Staatsterrorismus – die Anarchie des Westens

 

Man muß schon Leser der „Bild“ oder von „Info3“ sein, um nicht zu sehen, mit welcher Skrupellosigkeit und Unmenschlichkeit sich in Deutschland die Politiker, besonders Angela Merkel, über bestehende Gesetze, das deutsche Grundgesetz, aber auch europäisches und internationales Recht, hinwegsetzen, zum Nachteil von Millionen Menschen nicht nur in Europa. Aber dieses perverse Verhalten ist nicht nur auf deutsche Politiker beschränkt, auch innerhalb des US-amerikanischen Konstrukts EU sind Polit-Kriminelle tätig, die sich an keinerlei Regeln, Gesetze und Absprachen halten, es sei denn sie nützen ihrer Macht und ihrem Vorteil. Menschenleben zählen in den Augen dieser „Machteliten“, das Wort Menschen möchte ich in diesem Zusammenhang nicht gebrauchen, nichts. Noch größer kann das Entsetzen werden, wenn man beobachtet, wie bodenlos dies moralsterile Verhalten bei US-amerikanischen Politikern ist. Was für eine Weltsicht sich dort ausspricht, die davon ausgeht, nur das, was den USA dient und nützt ist gut, demokratisch und frei, alles was sich ihnen in den Weg stellt muß nicht geprüft werden, es kann nur böse und schlecht sein, da es deren Macht hemmt, kann mit menschlich-moralischen Maßstäben gar nicht begriffen, es kann nur unter psychisch pathologischen Voraussetzungen verstanden werden. Dieser anglo-amerikanische Größenwahn gipfelt im Staatsterrorismus, der alles und jeden benutzt, um die Völker gegeneinander aufzuhetzen, in Kriege zu stürzen, um die dadurch geschwächten Völker ausbeuten, beherrschen und vernichten zu können. Wie weit das geht sehen wir in der US-amerikanisch verursachten und gesteuerten Überfremdung Europas, spezielle Deutschlands und in den Terroranschlägen zum Beispiel am 13. November in Paris, deren Drahtzieher sich unzweifelhaft in den USA und in Israel befinden. Das es angeblich, wie behauptet andere waren, wie in diesem Fall die ISIS, die die Handpuppen abgeben in denen sich die US-amerikanischen „Hände“ befinden, wenn sie agieren, dieses maskierte Agieren ist so alt wie die amerikanische Politik selbst.

Die Ursachen einer solchen Machtgier im geisteswissenschaftlichen Sinn umfassend immer besser zu verstehen, ist für uns wichtig, wenn wir uns aus der Spirale der Manipulation und Suggestion, die zur Versklavung der Völker und Menschen führt befreien wollen. „Der Orient hatte einmal eine große, gewaltige Urweisheit. Heute ist es so, daß in gewissem Sinn der Orient mit seiner dekadenten alten Urweisheit der Barbarei verfallen ist. Denn Barbarei ist nichts anderes, als wenn die ursprünglichen menschlichen Instinkte rationalisiert werden, wenn sie durch den Verstand und durch das bloße Kopfleben dirigiert werden. Wenn wir aber den Orientalen einen Barbaren nennen und von der Barbarei in diesem Schillerschen Sinn bei dem Orientalen, namentlich bei den Russen, reden, dann müssen wir, je weiter wir nach Westen vordringen, indem wir von England ausgehen und nach Amerika hinübergehen, dann müssen wir im selben Sinne diese westliche Zivilisation nicht Zivilisation nennen, sondern Wildheit. Diese ist das Gegenteil von Barbarentum.“ Diese Aussage von Rudolf Steiner findet sich dem Zyklus „Wie wirkt man für den Impuls der Dreigliederung des sozialen Organismus“ GA 338, Seite 48 in der Ausgabe von 1986. Wer, vielleicht etwas einseitig, in der Hoffnung lebt von Rußland würden die Deutschen vor ihrer Vernichtung errettet werden, mag sich hier an dem Wort Barbarentum stören. Er denke daran, wie sich Rußland in den letzten beiden Weltkriegen an der Vernichtung Deutschlands beteiligt hat, mit welcher Tierhaftigkeit deutsche Frauen von russischen Soldaten millionenfach vergewaltigt wurden, der denke, wenn er nun über Rußland hinaus an Asien, an den gesamten Osten denkt, an das kambodschanische Regime der Roten Khmer, an Mao Zedongs Wirken in China, an den Völkermord an den Armenieren. Das sind natürlich nur die schrecklichen Spitzen, die sich aus dem Boden des Barbarentums erheben. Aber der Orient soll heute weniger unser Thema sein, nur daß wir auch hier sehen können, daß schreckliche Verbrechen an Völkern nicht immer dieselbe völkerpsychologische Ursache haben, wir also die Dinge immer differenzierter betrachten müssen. Das Zitat fährt fort: „Der Barbar tyrannisiert Herz und Gemüt durch den Kopf; der Wilde tyrannisiert den Kopf durch das, was aus dem übrigen Organismus herauskommt, durch das Instinktleben. Und das ist im wesentlichen das westliche Leben, und dieses westliche Leben ist Anlage zur Wildheit! Im Grunde genommen, wenn man von Europas Übertünchtheit absieht, die sich in Amerika findet, so muß man fragen: Was ist amerikanische Kultur? Es ist, radikal gesprochen, Wildheit. Aber dahinter steckt nicht eine chauvinistische Agitation! Wenn man dieses amerikanische Leben wirklich seinem Wesen nach erkennen will, so muß man sich sagen: eigentlich hat da nicht der Europäer über die Indianer innerlich gesiegt – äußerlich, ja! –, aber innerlich hat eigentlich sich der Europäer durchtränkt mit dem Indianerleben. Die Instinkte sind Herr geworden. Und das ist das Wesentliche: die Ansteckung des Europäers mit indianischen Instinkten. Denn es ist nicht nur so, daß der Europäer, wenn er längere Zeit drüben lebt, längere Arme bekommt und dergleichen – das ist etwas, was anthropologisch konstatiert ist–, sondern auch die Seelenverfassung wird anders. Es kommt ja nicht darauf an, was der Mensch für Begriffe und Vorstellungen, sondern was er als Gesamtmensch für eine Verfassung hat. Und da muß man sagen: je weiter man nach Westen vorgedrungen ist, desto mehr ist das angelsächsische Wesen in die Wildheit übergegangen.“ Ebenda.

Als Kind habe ich gerne Indianerbücher gelesen und da könnte ich nun selbst einmal aus meiner alten Vorliebe heraus einwenden: Was mich an diesen Indianern angezogen hat, war doch das Edle an ihnen. Der Indianer lebte mit und in der Wildnis. Er lebte im innigen Zusammenhang mit der Natur und in diesem Zusammenhang entwickelte und lebte er seine Instinkte, was ihn daran hinderte diese so ungebremst auszuleben, wie sich diese Instinkte beim ehemaligen Europäer, dem heutigen Amerikaner zeigen, war seine Verehrung und Verbindung mit der geistigen Welt. Manitu oder wie immer er seine Götter nannte, gaben ihm eine Ordnung, die nicht seine egoistische, seine eigene war, sondern eine die sich im Einklang mit der Natur befand. Ganz so brutal wie er von der US-amerikanisch geprägten Literatur- und Filmindustrie dargestellt wird, die sich damit selbst vor der Geschichte rechtfertigen will, kann er nicht gewesen sein, sonst hätten die Europäer niemals diesen Kontinent erobern können, sie hätten sie massakriert solange sie noch in der Minderzahl war (das Skalpieren ist auch eine Erfindung der Weißen). Aber er hatte keine individuelle Moral, sondern eine, die auf den Erhalt des Stammes ausgerichtet war und im Einklang mit der Natur war, eine empfangene, angeborene, instinktive und keine erworbene. Nun hat der Gegenwartsmensch, vor allem in Amerika, der Hochburg des Materialismus, die Verbindung zur geistigen Welt verloren, um sich die Freiheit erringen zu können. Damit ging die Moralität verloren, die überall dort, wo sie nicht aktiv aus der Suche nach dem Geistigen wieder errungen wird und dort wo sie sich nicht mehr nur tradierend forterbt, verschwunden ist oder in Auflösung befindet. Der heutige Wilde ist also ein anderer Wilder als in der Vergangenheit, er anerkennt nur noch das eigene Ego und als über im stehende Macht die des Stärkeren. Es sei hier darauf hingewiesen, daß ich hier von Völkerpsychologie spreche. Der einzelne Mensch hat immer die Möglichkeit das Potential seiner Entwicklung aufzugreifen und sich moralisch-menschlich über das hinauszuentwickeln was er als Grundlage im Erbstrom des Volkes und des Erdgebietes vorfindet in die er hineingeboren wird. Das gilt für alle Menschen und Völker.

Das Zitat geht folgendermaßen weiter: „Diese Wildheit liegt durchaus vor. … Im Orient wird die gesamte soziale Struktur durch die besondere Art, die ich geschildert habe, absolutistisch. Im Westen wird sie anarchisch.“ Ebenda, Seite 49. Das Substantiv von anarchisch ist die Anarchie: Die Gesetzlosigkeit. Deswegen setzt sich eine Frau Merkel, als der Gouverneur, der willfährige Arm der innerlich indianischen Wilden, der USA über alle Gesetze hinweg, denn in der Natur herrscht das Gesetz des Stärkeren: das ist das Gesetz des Wilden.

In der Unfähigkeit die notwendigen Entwicklungsschritte zu vollziehen, verhält sich der  heutige Mensch regressiv, er fällt in altes, überwunden geglaubtes Verhalten zurück und wird zum modernen Wilden. Und unsere sonstige Kultur? Schauen Sie einmal nach, wo die Wurzeln unserer heutigen Pop-Rock-Kultur liegen: In Afrika und seinen bewußtseinsdämpfenden Trommelrhythmen (was man ja auch in jeder Disco studieren kann, was, auch sichtbar dazu führt, daß die Sexualtriebe angeheizt werden).

„Studieren Sie einmal, was sich im Westen geltend gemacht hat. Man baute auf die Unerschöpflichkeit des Wirtschaftslebens, indem man es immer speiste von den Kolonien aus, indem man aus der Unerschöpflichkeit heraus arbeitete und nicht darauf angewiesen war, daß man dieses Wirtschaftsleben durchdachte. Das westliche Wirtschaftsleben ist ja durchaus darauf aufgebaut, daß aus den Kolonien soviel wie möglich herausgeholt wird, ob die Kolonien nun innen oder außen liegen, ist gleichgültig. Es ist durchaus bezeichnend, wenn Sie verfolgen, wie in den achtziger oder neunziger Jahren des vorigen (des 19. Jahrhunderts) Jahrhunderts immer weitere und weitere Gebiete in Amerika dafür gewonnen worden sind, Produkte wie Feldfrüchte, Weizen und so weiter, zu liefern. Das schöpfte man aus der Natur heraus. Da hat man nicht nötig, besonders über das Wirtschaftsleben nachzudenken. Da ist es einem natürlich gleichgültig, was Assoziationen im Wirtschaftsleben bedeuten, denn das Wirtschaftsleben wirkt aus der Unerschöpflichkeit heraus. Aber es geschieht doch etwas: es bildet sich eine wirtschaftliche Struktur. Englands Struktur beruht darauf, daß es Indien hat. In Amerika bildet sich ein gewisses wirtschaftliches Leben. Dieses hat dem ganzen Westen seine Struktur aufgedrückt in bezug auf das ganze soziale Leben. Da ist etwas entstanden, was nur zu einem wirtschaftlichen Handeln geführt hat, das aus der Unerschöpflichkeit heraus geworden ist.“ Fortfahrend, Seite 49. Allein schon aus der Energieverschwendung heraus, mit der in den USA bis heute Spritfresser gebaut werden, kann man sehen: Bis heute wird auf diese Unerschöpflichkeit in Amerika gebaut. Dafür braucht man Kolonien und die Ressourcen dieser Kolonien. Uns, der restlichen Welt ist die Rolle der US-amerikanischen Kolonien zugedacht, und wie kommt man zu Kolonien? Man erobert sie. Das ist der US-amerikanische Neokolonialismus der Gegenwart: NWO. Auf Seite 51 steht dann noch: „Was sonst hervortritt, auch das, was groß ist in westlichen Ländern, nehmen Sie den Darwinismus, nehmen Sie Männer wie Spencer, Huxley oder irgendwelche Wissenschafter Amerikas bis hinauf zu Emmerson, Whitman, und so weiter, alles, alles ist im Grunde genommen im Geistesleben doch so, daß man sagen muß: der Kopf denkt, was der Bauch ausbrütet. Es sind umgewandelte, umgesetzte Instinkte.“

Nun liegt es mir aber fern auf die Amerikaner zu schimpfen. Das was hier geschildert wurde sind Tatsachen: So ist Amerika und die westliche Welt. Das ist eine Tatsache wie der Regen, auf diesen zu schimpfen ist rein subjektiv und bringt niemanden weiter. Anders ist es, wenn ich sage: es regnet, also brauche ich einen Regenschirm oder eine Regenjacke und Gummistiefel. Was also bringt mir die Erkenntnis der Tatsachen? Wie gehe ich nun mit diesen um? Wie verändern sie mein Verhalten? „Europa wird sich zu Amerika nur dann in ein richtiges Verhältnis setzen können, wenn solche Verhältnisse durchschaut werden können, wenn man weiß, welche geographischen (und wirtschaftlich-politischen) Bedingtheiten von dort her kommen. Sonst aber, wenn Europa fortfahren wird, in diesen Dingen blind zu sein, dann wird es mit diesem armen Europa so gehen, wie es mit Griechenland gegenüber Rom gegangen ist. Das darf nicht sein; die Welt darf nicht geographisch amerikanisiert werden. Aber das muß erst verstanden werden. … Denn Amerikas Bestreben geht darauf hinaus, alles zu mechanisieren, alles in das Gebiet des reinen Naturalismus hineinzutreiben, Europas Kultur nach und nach vom Erdboden auszulöschen. Es kann nicht anders.“ Rudolf Steiner in „Individuelle Geistwesen und ihr Wirken in der Seele des Menschen“ GA 178, Seite 70 und 71 in der Ausgabe von 1992.

Die Mitte, das sind wir, Mitteleuropa, hat versagt. Wir haben geschlafen, waren blind und bequem und tun es bis heute. Aus dieser Mitte heraus hätte das entstehen müssen was dem Bestreben des Westens, wie dem des Ostens das Gegengewicht geschaffen hätte, das ausgleichende Element. Diese wirksamen Impulse hätten aus der Dreigliederung des sozialen Organismus in ein freies Geistesleben, ein brüderliches Wirtschaftsleben und in ein Rechtsleben in dem alle Menschen gleich sind, entstehen müssen. Ja, natürlich möchten viele Menschen heute Veränderung, dafür sorgen, daß neue Gedanken und neue soziale Strukturen entstehen, aber bitte doch nur so, daß alles so bleibt, wie man es liebgewonnen hat, daß sich die Veränderung so vollzieht, daß es nicht unbequem wird: Wasch mich, aber mach mich bitte nicht naß! Und so schlagen die Wellen der Vernichtung über uns Mitteleuropäern zusammen. Weil wir all die Jahre an der Vernichtung mitarbeiteten, werden wir vernichtet! „So lange innerhalb Mitteleuropas nicht eingesehen wird, daß Mitteleuropa aus jenen Untergründen heraus zu arbeiten hat, die im Geistigen liegen, daß Mitteleuropa vermöge seiner ganzen historischen Mission nicht auf Machtverhältnisse sich stützen kann, sondern allein auf geistige, so lange ist noch nicht der Impuls für irgendein entwickeltes Mitteleuropa gegeben, sondern es ist lediglich der Impuls gegeben zum Untergang der ganzen zivilisierten Welt.“ GA 338, Seite 227.

 Rüdiger Keuler, November 2015

 



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