Ich-Kraft

 

Alle die Jahre habe ich versucht, meine Leser auf das vorzubereiten was in den nächsten Monaten und Jahren geschehen wird. Heute will ich einmal versuchen das knapp und prägnant zu formulieren.

Die Frage, wie können wir durch die Zeit der Zerstörung und des Unterganges hindurchfinden, kann nur so beantwortet werden: Nur unsere Ich-Kraft wird uns hindurchführen können. Die Ich-Kraft äußert sich in der Geistesgegenwart. Was muß Ich, das individuelle Wesen in diesem Augenblick, in dieser Sekunde tun. Jede Regel, jede Verhaltensmaßnahme, jeder Weg den mir ein anderer weist, wird uns nicht weiterhelfen können. Nur unsere eigene Ich-Kraft kann uns führen. Und das ist auch der Sinn, weswegen wir durch diese dunkle Zeit hindurchfinden müssen: Das wir die Kraft des Geistes in der Wirklichkeit erfahren können. Die Ich-Kraft ist die Christuskraft und dieser steht weit über Luzifer und Ahriman, vor denen wir uns so fürchten. Wenn wir uns also vorbereiten wollen auf kommende Ereignisse, so kann dies nur in der Ausbildung der Ich-Kraft, der Christus-Kraft sein. Der Mut ist eine Gemütseigenschaft, der in unmittelbarer Verbindung mit der Ich-Kraft steht. Durch die Ausbildung dieser Eigenschaft arbeiten wir an der Entstehung der Ich-Kraft. Solange wir denken, den Orkan der Zeit verbarrikadiert in unserem ererbten Eigenheim überstehen zu können, haben wir verloren, bevor der äußere Kampf begonnen hat.

Über 13 Jahre habe ich darauf hingearbeitet, dies meinen Lesern zu vermitteln. Nun im kommenden Jahr werden Sie beweisen können/müssen, wie sehr Ihnen das, was ich versuchte zu vermitteln, unter die Seelenhaut gegangen ist, was Sie sich davon zu eigen machen konnten. Das Licht der Zukunft liegt hinter der, mit absoluter Sicherheit kommenden, Dunkelheit. Wir haben diesen Weg aus der Einsicht in seine Notwendigkeit im vorgeburtlichen geistigen Leben gewählt, genauso sicher wie wir jetzt durchgehen müssen zur weiteren Zukunft unseres Menschseins und das der Menschheit. Aber wir haben zu lange versäumt uns auf diese Zeit vorzubereiten, weil uns unser Egoismus anderes als wichtiger vorgaukelte. Nutzen wir die verbleibende Zeit, die Tage, Wochen und Monate zur Vorbereitung dazu, uns würdig zu machen dem Christus schon im Irdischen in der Stunde der Not begegnen zu können.

 Rüdiger Keuler, 31. Dezember 2016

 



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