Gender

 Man kann gar nicht oft genug die Worte zitieren, die von Friedrich Engels stammen sollen und im „Kommunistischen Manifest“ von Karl Marx stehen, denn sie werfen in der Tat ein überaus erhellendes Licht auf die politischen Geschehnisse der Gegenwart und die totalitäre Struktur der EU: „Die Durchsetzung der sozialistischen Diktatur erfordert die Beseitigung des Mittelstandes, Zerstörung der Familie und Ausschaltung der christlichen Religion durch allgemeine Sexualisierung“. Mit der Gender-Erziehung wird an dem was als Zweites, Zerstörung der Familie und an dem was als drittes genannt wird, die Ausschaltung der christlichen Religion, gearbeitet. Das Internet ist voll von Ausführungen dazu, was wir unter dieser Gender-Erziehung zu verstehen haben, außerdem gibt es genügend kritische Veröffentlichungen in gedruckter Form, wir selbst haben in der Vergangenheit mehrmals ausführlicher darüber berichtet, ich werde also die Kenntnis dessen, was unter diesem Begriff zu verstehen ist, voraussetzen und über das schreiben, was aus geisteswissenschaftlicher Sicht die Anthroposophie uns an Verständnis zu diesem Thema vermittelt.

Wenn wir das menschliche Wesensgliedergefüge ins Auge fassen, welches ja aus dem physischen Leib, aus dem Ätherleib (Lebenskräftezusammenhang), aus dem Astralleib (Gefühle, Triebe, Leidenschaften, Instinkte etc.) und aus dem Ich besteht, so arbeitet der Mensch vom Ich ausgehend an diesem Gefüge veredelnd und läuternd. Damit schafft er an seiner weiteren Entwicklung. Versäumt er dies, so verkommt er immer mehr. Alles was in der Zukunft physisch an ihm sein wird, geht aus seinem Astralischen und aus dem höheren Geistigen hervor. Das gilt nicht nur für seine eigene Wesenheit, sondern auch für das, was er als Irdisch-Sinnliches um sich herum sieht und in dem er lebt. Die folgenden Zitate Rudolf Steiners sind dem Band „Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes“ GA 104a entnommen, sie beziehen sich, wie schon dem Titel zu entnehmen ist, auf das, was die Apokalypse über die Entwicklung der Menschheit aussagt.

„So tritt Ihnen in der Apokalypse ein Einweihungsbuch entgegen. Ein solches ist aber immer zugleich ein prophetisches Buch und das ist so zu verstehen, daß derjenige, der die Ereignisse des Astral- und Devachanplanes erlebt, zu gleicher Zeit auch Ereignisse der Zukunft erlebt, so daß hier ein tiefes Geheimnis der Zukunft verborgen ist. Was in der Gegenwart auf einem höheren Plan ist, das ist in der Zukunft auf dem physischen Plan. … Denken Sie sich alles, was Sie auf dem Astralplan erleben, kondensiert, festgeworden wie Wasser zu Eis, dann haben Sie den Zustand, in dem Ihre eigene physische Welt in der nächsten Zukunft sein wird. Was heute astrale Gegenwart ist, ist physisch Zukunft, so daß also der Seher den Zukunftszustand der Menschheit heute auf dem astralen Plan sehen kann. Einweihung bedeutet zu gleicher Zeit Eindringen in die Geheimnisse des zukünftigen Geschehens. Also ist die Apokalypse erstens ein Einweihungsbuch und zweitens ein prophetisches Buch.“ Seite 45 im oben genannten Zyklus in der Ausgabe von 1991. Mit seinen Gefühlen, Trieben, Instinkten, Leidenschaften, mit Sympathie und Antipathie gehört der Mensch der astralen Welt an. Er veranlagt mit seiner Gefühlswelt seinen zukünftigen physischen Leib. „Halten wir verschiedene einzelne Tatsachen, die wir im Laufe der Zeit gefunden haben, aneinander. Die Entwickelung des Menschen geht so vor sich, daß das Ich hinunterarbeitet in den Astralleib, ihn durchgeistigt, und daß wir denjenigen Teil, den wir von dem Ich aus bearbeiten, mit den Worten <Geistselbst> oder <Manas> bezeichnen. Den <Astralleib pflegen> (läutern) heißt also, Manas hineinarbeiten. So viel Sie ihren Astralleib gepflegt haben, so viel haben Sie Manas hineingearbeitet. In der christlichen Esoterik ist mit dem Worte Manna dasselbe wie Manas gemeint, und was in der Bibel mit Manna angedeutet wird, ist das, wo wir von dem Einfließen der manasischen Natur sprechen.
Lesen wir einmal im dritten Brief
(der dritte Brief an die sieben Gemeinden aus der Apokalypse): <Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna.> (Apk. 2,17) Das ist also deutlich angegeben; und wir haben auch bei jedem Brief die Kehrseite angedeutet, daß derjenige, der diese Entwickelung nicht durchmacht, den Leib hinunterbringt, ihn in Niedergang bringt. In der christlichen Esoterik wird das Niedergehen des Astralleibes sogar in einer radikalen Weise angedeutet.“ Ebenda, Seite 48. „Gerade darin besteht der Fortschritt der Menschheit, daß sie an dem Astralleib arbeitet, daß sie die tierischen Affekte und Triebe läutert.
Nehmen wir einmal das Gegenteil an; dann ist nicht die Folge, daß der Astralleib stehenbleibt, sondern daß er heruntersinkt in einen tieferen Zustand, als er dazumal war
(in der lemurischen Zeit, als er nur knapp über der Tierstufe stand), und das Vernachlässigen wird dargestellt als die Anfechtung des Satans: <Satan> ist für den christlichen Esoteriker eine Wesenheit, die ihn verführt, seinen Astralleib nicht höher-, sondern herunterzubringen.“ Seite 49. „Das, was heute der Mensch als solche astralen Sinne entwickeln kann, wird der menschliche physische Leib in der Zukunft als physische Sinne haben. Das Astrale ist auf dem Weg, physisch zu werden. Wodurch bildet nun der heutige Mensch jene Zukunftsorgane aus, die heute erst astral sind? – Durch das, was er heute auf dem physischen Plane im Sinne des Wahren, Schönen und Guten arbeitet. Arbeit und Tat von heute ist die Grundlage von Organen in der Zukunft. … Tat in der Gegenwart ist Schicksal in der Zukunft; … Ein Mensch, der im Sinne des Wahren, Schönen und Guten tätig ist, wird in der Zukunft normale Organe haben; wenn er dem Wahren, Schönen und Guten widerstrebt, wird er verkrüppelte Organe in der Zukunft haben.“ Alle Zitate von Seite 52.

Die Aufstachelung der tierischen, sexuellen Instinkte durch die Gender-Erziehung wirkt als Zerstörung der physischen Substanz des Menschen. Da dies ja bei Kindern zur Anwendung kommt, deren physischer Leib noch weich und bildbar ist, wirkt sich dies auch schon in dem betreffenden Leben aus, dessen Gesundheit damit untergraben wird. Ganz abgesehen davon, daß er durch dieses Aufstacheln unfähig wird für eine partnerschaftliche Beziehung, weil er in dem anderen Menschen nur das Lustobjekt der eigenen Triebbefriedigung sieht. Und da der physische Leib der Tempel der Gottheit ist, an dessen Ausgestaltung die Götter in Äonen gearbeitet haben, so ist Gender die Abrißbirne an diesem Tempel und eine schwere Versündigung an der Schöpfung. Es ist vergleichbar mit dem, was durch Arthur Harris am 13. Februar 1945 in Dresden geschah. Nicht umsonst sind es dieselben Menschen, die sich für Gender einsetzen, die auch auf ihre Plakate „Machs nochmal Bomber Harris“ schreiben. Welchen zerstörenden Einfluß die Gender-Erziehung auf den Menschen ausübt, können Sie in der Physiognomie vieler Gender-Fanatiker bereits sehen, es sind Gesichter die zerstört sind, aus denen das Menschliche schon weitgehend verschwunden ist.

Aber nicht allein auf die physische Substanz des Menschen zielen die Angriffe der Gender-Erziehung, sondern auf den ewigen Wesenskern des Menschen. Der geläuterte Astralleib des Menschen wird zu seinem ersten geistigen Wesensglied, wird zum Geistselbst. Kettet sich der Mensch an seine sinnlichen Triebe, die durch Gender zum Tierischen hinuntergedrückt werden, so schließt er sich von seiner Unsterblichkeit, dem Geistigen ab.

Über den ahrimanischen Wesenheiten stehen noch die Asuras. Das sind Wesenheiten deren Macht und Einfluß auf den Menschen noch größer sind als die von Luzifer und Ahriman. Über diese sagt Rudolf Steiner: „Denn diese asurischen Geister werden bewirken, daß das, was von ihnen ergriffen ist – und es ist ja des Menschen tiefstes Innerstes, die Bewußtseinsseele mit dem Ich –, daß das Ich sich vereinigt mit der Sinnlichkeit der Erde. Es wird Stück für Stück aus dem Ich herausgerissen werden, und in demselben Maße, wie sich die asurischen Geister in der Bewußtseinsseele festsetzen, in demselben Maße muß der Mensch auf der Erde zurücklassen Stücke seines Daseins. Das wird unwiederbringlich verloren sein, was den asurischen Mächten verfallen ist. Nicht, daß der ganze Mensch ihnen zu verfallen braucht, aber Stücke werden aus dem Geiste des Menschen herausgeschnitten durch die asurischen Mächte. Diese asurischen Mächte kündigen sich in unserem Zeitalter an durch den Geist, der da waltet und den wir nennen könnten den Geist des bloßen Lebens in der Sinnlichkeit und des Vergessens aller wirklichen geistigen Wesenheiten und geistigen Welten. Man könnte sagen: Heute ist es erst mehr theoretisch, daß die asurischen Mächte den Menschen verführen. Heute gaukeln sie ihm vielfach vor, daß sein Ich ein Ergebnis wäre der bloßen physischen Welt. Heute verführen sie ihn zu einer Art theoretischem Materialismus. Aber sie werden im weiteren Verlauf – und das kündigt sich immer mehr an durch die wüsten Leidenschaften der Sinnlichkeit, die immer mehr und mehr die Erde herniedersteigen– dem Menschen den Blick umdunkeln gegenüber den geistigen Wesenheiten und geistigen Mächten. Es wird der Mensch nichts wissen und nichts wissen wollen von einer geistigen Welt. Er wird immer mehr und mehr nicht nur lehren, daß die höchsten sittlichen Ideen des Menschen nur höhere Ausgestaltungen der tierischen Triebe sind, er wird nicht nur lehren, daß das menschliche Denken nur eine Umwandlung dessen ist, was auch das Tier hat, er wird nicht nur lehren, daß der Mensch nicht bloß seiner Gestalt nach mit dem Tier verwandt ist, daß er auch seiner ganzen Wesenheit nach vom Tier abstamme, sondern der Mensch wird mit dieser Anschauung ernst machen und so leben.“ Dieses Zitat von Rudolf Steiner stammt aus „Geisteswissenschaftliche Menschenkunde“ GA 107, Seite 248 in der Ausgabe von 1988. Das was in diesem Zitat als Zukunftserscheinung dargestellt wird ist nun Gegenwart geworden. Und die Menschen wissen nicht, wie sehr sie sich durch das Ausleben der niederen sinnlichen Instinkte schädigen.

Gender Mainstreaming ist der Versuch, den Menschen auf die Tierstufe hinunterzudrücken und er setzt bei denen an, die sich am wenigsten wehren können, bei den Kindern. Es ist kein Wunder, daß diejenigen von denen das ausgeht auch das deutsche Volk hassen, denn sie haben sich vom Geist abgeschnürt, den sie deswegen hassen und die Deutschen sind gerade das Volk, welches sich mit dem Geistigen verbinden muß: das Volk des bewußten Christentums.

 Rüdiger Keuler, am 13. Februar 2016

 



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