Liebe deinen Nächsten

Wohl keine Seelenfähigkeit, ja man sagt wohl besser Seelenkraft, des Menschen wird so sehr verkannt wie die Liebe. Und wohl auch keine wird so sehr mißbraucht. Das können wir nun aktuell wieder an der Überflutung mit Asylanten erleben. Man kann in den meisten Fällen nicht von Flüchtlingen sprechen, noch nicht einmal von Sozialschmarotzern, nein, man muß von Invasoren sprechen, Söldnern, die uns überfluten, von gelenkten Menschenmassen, die als Waffe gegen Europa eingesetzt werden. Hinter diesen Menschenmassen stehen jedoch die wahrhaft Schuldigen, diejenigen, die diese Menschenmassen ins Land schleusen, die korrupte Politikerkaste, die von den USA und der jüdischen Hochfinanz in den meisten Ländern Europas installiert wurde, die uns nun als ethnische Völker mit diesen Menschenmassen vernichten wollen, zuvorderst sei dabei Frau Merkel genannt.

Wie indifferent die meisten Menschen mit diesem Begriff Liebe umgehen, können wir daran sehen, daß doch viele meinten und meinen, für diese armen „Flüchtlinge“ müsse etwas getan werden, ohne sich zu fragen, wer sind diese Menschen, warum kommen sie, können wir eine solche Masse an ungebildeten und unzivilisierten, ja oft physisch und psychisch kranke und kriminelle Menschen verkraften, ohne unsere Identität zu verlieren, ohne im Chaos zu versinken? Und man konnte daran auch wahrnehmen, wie wir im Laufe der Jahre erzogen, besser gesagt umerzogen wurden, um unsere Widerstandskräfte gegen die Unkultur, das Böse, das Menschenverachtende, unser Immunsystem dagegen auszuschalten. Besonders die religiösen Vereinigungen haben diesbezüglich katastrophal gewirkt mit ihrem sentimental-nebulosen Begriff der Liebe, der Nächstenliebe. Was wir diesen konfessionellen und sonstigen religiösen Gemeinschaften an Einschläferung, an geistiger Vernebelung zu verdanken haben, sehen wir an der Asylindustrie. Caritas und Diakonie sind die großen Nutznießer des Völkermordes an den Deutschen, alles im vermeintlichen Dienste an der Nächstenliebe. Wozu dieser sentimental-verschwommene Begriff der Liebe führt, können wir am Gutmenschentum sehen: das ist eine Form des Schwachsinns. Man fühlt dann dort, wo man denken sollte.

Die Liebe setzt immer eine Vorstellung, einen Begriff voraus, die Prüfung, ob sich die Liebe mit dieser Person, dieser Tat, diesem Ereignis, diesem Wesen berechtigter Weise verbinden läßt und in welcher Form diese Liebe dann auftreten müßte, wenn sie heilsam sein soll. Es geht also die Erkenntnis der Liebe voraus. Was habe ich vor mir? Ist das Objekt der Liebe würdig? Welches Verhalten ist den vorhandenen Tatsachen angemessen? Eine wichtige Aussage, wenn wir uns mit dem Thema Liebe auseinandersetzen wollen, finden wir in der „Philosophie der Freiheit“ von Rudolf Steiner. „Keine andere menschliche Seelenbetätigung wird so leicht zu verkennen sein wie das Denken. Das Wollen, das Fühlen, sie erwarmen die Menschenseele auch noch im Nacherleben ihres Ursprungszustandes. Das Denken läßt nur allzuleicht in diesem Nacherleben kalt; es scheint das Seelenleben auszutrocknen. Doch dies ist eben nur der stark sich geltend machende Schatten seiner lichtdurchwobenen, warm in die Welterscheinungen untertauchenden Wirklichkeit. Dieses Untertauchen geschieht mit einer in der Denkbetätigung selbst dahinfließenden Kraft, welche Kraft der Liebe in geistiger Art ist.“ GA 4, Seite 143 in der Ausgabe von 1978. Wirkliche Liebe setzt Erkenntnis voraus, sonst ist es nicht Liebe, sondern Egoismus oder Dummheit. Rudolf Steiner schildert den Fall der Mutter, die ihr Kind so sehr liebte, daß sie es trotz seiner Verfehlungen nicht strafen konnte. Aus diesem Kind wurde später eine berüchtigte Giftmörderin. Die Mutter wollte es nicht auf sich nehmen, ihr Kind unter der Strafe leiden zu sehen, sie wollte es nicht auf sich nehmen, ihr Verhältnis zum Kind auch einmal zu belasten, die gute Stimmung zu verderben. Dabei wird wirkliche Harmonie nur aus der Auseinandersetzung, aus dem Widerstreit geschaffen und das nicht nur in der Erziehung. Es kann sich der Egoismus aber auch darin äußern, daß man zu bequem ist über die Angelegenheit oder den Menschen wirklich nachzudenken, sich selbst etwas an denkender Tätigkeit abzuverlangen, dann ist es auch noch Schwäche. Ich habe im Laufe meiner Erfahrung als Heilpädagoge schon Fälle erlebt, in denen die Kinder, denen keine Grenzen gesetzt wurden, denen der Formung ermangelte, im späteren Alter ihre Eltern dafür geschlagen und angespuckt haben, weil ihnen eine solche aus der Selbstliebe, der Schwäche geborene „Erziehung“ zuteil wurde. Wer nicht Grenzen setzen kann und Formen schaffen, wird niemals Respekt und Achtung, geschweige denn Liebe vom anderen Menschen erfahren können. So werden uns nun auch die ins Land gerufenen und geschleusten Invasoren mit Verachtung und Vernichtung strafen, weil wir unsere Kultur nicht schützen und achten konnten, obwohl wir als Deutsche die heiligsten und höchsten Aufgaben von den Schöpfermächten übertragen bekamen. Ich will nun den weiteren Ausführungen einen Text zugrunde legen, den Rudolf Steiner für die esoterische Schulung gegeben hat, trotzdem oder gerade deswegen erfahren wir daraus einiges über die Erkenntnis und die Liebe, denn letztendlich müssen wir uns alle auf den Weg zurück zum Geiste machen. „Erst dann hat der Mensch ein Ding begriffen, wenn er es mit dem Herzen erfaßt hat. Verstand und Vernunft sind bloß Vermittler für die Auffassung des Herzens. Durch Verstand und Vernunft dringt man zu den Gottesgedanken. Aber wenn man so den Gedanken hat, dann muß man ihn lieben lernen. Der Mensch lernt nach und nach alle Dinge lieben. Das will nicht sagen, daß er urteilslos sein Herz an alles hängen soll, was ihm begegnet. Denn unsere Erfahrung ist zunächst eine trügerische. Aber wenn man sich bemüht, ein Wesen oder Ding auf seinen göttlichen Grund hin zu erforschen, dann beginnt man es auch zu lieben. Wenn ich einen verworfenen Menschen vor mit habe, so soll ich nicht etwa seine Verworfenheit lieben. Dadurch würde ich nur im Irrtum sein, und ihm würde ich nicht helfen. Wenn ich aber darüber nachdenke, wie dieser Mensch zu seiner Verworfenheit gekommen ist, und wenn ich ihm beistehe, die Verworfenheit abzulegen, dann helfe ich ihm, und ich selbst ringe mich zur Wahrheit durch. Ich muß überall suchen, wie ich lieben kann. Gott ist in allen Dingen, aber dieses Göttliche in einem Dinge muß ich erst suchen. Nicht die Außenseite eines Wesens oder Dinges soll ich ohne weiteres lieben, denn diese ist trügerisch, und da könnte ich leicht den Irrtum lieben. Aber hinter aller Illusion liegt die Wahrheit, und die kann man immer lieben. Und sucht das Herz die Liebe der Wahrheit in allen Wesen, dann lebt der „Geist im Herzen“. Solche Liebe ist das Kleid, das die Seele immer tragen soll. Dann webt sie selbst das Göttliche in die Dinge hinein.“ Aus „Anweisungen für eine esoterische Schulung“ GA 245, Seite 88 in der Ausgabe von 1979. „Verstand und Vernunft sind bloß Vermittler für die Auffassung des Herzens“, aber sie müssen als Vermittler auch sein, um über die Illusion, über den Irrtum hinauskommen zu können. Und wenn hier von Gottesgedanken die Rede ist, so sollten wir uns daran erinnern, daß wir immer mehr auch im Alltag die Gedanken der Götter denken müssen, das wird die Aufgabe des Menschen in der Zukunft. Solange wir die Verworfenheit eines Menschen lieben, die Außenseite seines Wesens, können wir nicht nur ihm nicht helfen, ihm nicht gerecht werden, sondern wir machen uns auch noch mitschuldig an seinem Unglück, lassen uns in seinen Niedergang hineinziehen. Um das zu finden, was in jedem Menschen und Wesen liebenswert ist, muß ich die Illusionen erkennen, die sich davor lagern und dort in der Hilfe zur Beseitigung dieser Fehler finde ich auch meine Verantwortung dem anderen Menschen oder Wesen oder Ding gegenüber.

Wir finden in den obigen Ausführungen von Rudolf Steiner aber auch die Begründung dafür, daß er immer wieder betont, wir sollten die Anthroposophie nicht nur als eine Lehre betrachten, als ein Wissen, sie müßte zur Empfindung werden, zum Gefühl, zum Erlebnis, ja, sich bis zum Enthusiasmus steigern, denn solange der Mensch sie nicht mit dem Herzen erfaßt, kann er sie auch nicht wirklich begreifen. Solange sie ihn nicht vom Stuhl reißt und in den Willen treibt, ist er noch weit von ihrer Erkenntnis entfernt, ist sie vielleicht Kenntnis, aber nicht Erkenntnis, ist sie Wissen, aber nicht Leben.

Es steht natürlich dem einzelnen Menschen frei, mit seinem Eigentum zu machen was er will, also auch Flüchtlinge oder sogar Sozialschmarotzer zu unterstützen und zu päppeln und sie damit noch mehr ins Elend zu stürzen. Er kann sie in sein Haus aufnehmen, solange er imstande ist für sie zu sorgen und er nicht die Allgemeinheit damit belastet. Nichts wäre sinnvoller, als wenn ein Gutmensch sein Erwachen auf diese Weise fördern würde. Frau Merkel jedoch und alle anderen korrupten Politiker, die den Völkermord mitbetreiben, verschenken etwas, was ihnen nicht gehört, das Eigentum der Menschen dieses Volkes und das gehört ihnen nicht. Das ist außer Völkermord auch noch Diebstahl am Eigentum des Volkes und das obwohl sie geschworen haben Schaden vom Volk abzuwenden. Die Geschichte der Zukunft wird Frau Merkel, ihren Gauckler und Thomas die Misere nicht einmal neben Hitler, Stalin oder Churchill stellen können, denn keiner der genannten war so verdorben, so verkommen, daß er das eigene Volk vernichten wollte. Ein größerer Rassismus, ein größerer Faschismus ist nicht denkbar.

Wenn ich einem Menschen, einem Volk, das hungert, das im Elend lebt, Getreide und andere Nahrungsmittel schicke, so führe ich ihn oder das Volk in eine Abhängigkeit hinein, denn kommt es erneut zum Mangel muß ich wieder helfen. Wenn ich ihm wirklich helfen will, so muß ich ihm die Idee, die Weltanschauung an die er glauben und für die er leben kann geben. Alle großen Völker bekamen ihre Größe aus der Idee für die sie lebten und kämpften. Verfällt die Idee, so beginnt der Niedergang. Die Ideen sind es, die Weltanschauungen, die ein Volk auf die Dauer stark und satt machen. Ja, wir wären den Menschen die heute nach Europa fluten etwas schuldig gewesen, eine neue Weltbetrachtung, die sie tragen kann, die ihre sozialen Verhältnisse zu gestalten in der Lage ist. Das wäre die Aufgabe der Anthroposophen, der Europäer, der Deutschen gewesen. Jedes Volk hätte dabei zu seiner eigenen Form finden können, so wie bisher in den unterschiedlichsten Formen das Soziale der Völker auf den Blutszusammenhang, die Vererbung aufgebaut war. Diese Zusammenhänge verfallen nun zwangsläufig, wir müssen als Menschheit zu etwas finden, auf das die Sozialgemeinschaften der Zukunft aufgebaut werden können, das kann nur dem Geistigen entnommen werden. Da wir ihnen die Erkenntnis des Geistigen nicht gegeben, ja nicht einmal selbst gefunden haben, kommen sie nun, um sich auf der materiellen, der physischen Ebene das zu rauben, von dem sie meinen, daß wir es ihnen schuldig sind. Wiederum das Karma des Materialismus. Das heißt aber nicht, daß wir sie widerstandslos gewähren lassen müssen, aber man kann es drehen und wenden wie man will, die Lösung ihrer inzwischen gigantischen Probleme wird die Menschheit nur aus den geistigen Inspirationen empfangen.

 Rüdiger Keuler, Oktober 2015

 



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