Das Volk des bewußten Christentums

            Seit über hundert Jahren ist Deutschland die Zielscheibe für Haß, der aus den umliegenden europäischen Völkern, aber nicht nur von Europa aus, gegen uns gerichtet ist. Dieser Haß wurde von den okkulten Hintergrundmächten in geschickter Weise bis in die Gegenwart herein geschürt. Dieser Haß findet seinen Höhepunkt in der Umerziehung, die seit 1945 systematisch die kleinsten Kinder in diesem Land schon über sich ergehen lassen müssen, um Geschichtsverfälschungen zu lernen, die ihnen so tief eingeprägt werden, daß sie selbst diesen Haß gegen jeden wenden, der bemüht ist, die Wahrheit zu erforschen und die Wahrheit in der Öffentlichkeit darzustellen. Die Sieger des 2.Weltkrieges haben unsere Geschichte im Sinne ihrer „Wahrheit“ geschrieben, den große Teile dieses Volkes verinnerlicht haben. Dadurch wurde diesem Volk die eigene Identität genommen. Die Lügen, die mit dieser Umerziehung verbunden sind, sitzen im Lebenskräftegefüge jedes Einzelnen dieses Volkes und führen dazu, daß auch in anderen Bereichen die Lüge von der Wahrheit nicht mehr unterschieden werden kann und verstärkt Veranlagungen zu Krankheiten entstehen, speziell solche des Nervensystems und solche, die ihre Ursache in der Psyche haben.

            Jeder, der diese gegen uns gerichteten Machtintrigen durchschaut, müßte sich eigentlich fragen, warum haben wir diesen Haß auf uns gezogen? Ich habe noch nirgends, auch nicht in den Veröffentlichungen revisionistischer Autoren, die mutig genug um diese geschichtlichen Wahrheiten ringen, eine befriedigende Erklärung für diesen Haß gefunden. Es kann sich daher die Frage anschließen, läßt sich eine solche Antwort aus einer rein materialistischen Geschichtsforschung allein gewinnen? Anders wird es allerdings, wenn wir uns der anthroposophischen Geisteswissenschaft zuwenden und dort nach Erklärungen suchen.

            Schon 1915 wies Rudolf Steiner auf diesen Haß hin. „Gewiß, die Deutschen werden jetzt erst merken, daß sie im Grunde genommen ungeheuer gehaßt werden. Aber man wird, wenn man genauer prüft, bemerken, daß demjenigen, was man am meisten haßt, zugrunde liegt dasjenige, was gerade die besten Eigenschaften des deutschen Wesens sind. Die schlechteren Eigenschaften haßt man gar nicht besonders.“ Vortrag vom 16. März 1915, gehalten in Berlin, abgedruckt in „Menschenschicksale und Völkerschicksale“ GA 157, Seite 226. Erstaunlich nicht! Uns wird ja dauernd eingebläut, daß wir gehaßt werden wegen unseres singulär schlechten Volkscharakters. Man kann einen Menschen dafür hassen, was er an Bösem tut, was er an schlechten Eigenschaften hat. Man kann ihn jedoch auch dafür hassen, was er an guten Eigenschaften den anderen voraus hat, die diese erst erringen müßten. Sind dann diese Eigenschaften schwer zu erreichen und müßten diese dafür ihre Bequemlichkeit, ihre Trägheit überwinden, dann ist es einfacher, statt sich auf diesen beschwerlichen Weg zu machen, daß man den Mensch, der diese Eigenschaften hat, schlecht macht, ihn mit Dreck bewirft, ihn schließlich für das haßt und ausrotten will, was er an Edlem, an Positivem an sich trägt. Das ist ein durchaus menschlich, allzu menschliches Verhaltensmuster, das wir immer wieder im Umgang der Menschen miteinander studieren können. Wir finden es auch bei den „Anthroposophen“ im Umgang mit Rudolf Steiner, statt daß man sich den schweren Aufgaben, die mit der Geisteswissenschaft verbunden sind, stellt, ist man seit vielen Jahren bemüht, selbst in den „obersten“ Kreisen, zum Beispiel Bodo von Plato (wir berichteten in einer früheren Ausgabe von einem Brief, in dem er Rudolf Steiner unwahre Aussagen unterstellt), ihn immer mehr auf die eigene Augenhöhe herunterzuziehen, um sich zuletzt sogar bequem über ihn stellen zu können (Sebastian Gronbach in seinem Buch „Missionen“; er bildet sich ein, vor dem Computer sitzend Rudolf Steiner übertreffen zu können).

            Nun stellt sich auch unter diesem Aspekt die Frage, für welche Eigenschaften sind wir den hassenswert? „ Gerade wenn wir unsere Zeit mit allen ihren Fehlern und Irrtümern in Betracht ziehen, da sehen wir, daß keimhaft veranlagt ist in der mitteleuropäischen Kultur, daß mit allen Kräften Vorbereitungen gemacht sind im deutschen Volksgeist, in der germanischen Volksseele, damit bewußt nun ergriffen werde der Christus-Impuls. Das ist eine Tatsache von unendlich höherer Bedeutung noch als diejenige des fünfzehnten Jahrhunderts, als das Mädchen von Orleans Frankreich zu retten hatte, weil Frankreich damals eine bedeutende Mission hatte. Wir stehen also vor der bedeutsamen Tatsache, daß in der Zukunft der deutsche Geist dazu berufen ist, im vollen Wachzustand mit den Tatsachen, die in das deutsche Geistesleben eingeflossen sind, den Christus-Impuls immer bewußter aufzunehmen. Er mußte wirken, dieser Christus-Impuls, durch die Jahrhunderte so, wie wir stets gezeigt haben, indem er sich in den Seelen durch die unterbewußten Vorgänge ankündigte. Und er muß sich in der Zukunft mit den Seelen in der Weise verbinden, daß es Menschen gibt – die es in Mitteleuropa geben muß- , die im Wachzustande, unter Anstrengung ihrer bewußten Geisteskräfte, nicht nur derjenigen, die im physischen Leibe und im Ätherleibe sind, auch ihr Ich und ihren astralischen Leib mit dem Christus-Impuls verbinden.“ Ebenda, Seite 86 ff.

            Diese Mission, die mit dem deutschen, mit dem mitteleuropäischen Volk verbunden ist (oder muß man sagen gewesen wäre?), wird von Rudolf Steiner nicht aus Chauvinismus, wie ihm heute vielfach unterstellt wird, sondern aus Einsicht in die geistigen Gesetzmäßigkeiten, die der Entwicklung der Menschheit und ihrer Kultur zugrunde liegen, so hoch eingeschätzt, daß er Worte darüber ausspricht, die man sich heute fast nicht zu sagen getraut. „Aber notwendig ist, was schon einmal vorgebracht worden ist, daß, wenn wir heute in einer Art von Dämmerung leben (gesagt während des ersten Weltkrieges), sich eine wirkliche Sonnenzeit für die Zukunft entwickeln wird. Dazu ist aber nötig, daß es Menschen geben wird in der Zukunft, die ihren Zusammenhang haben werden mit den geistigen Welten, damit der Boden, der zubereitet wird mit dem Blut und dem Leid so vieler, nicht umsonst zubereitet worden ist. Denn dadurch, daß Seelen da sind, die ihren Zusammenhang mit den geistigen Welten in sich tragen können, wird gerechtfertigt – und wäre es das Greulichste, das Furchtbarste, das Schreckenerregendste – alles, was geschieht, wenn die mitteleuropäische Mission im Geistesleben erreicht wird. Das aber wird davon abhängen, daß einzelne Seelen, die durch ihr Karma an dieses Geistesleben herankommen können, sich damit durchdringen und dann, wenn wieder die Sonne des Friedens leuchten wird über die Gefilde Mitteleuropas, Geisteserkennen, Geisteserfühlen in sich tragen.“ Ebenda, Seite 92.

            Das diese Aufgabe in Mitteleuropa nicht, oder nur ungenügend, ergriffen wurde, ist die tatsächliche Schuld, der sich das deutsche Volk schuldig gemacht hat. „Versteht sich der Mensch in Deutschland zu durchgeistigen, dann ist er der Segen Welt; versteht er es nicht, dann ist er der Fluch der Welt.“ GA 192, „Geisteswissenschaftliche Behandlung sozialer und pädagogischer Fragen“, Seite 217. Von einer Schuld im herkömmlichen Sinne kann dabei jedoch nicht die Rede sein. Aber die Frage müßte uns schon dringlich beschäftigen, sind wir endgültig zum Fluch der Welt geworden?

            Ich kenne viele Menschen, gerade national gesinnte, die das Christentum völlig ablehnen, dabei kennen sie das eigentliche Christentum gar nicht, sondern nur das, welchem sich das römisch-lateinische Element bemächtigt hat, das des Glaubens, das sehr früh den Weg der Macht und der Seelendiktatur beschritten ist. „Der Glaube ist die Vorstufe der Erkenntnis“, dieser Ausspruch kann sich heute erfüllen. Damit ist ein Christus-Impuls gemeint, der sich dem Bestehenden völlig entgegengesetzt entwickeln muß, denn Macht ist nichts, was mit dem Christus in Verbindung gebracht werden kann, sondern die Macht verbindet den Menschen mit Ahriman. „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen“, auch das ist ein Ausspruch des Christus, der auf das Zukünftige des Christentums hinweist. Diese Wahrheit ist aber nicht die des passiven Denkens des Glaubens und der Naturwissenschaft, sondern ein Denken, welches so erkraftet werden muß, daß es zuletzt Eingang findet in die geistigen Welten. Das will die weitaus größte Zahl der Menschen nicht, stattdessen hassen sie lieber. Das bisherige Christentum ist dem Menschen äußerlich wie ein Kleid geblieben, es wird vom Menschen nicht durch den Tod in die geistige Welt und von dort in eine neue Inkarnation getragen. Das muß es aber, wenn die Menschheit nicht im Chaos, im Bösen, in der Dekadenz, in der Gewalt versinken will.

            Die anthroposophische Geisteswissenschaft unterscheidet das Böse in zwei verschiedene kosmische Wesenheiten, in Luzifer und Ahriman. Luzifer wird schon in der Bibel genannt, er ist derjenige, dessen Wirken dazu geführt hat, daß die Menschheit aus dem Paradies vertrieben wurde, was jedoch nicht nur schlechte Eigenschaften in die Menschheit brachte. Er ist der Bringer der Freiheit und des selbständigen Denkens. Aber seine Zeit ist abgelaufen, sein heutiges Wirken kann nur zum Unheil der Menschen ausschlagen. Er verführt den Menschen zum Egoismus und zur Eitelkeit, zum Abwenden von seiner Aufgabe, das Geistige nicht in abgezogenen hohen Gefilden zu suchen, sondern mit dem geistig Errungenen die Materie zu verwandeln. Ahriman hingegen ist der Gott des Mammon, der Gott der Globalisten und des Beamtentums, derer, die nach der Eine Welt Herrschaft streben. Der Gott der Macht, der, der uns dazu bringt, uns auf den Standpunkt zu stellen, es gibt keinen Geist, dieser ist nur eine Illusion, es gibt nur Materie. Der durchchristete Mensch hat nun nicht die Aufgabe, diese beiden zu fliehen, sondern sie in sich und in der Welt in ein Gleichgewicht zu bringen, indem er sie erkennt, bewußt mit ihnen und dem was an ihnen auch am Positivem ist, umgeht, und ihnen dadurch die Macht über die Entwicklung der Menschheit nimmt. Das ist jedoch nicht möglich ohne die Erkenntnis des Geistigen, des Christus. Verschmäht der Mensch diese Arbeit der Bewußtwerdung, wird er unweigerlich eine Beute dieser Widersachermächte und fällt aus der weiteren Entwicklung der Menschheit heraus, ein zukünftiges Naturreich des Bösen, des Irrtums und des Häßlichen bildend. An der Stelle rächt sich am Menschen seine Überheblichkeit zu meinen, er könne in seinem Egoismus gegen die Schöpfung nach Belieben sündigen, ohne Konsequenzen tragen zu müssen. Wer heute nicht bereit ist den Weg zu gehen, das Böse als geistige, als kosmische Wesenheit zu erkennen, kann dem Bösen nur verfallen, weil er es durchschauen muß, um ihm Widerstand bieten zu können.

            Man kann also sagen, daß das deutsche Volk, das Volk des Christus ist. Deswegen wird es in der Gegenwart als Volk auch gekreuzigt. Es ist eigentlich überflüssig zu erwähnen, daß diese Mission keine völkisch egoistische ist, sondern für die ganze Menschheit ausgeführt werden soll. Sie kann auch nicht von einem anderen Volk übernommen werden, da Jahrtausende aus der geistigen Welt heraus auf diese Aufgabe hingearbeitet wurde. Bis in die physische Konstitution hinein ist dieses Volk für den Weg zur geistigen Erkenntnis, zum bewußten Christentum, vorbereitet worden.

            So wie der Christus in einem physischen Leib auf der Erde gewandelt ist, so erschien am Anfang des 3. Jahrtausend v. Chr. Luzifer in physischer Gestalt unter den Menschen auf Erden. Jetzt ist die Zeit, in der Ahriman erscheinen wird, er ist derjenige, den bestimmte Kreise als den Messias erwarten. Christus erscheint nur einmal in einem physischen Leib, heute erscheint er den Menschen im Ätherischen, dies wird im Neuen Testament „in den Wolken“ genannt. Das Denken der Menschen findet jedoch auch im Ätherischen statt, sodaß der Mensch, wenn er sein Denken soweit spiritualisieren kann, daß er nicht nur, wie das jetzt der Fall ist, die Spuren, die diese Tätigkeit des Ätherischen im physischen Gehirn abdrückt, von ihm als Gedanken wahrgenommen werden, sondern das Tun im Ätherischen selbst von uns als Denken erlebt wird, den Christus in seiner eigenen Gedankenwelt erleben kann. Auf den Weg zu dieser Spiritualisierung des Denkens kann sich der Mensch auch dann schon machen, wenn er noch nicht meditiert, sondern „nur“ die geisteswissenschaftlichen Begriffe aufzunehmen sich bemüht. Der heutige Mensch hat in seiner gesunden menschlichen Vernunft genügend Kraft, um dies zustande bringen zu können.

            Ahriman ist auch der Gott der Lüge, er bereitet sein Erscheinen so vor, daß er an die Stelle der Wahrheit die Lüge setzt und die Wahrheit als Lüge verschrien wird. Wie anders sollten ihn sonst die Menschen als Messias feiern? Er würde erkannt und entlarvt. Also muß zuerst der gesunde Menschenverstand korrumpiert werden. Das erleben wir heute in unserer Kultur und unserer Politik. Die Gewalt wird Freiheit genannt, die Diktatur Demokratie, aus Kriegen werden friedenschaffende Maßnahmen, aus Ermordeten Kollateralschäden, aus im Krieg Gefallenen Verunglückte, aus Perversionen Kulturvielfalt, aus Kriminellen Karlspreisträger, und in wenigen Jahren wird aus dem sexuellen Mißbrauch von Kindern individuelle Entfaltungsmöglichkeiten der Minderjährigen werden und alle werden es als Kulturfortschritt feiern. Die das nicht mitmachen wollen werden ausgegrenzt und kriminalisiert, weil sie den Entfaltungsmöglichkeiten ihrer Kinder im Wege stehen. Ach ja, das habe ich vergessen, die krankmachenden Chemikalien, der allein an Universitäten gelehrten Schulmedizin, deren Sinn es ist, die Menschen in Ressourcen für die Pharmaindustrie zu verwandeln, nennen sich Heilmittel. Warum sollte also nicht auch der Teufel in den Augen der Menschen Anspruch auf Gottesverehrung haben?

            Hinter dem Haß gegen das deutsche Volk verbirgt sich der Haß gegen den Christus, und weil die katholische Kirche allen Grund hat zur Erhaltung ihrer Macht, daß ihre Schäflein nichts anderes bekommen als den leergewordenen Glauben ohne Verständnis des Geistigen, haßt die katholische Kirche die Anthroposophie abgrundtief.

            Immer wieder im Laufe der Geschichte wurde deutlich, wer als treibende Kraft hinter dem Haß und den Kriegen stand, die Deutschland aufgedrängt wurden. So erschien am 24. März 1933, acht Wochen nach der Machtübernahme durch Adolf Hitler, als in Deutschland noch niemand an Krieg dachte, jeder froh war, wenn er genug zu Essen hatte und bis dahin auch keine Aktionen gegen Juden erfolgt waren, ein aufsehenerregender Leitartikel im britischen „Daily Express“ mit der Überschrift „Judea erklärt Deutschland den Krieg“ auf der ersten Seite. Darin wird weltweit zum Wirtschaftsboykott Deutschlands und zum Boykott in Handel, Finanz und Diplomatie aufgerufen. Genau so wenig bekannt sind die folgenden Worte. „Dieser Krieg ist unser Krieg!“ „Wir leugnen es nicht – und haben keine Furcht, die Wahrheit zu bekennen, daß dieser Krieg unser Krieg ist und zur Befreiung des Judentums geführt wird. Wir sagen, daß ohne uns der Erfolg der Alliierten nicht denkbar wäre. Stärker als alle Fronten zusammen ist unsere Front, die Front des Judentums. Wir geben diesem Krieg nicht nur unsere ganze finanzielle Unterstützung. Die Sicherung des Sieges baut sich hauptsächlich auf der Schwächung der gegnerischen Kräfte, auf der Zerschlagung in ihrem eigenen Lande im Inneren ihrer Festung des Widerstandes auf. Und wir sind das trojanische Pferd in der Festung des Feindes. Tausende in Europa lebende Juden sind der Hauptfaktor bei der Vernichtung des Feindes.“ Aus der Rede des Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Chaim Weizmann, am 3. Dezember 1942 in New York gehalten. Entnommen ist diese Textstelle aus „Der Große Wendig“ Band I, Seite 613. Wurde durch eine solche Ansprache und den 1933 veröffentlichten Leitartikel nicht bewußt eine Internierung der jüdischen Minderheit provoziert? Zur Beantwortung dieser Frage könnten noch viele andere Belege angeführt werden. Eine solche Internierung fand ja auch in anderen Staaten während der Zeit des Krieges statt, so in England, wo die Deutschen interniert wurden und in den USA, die den japanisch-stämmigen Teil ihrer Bevölkerung internierte, aus Angst, diese könnten mit Japan kollaborieren. Schon damals, was ja bis heute so ist, verstanden es die Juden, oder konkreter ausgedrückt die Zionisten, die USA geschickt für ihre Ziele zu gebrauchen. Wie sagt doch in späterer Zeit der israelische Ministerpräsident Scharon „der israelische Schwanz wedelt mit dem amerikanischen Hund“. Immer wieder zeigt sich durch die Fassade hindurch, wer als treibende Kraft hinter diesem Haß auf Deutschland stand. Die Zionisten brauchten die Verirrungen im Nazideutschland, um endlich vor der Welt mit ihren Forderungen nach einem eigenen Land in Palästina, auf Kosten des dort seit Jahrhunderten ansässigen Volkes, der Palästinenser, Anerkennung zu finden.

Der Haß, der uns von dieser Seite zukommt, richtet sich jedoch weniger gegen uns als Volk, als vielmehr gegen das Christentum, gegen den Christus selbst. Die Anerkennung des Christus wäre mit einem Einverständnis verbunden, den Sohn Gottes gekreuzigt zu haben. Selbst der Koran geht in dieser Beziehung weiter als der jüdische Glaube, er gesteht dem Christus göttlichen Ursprung zu. Dann möchte man doch lieber weiter davon ausgehen, daß der Messias noch kommt. Welcher „Messias“ jedoch in der Gegenwart erscheinen wird, habe ich schon erwähnt, nämlich Ahriman. Mit der Ablehnung des Christus verbunden ist der Glaube, weiterhin das auserwählte Volk, welches man tatsächlich bis zur Geburt Christi war, zu sein und sich der Illusion hingeben zu können, dadurch mit Rücksichtslosigkeit gegen andere Völker, Goijms, Ungläubige, vorgehen zu dürfen. Am schrecklichsten bekommt das palästinensische Volk die aus einem solchen archaischen Sendungsbewußtsein fließende Haltung zu spüren.

            Wir können innerhalb der Geisteswissenschaft auf Ausführungen Rudolf Steiners stoßen, die uns in bedeutsamer Art über die geistigen Hintergründe dieser Zusammenhänge aufklären. In den ersten beiden Vorträgen des Zyklus „Das Sonnenmysterium und das Mysterium von Tod und Auferstehung“ GA 211, spricht er über den Schlaf. Am Ende beider Vorträge kommt er in seinen Ausführungen auf die Christuswesenheit zu sprechen. „Das ist ein realer Prozeß: Der Gott, der kennengelernt hat dasjenige, was die Götter sonst nicht kennen, der gelernt hat zu sterben, der die Sterbetatsache in sich einbezogen hat, das ist der Christus, der Gott, der eintritt in diejenige Welt, wo es Geburt und Tod gibt, das Heruntergehen des Gottes in die Menschennatur. Gott wird Mensch. Es ist dieses eben die Formel, in der ausgesprochen werden kann, was der Christus geworden ist: Für die Erde das Urbild der Menschheit, für die Erde dasjenige, durch das die Menschheit Sinn bekommt. Und wenn sich das andere vollzogen hätte, wenn in derselben Zeit, in der der Gott Mensch geworden wäre, auch ein Mensch den Drang gehabt hätte, Gott zu werden, das heißt, nicht mehr zu sterben, nicht mehr den Gesetzen des irdischen Lebens unterworfen zu sein, dann würde er natürlich, während der Gott der vollkommenste Mensch wurde, indem er herunterstieg, der elendste Gott geworden sein. Diesen polarischen Gegensatz haben Sie! Nicht umsonst steht neben dem Christus, der auf Golgatha hinaufsteigt, der Ahasver, der Mensch, der zum Gotte wird, aber zum stümperhaften Gotte, der die Möglichkeit des Sterbens verliert, der nun durch die Welt wandelt, nicht sterben kann, der Gott, der auf dem physischen Plane bleibt, aber auf dem physischen Plane dieselben Eigentümlichkeiten entwickelt, die eigentlich nur im Traumlande entwickelt werden durften.

Es ist ein Ungeheures, Geistvolles, das da vor unsere Seele hingestellt wird, daß beigegeben ist dem Gotte der Mensch, der Gott geworden ist, aber allerdings, wie es selbstverständlich ist, in einer ihn elend machenden Weise. Der Mensch, der Gott geworden ist, der erhält innerhalb der Erdenentwickelung auch das Prinzip, daß die Gottheit nicht herunterkommen soll auf den physischen Plan: das Judentum, die alttestamentliche Weltanschauung.

Hier liegt ein Mysterium schon vor. Derjenige, der diese Dinge kennt, weiß: Ahasver ist ein wirkliche Wesenheit, und die Ahasver-Sagen beruhen schon auf realen Eindrücken von Wahrnehmungen des Ahasver, die da oder dort gewesen sind, denn Ahasver ist vorhanden, und Ahasver ist der Pfleger des Judentums, nachdem das Mysterium von Golgatha da war. Es ist der Mensch, der Gott geworden ist. Wir müssen uns durchaus klar sein, daß wir zu einer vollständigen Geschichtserkenntnis auch nur dadurch kommen, daß wir das Geistige hereinbeziehen.

Wir schauen auf der einen Seite nach der Menschwerdung Gottes im Ereignis von Golgatha, wir schauen nach der Gottwerdung des Menschen in dem Ahasver. Und der Eingeweihte kann wissen, daß der Ahasver wirklich herumwandelt. Man kann ihn natürlich nicht als einen Menschen sehen. Er ist ja ein Gott geworden. Aber er wandelt herum. Er ist im Erdendasein vorhanden. Und wirkliche Geschichtsdarstellungen, die die volle Realität erfassen, die machen es notwendig, daß man hinschaut auf das, was auch als geistige Realität durch das geschichtliche Werden der Menschheitsentwickelung geht.

Gewiß sind viele Dinge in Bildern nur vorhanden. Es kommt ja nur darauf an, daß man weiß, daß diese Bilder Realitäten entsprechen.“ Seite 27 ff. „…,wenn man so etwas hinstellt wie den Ahasver, der als ein Wesen, aber eben als ein Geistwesen durch die Weltentwicklung geht und fortdauernd verhindert, daß der Mensch auf die Weise, wie es in seiner Entwicklung liegt, durch den Christus wiederum zurückkehrt in die geistige Welt, aus der er herausgegangen ist, als er das atavistische Hellsehen verloren hat.“ Ebenda Seite 28 ff.

Wir haben also den polarischen Gegensatz zu dem Christus Jesus in Ahasver. Das ist die tiefere Begründung, die tiefere Bedeutung der Ahasver-Sage, jener Sage, welche von etwas spricht, wovon gesprochen werden muß, weil es eine Realität ist: von einem Wesen, das herumwandelt auf der Erde. Sie ist da, diese Ahasver-Gestalt. Sie wandelt auf der Erde herum, sie wandelt von Volk zu Volk. Sie läßt unter anderem zum Beispiel gerade den hebräischen Glauben nicht ersterben. Es ist diese Gestalt vorhanden, diese Ahasver-Gestalt, der unrechtmäßig gewordene Gott.“ Ebenda, Seite 45. „Diese Dinge gehören zu den Weltengeheimnissen, die eben jetzt in unserer Zeit, wo viele Geheimnisse geoffenbart werden sollten, auch offenbar werden müssen.“ Ebenda, Seite 46 (Hervorhebungen vom Verfasser). In der Legende verweigert der Ahasver dem Christus auf seinem letzten Leidensweg die Hilfe und verflucht sich dabei selbst. Die wirklichen Legenden sind tiefe, komplexe geistige Wahrheiten, die, weil die damalige Menschheit, bis auf Ausnahmen, solche komplizierten Wahrheiten mit dem Denken nicht ergreifen konnte, in ein Bild gekleidet wurden, auch deshalb, weil solche Bilder tiefer in die Seelen der Menschen wirken konnten.

            Das Böse an sich gibt es nicht, sondern es entsteht, wenn am falschen Ort und zur unrichtigen Zeit die Ereignisse stattfinden, die Kräfte wirken. Der Gegensatz zwischen Christentum und Judentum entsteht also dort, wo die Aufgabe des „auserwählten Volkes“ zu Ende war und die Metamorphose aus der Vergangenheit in die Zukunft nicht gelang, vom alttestamentarischen Auge um Auge, Zahn um Zahn, von der Religion des Gesetzes zur Liebe und zur Freiheit. Das „Wissen“ um diesen zeitgeschichtlichen Gegensatz wirkt im Unterbewußtsein vieler Juden und führt zu dem Haß gegen das Volk, das den Christus-Impuls, als einen Impuls, der der bewußten Erkenntnis verständlich werden soll, in die Zukunft führen muß. „Es ist gewiß nicht zu leugnen, daß heute das Judentum noch immer als geschlossenes Ganzes auftritt und als solches in die Entwicklung unserer gegenwärtigen Zustände vielfach eingegriffen hat, und das in einer Weise, die den abendländischen Kulturideen nichts weniger als günstig war. Das Judentum als solches hat sich aber längst ausgelebt, hat keine Berechtigung innerhalb des modernen Völkerlebens, und daß es sich dennoch erhalten hat, ist ein Fehler der Weltgeschichte, dessen Folgen nicht ausbleiben konnten. Wir meinen hier nicht die Formen der jüdischen Religion allein, wir meinen vorzüglich den Geist des Judentums, die jüdische Denkweise.“ GA 32, Seite 152. Für Sätze wie diese wird selbst Rudolf Steiner heute verfolgt. Warum? Das Wesen der Diktatur besteht immer darin vorzuschreiben, an welche Wahrheiten geglaubt werden muß und welche Gedanken verboten sind. Die Wahrheit jedoch kann auch andere Meinungen und wären es auch die Falschesten, vertragen. Sie kann mit Argumenten und Beweisen arbeiten, sie braucht keine staatlich verordnete „Offenkundigkeit“.

            Nun wäre es allerdings das Verkehrteste was geschehen könnte, wenn man der Lüge und der Macht mit Gewalt begegnen würde. Damit wirkt man im Sinne des ahrimanischen „Messias“, der in wenigen Jahren in Erscheinung treten wird. Es genügt, daß diese Dinge durchschaut werden, denn nur im Dunkeln der Unwissenheit können sich die Fäden der Macht, der Diktatur der Unfreiheit, entfalten. Deswegen sind die Medien weltweit im Besitz von fünf Familien, wovon vier jüdischer Herkunft sind. Deswegen gibt es in Deutschland so viele Gesinnungsdesigner, die uns unaufhörlich daran erinnern, was wir für eine böse Vergangenheit haben und was wir zu denken haben, wenn wir nicht als Rechts gelten wollen und damit unsere Existenz, und wenn das nicht ausreicht auch unser Leben, riskieren wollen.

 

            In dem zuerst genannten Zyklus spricht Rudolf Steiner etwas aus, was für die Beurteilung des politischen Geschehens der Gegenwart interessant ist zu wissen. Es geht dabei um das Verhältnis Mitteleuropas zum europäischen Osten, zum Träger des sechsten nachatlantischen Kulturimpulses, den Slawen. „Denn ich sagte: die früher in Westeuropa oder auf der italienischen Halbinsel verkörperten Seelen, die jetzt im Osten aufwachsen, sie vereinigen sich in den unterbewußten Untergründen des astralischen Leibes wie instinktiv mit dem Christus-Impuls. Was aber der Christus-Impuls in ihnen werden soll, das kann er nie werden durch eine gerade Fortentwickelung dessen, was da instinktiv unter dem Namen des orthodoxen Katholizismus, der ja im wesentlichen byzantinisch ist, in den Seelen lebt und der ein Name, nicht ein Impuls ist.“ … „Was im Osten sich vorbereitet, das kann nur dadurch etwas werden, daß in Mitteleuropa in kräftiger Weise, bewußt – das heißt im vollen Wachzustande – aus dem, was die Seelen aus der Ich-Natur heraus erstreben, die menschliche Ich-Kraft und die menschlichen Erkenntniskräfte verbunden werden mit dem Christus-Impuls. Nur dadurch, daß der deutsche Volksgeist Seelen findet, welche so den Christus-Impuls in den astralischen Leib und in das Ich hineinverpflanzen, wie er hineinverpflanzt werden kann eben im vollen Wachzustande, nur dadurch kann für eine Kultur der Zukunft das entstehen, was entstehen muß. Und es muß entstehen durch eine Harmonisierung, durch eine Verbindung mit dem, was in Mitteleuropa bewußt und immer bewußter und bewußter erreicht wird.“ GA 157, Seite 88 ff. „Daraus aber ersehen wir, daß wir hinblicken müssen auf eine Zukunft von nicht nur Jahrhunderten, sondern von mehr als einem Jahrtausend, in welchem der mitteleuropäische, der deutsche Volksgeist seine Aufgabe hat, seine Aufgabe, die schon daliegt und die darin besteht, daß immer mehr und mehr solche Pflege des Geisteslebens da sein muß, durch welche im Wachbewußtsein aufgenommen wird – bis in den astralischen Leib und das Ich hinein – das Verständnis dessen, was früheren Zeiten unbewußt, lebendig als der Christus-Impuls durch die europäischen Völker gegangen ist. Wenn aber die Entwicklung diesen Gang nehmen wird, dann kann nach und nach durch das Hinaufranken zu dem, was in Mitteleuropa also erreicht wird, im Osten diejenige Stufe erstiegen werden, die dort vermöge der besonderen Veranlagung erstiegen werden kann. Das ist der Wille der Weltenweisheit. Diesen Willen der Weltenweisheit interpretieren wir nur dann im richtigen Sinne, wenn wir uns sagen: Das größte Unglück auch für den Osten Europas wäre es, wenn er diejenige geistige Macht schädigen würde, an der er sich gerade hinaufranken muß, die er gerade verehrend, freundschaftlich verehrend hegen und pflegen müßte. Er muß eben noch dazu kommen. Vorläufig fehlt ihm noch sehr, sehr vieles dazu; gerade den Besten fehlt dort noch sehr vieles dazu. In ihrer Kurzsichtigkeit lassen sie sich noch immer nicht ein auf das, was gerade das mitteleuropäische Geistesleben dem Osten geben kann.“ Ebenda, Seite 89 ff. Was das Letztgesagte betrifft, so kann heute schon der Eindruck entstehen, daß diese Impulse des Lernens von Mitteleuropa in einem solchen Staatsmann wie Putin unterbewußt arbeiten. Durch all die einseitigen Berichterstattungen unserer manipulierenden Medien, die keine Gelegenheit auslassen ihn als den bösen Buben darzustellen, obwohl inzwischen zum Beispiel alle Welt weiß, daß die USA/Israel ihren Kettenhund Saakaschwilli von der Leine ließen und dadurch den Krieg in Georgien begonnen haben, scheint doch ein gewisses Buhlen um die Partnerschaft mit Deutschland hindurch, das mir nicht nur aus einer Berechnung entsprungen scheint, oder der Suche nach Verbündeten, sondern eine leise freundschaftliche und unterbewußt suchende Nuance hat. Aber diesen Bemühungen steht ja der amerikanische  Kettenhund im Wege, den wir selbst in Berlin haben.

            An mehreren Stellen des letztgenannten Zyklus spricht Rudolf Steiner von den vielen jungen Soldaten, die durch die Kämpfe als Gefallene in die geistige Welt eingegangen sind. Er spricht von den unverbrauchten Ätherleibern dieser Gefallenen, die aus der geistigen Welt heraus den Menschen die Kraft entgegenbringen wollen, die die Lebenden brauchen, um wiederum Spirituelles emportragen zu können. Er spricht dabei die Frage der Kriegsschuld an, die ja damals alle Gemüter bewegte. „… Wer hat diesen Krieg gewollt? Oder man beschuldigt den anderen, er habe den Krieg gewollt. Dabei vergißt man immer und immer wieder, was für die tiefere Betrachtung der Verhältnisse klar sein muß, und von dieser tieferen Betrachtung der Dinge aus wird auch einiges Heil für die Zukunft kommen können: daß aus der geistigen Welt heraus alle diese Ereignisse wirklich gewollt sind, weil die geistige Welt diejenigen Kräfte braucht, die als Früchte aus diesen Saaten der unverbrauchten Ätherleiber kommen können. Und wenn man anschuldigen wollte, so müßte man zu gleicher Zeit die geistige Welt anschuldigen. Aber da wird einem das Beschuldigen Vergehen. Denn da wird man aufmerksam auf die eherne Notwendigkeit, welche besteht, auf jene eherne Notwendigkeit, welche wirklich von dem Gesichtspunkte geistiger Welten aus auf unsere Erdenwelt herunterschauen muß, etwa wie wir auf etwas hinschauen müssen, wenn es notwendig wird, so und soviel zu verbrauchen, zu töten, aus einem Zusammenhang zu reißen, um irgend etwas anderes aufzubauen. Wir können kein Haus aufbauen, ohne daß wir so und so viele Felsgebiete zerstören; da können wir nicht von irgendeiner Schuld sprechen, da müssen wir von der Notwendigkeit sprechen. Also, es ist der geistigen Welt notwendig, diejenigen Opfer zu fordern, welche jetzt gefordert werden, weil Saaten notwendig sind. Diese Saaten sind eben die unverbrauchten Ätherleiber, die dann lebendig alles Werden der Menschheit durchdringen, und die da sein müssen, wenn die Entwicklung weitergehen soll, weil sonst der Menschheit die Kräfte fehlen würden, um weiterzukommen.“ Ebenda, Seite 131. Voraussetzung für das Gelingen dieser Notwendigkeiten war eben dasjenige, das genügend Menschen da sein mußten die sich dem Geistigen öffneten, die sich den Mühen unterzogen, die mit dem Ergreifen der geistigen Inhalte verbunden sind. Im weitern Fortgang der Vorträge warnte er davor, daß es „furchtbar“ wäre, wenn diese Opfer umsonst gebracht worden wären.

            Der weitere Verlauf der Geschichte und die Entwicklung der anthroposophischen Bewegung, ganz zu schweigen vom Versagen der Gesellschaft, zeigten, daß diese Opfer tatsächlich umsonst gebracht wurden. Das brachte die Notwendigkeit des zweiten Weltkrieges. Auch diese Opfer wurden umsonst gebracht, die Menschen sind weiter als jemals vom Ergreifen des Spirituellen entfernt. Die „anthroposophischen“ Einrichtungen einschließlich der Waldorfschulen, sterben nur deshalb nicht, weil etwas Totes nicht sterben kann. Die Geisteswissenschaft lebt nur noch in den Herzen einiger wenigster Menschen, ihre offiziellen Vertreter sind bestenfalls blecherne Fanfaren. Der erste Weltkrieg forderte 8,5 Millionen Tote, der zweite 60 Millionen. Wie groß müssen die Opfer des dritten sein, damit die Menschheit endlich über diese Schwelle, sich zum Geistigen aus eigener Kraft emporheben zu können, kommt? Und wem geben wir dann wieder die Schuld?

            Aller Fortschritt der Menschheit beruht auf dem Eindringen des Spirituellen in den menschlichen Seelenentwickelungsprozeß, und allein vom Geiste aus ist es zu entscheiden, ob irgend etwas wahr oder falsch ist.“ Ebenda, Seite 211.

Hinter all den Kämpfen, Rudolf Steiner sprach davon, daß sich an den ersten Weltkrieg der größte und längste Geisteskampf anschließen wird, den die Menschheit jemals auszufechten hatte, in diesem befinden wir uns bis heute, verbirgt sich der Kampf gegen das Hereindringen des Geistigen in den Entwicklungsverlauf der Menschheit, der Kampf gegen den Christus. Wir Menschen Mitteleuropas, die wir die Speerspitze sein sollten im geistigen Kampf für das bewußt ergriffene Christentum, sind ja nicht nur den Angriffen ausgesetzt, die sich aus dem jüdischen Zionismus heraus, unter geschickter Ausnutzung der Politik anderer Staaten, gegen uns richten, sondern auch denen, die sich aus dem Islam gegen das Christentum wenden. Ein Christentum des Glaubens*, das zu einem verschwommenen Begriff der allgemeinen Liebe, zum Gutmenschentum führt, wird niemals die Kraft und den Willen haben, der allein aus der Erkenntnis fließen kann, um in diesem Kampf bestehen zu können. Die Frage, auf die das Geschehen der Gegenwart hinausläuft ist: Erkenntnis des Geistigen oder Untergang der abendländischen Kultur.

R.K., November 2008



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