen Geistes, das ist die Geisteswissenschaft, die Anthroposophie.

Rüdiger Keuler, Mai 2015

 



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