Die kosmische Intelligenz

 

Im achten Vortrag des Zyklus „Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge“ GA 237 spricht Rudolf Steiner von der kosmischen Intelligenz. Er nennt den Erzengel Michael als den Verwalter dieser kosmischen Intelligenz. Michael ist aber auch einer der sieben Zeitgeister, die der Reihe nach ihren Einfluß auf die Menschheit geltend machen. 2160 Jahre dauert eine Kulturperiode, die von einem Archai, einem Zeitgeist, geführt wird. In einer solchen Kulturperiode sind nacheinander die dem Archai untergeordneten Erzengel die führenden Zeitgeister, also ungefähr 300 Jahre dauert die jeweilige Regentschaft. Michaels letzte Aufgabe als Zeitgeist ging mit Alexander dem Großen, seinem Kriegszug nach Asien und Aristoteles Wirken zu Ende. Danach ereignete sich das Mysterium von Golgatha. Die Menschen auf der Erde erlebten, aber eher unbewußt, das Ankommen des Christus auf der Erde und seine Verbindung mit der weiteren Entwicklung des Planeten und der Menschheit. Die Wesen der geistigen Welt, darunter auch die Menschen, die zur Michaelszeit auf der Erde lebten und inzwischen in der geistigen Welt weilten, erfuhren wie der Christus die Sonne verließ. Sie erlebten also seinen Weggang aus der geistigen Welt. Die Sonne war jedoch auch der Ort, von dem aus die kosmische Intelligenz, die von Michael verwaltet wurde, wirkte. Mit der Hinwendung des Christus zur Erde entglitt auch die kosmische Intelligenz dem Einfluß des Michael. Sie ging in den Bereich der Erde, der Menschheit über. Bis dahin spiegelte sich diese göttliche Intelligenz im Menschen, sie war eine Leihgabe der Götter, kein persönliches Eigentum. Mit dem 8. oder 9. nachchristlichen Jahrhundert war die kosmische Intelligenz dem Michael vollständig entfallen und mit dem 15. Jahrhundert, dem Beginn des Zeitalters der Bewußtseinsseele, wurde sie persönliche Intelligenz des Menschen. Erst ab diesem Zeitpunkt kann im eigentlichen Sinne von einem intelligenten Menschen gesprochen werden. Durch den Vorgang den die Bibel in der Imagination des Sündenfalls darstellt, das vorzeitige Erwachen für die sinnliche Wahrnehmung der irdischen Welt und dem Erlangen der sinnlichen Leidenschaften, sank der Mensch von seiner ursprünglichen geistigen Höhe herab, was dazu führte, daß er sich immer mehr in der Welt der Maja wiederfand, den Zusammenhang, die Wahrnehmung des Geistigen verlor und heute nur noch sinnliche Materie wahrnehmen und denken kann. Die anderen sieben Zeitgeister Gabriel, Raphael, Zachariel, Anael, Oriphiel, Samael haben sich mit diesem Fall des Menschen mehr oder weniger abgefunden, nur Michael und die Seinen opponieren dagegen. Nun hat Ahriman das allergrößte Interesse daran, diese unter die Menschen gekommene Intelligenz sich anzueignen. „ …wie von Ahriman die stärksten, die allerstärksten Anstrengungen schon gemacht werden und weiter gemacht werden, diese unter die Menschen geratene Intelligenz sich anzueignen, die Menschen von sich besessen zu machen, so daß Ahriman in den Menschenköpfen die Intelligenz besitzen würde.“ Seite 127, in der Ausgabe von 1982. Durch das Verharren der Menschheit im Materialismus, findet Ahriman sehr gute Voraussetzungen, sich diese ursprünglich kosmische Intelligenz anzueignen. Dadurch wird die Intelligenz zu einer persönlichen gemacht, einer Intelligenz, die von des Menschen Vorlieben, Leidenschaften, Bequemlichkeiten, Instinkten, Gefühlen okkupiert wird. Welche Zustände daraus erwachsen können wir gegenwärtig im Geschehen der Welt, in den politischen Ereignissen ausgiebig studieren. Der Haß auf Andersdenkende, die absolute Intoleranz unter dem Deckmantel der vermeintlichen Toleranz, die Verfolgung der Wahrheit resultiert aus der persönlichen Besitznahme der Intelligenz von Seiten des Menschen. Das führt letztlich zum Kampf, zum Krieg aller gegen alle. Diese Art der Intelligenz isoliert den Menschen zunehmend in seiner eigene Organisation, da nur die kosmische, die universelle Intelligenz und damit das Geistige die Menschen verbinden kann. Je weiter der Mensch diese himmlische Intelligenz ins Persönliche hineinzieht, woran Ahriman das denkbar größte Interesse hat und kräftig mithilft, umso mehr versinkt er im Tierischen. Seit der Mitte der lemurischen Zeit ist der Mensch den Einflüssen Luzifers ausgesetzt, seit der Mitte der atlantischen denen Ahrimans. Dieses Wirken der Widersachermächte hat sich in den äußeren Hüllen des Menschen, dem physischen, dem ätherischen und dem astralischen Leib verfestigt. In diesen Bereich zieht der Mensch die Intelligenz. Wahr ist dem Menschen, der Ahriman verfallen ist, das was ihm nützt, was seinen Vorlieben und Interessen entgegenkommt und dient. Und nur aus seinem Ich heraus, wenn der Mensch sich in seinem Denken von den Einflüssen seiner Hüllennatur frei machen kann, befreit sich der Mensch von seinen Besessenheiten der Widersachermächte, die ihn okkupiert haben. In diesem Kampf des Michael mit dem Drachen steht die Menschheit mitten drin. Solange sich die Menschheit dieses Kampfes nicht bewußt wird, kann sie ihn auch nur verlieren und besonders die Anthroposophen müßten sich diesen Kampf jeden Tag aufs neue bewußt machen und die Verantwortung die uns daraus erwächst in ihrer ganzen Tiefe kennen. Michael kann diese kosmische Intelligenz nur mit Hilfe der Menschen wiedergewinnen. „Nur dadurch, daß eine solche Spiritualität, wie sie durch die anthroposophische Gesellschaft fließen will, sich vereinigt mit anderen Geistesströmungen, wird Michael diejenigen Impulse finden, die ihn mit der irdisch gewordenen Intelligenz, die eigentlich ihm gehört, wieder vereinigen werden. … Des Ernstes der Zeiten, des Mutes, der notwendig ist, um in richtiger Art in spirituelle Strömungen sich einzugliedern, kann man sich aus all diesen Dingen heraus bewußt werden. Aber indem man diese Dinge in sich aufnimmt, indem man sich sagt: Du Menschenseele, du kannst dazu berufen werden, wenn du verstehst, mitzuwirken an der Sicherung der Michael-Herrschaft – kann zu gleicher Zeit das entstehen, was man nennen möchte einen hingebenden inneren Jubel der menschlichen Seele, so kraftvoll sein zu dürfen. Aber die Stimmung zu dieser mutvollen Kraft, zu diesem kräftigen Mut muß man finden … Sich zu wissen in diesem Kampfe, sich zu wissen in dieser Entscheidung zwischen Michael und Ahriman, das ist etwas, was zu dem gehört, meine lieben Freunde, das man anthroposophischen Enthusiasmus, anthroposophische Begeisterung nennen kann.“ Seite 119.

Wenn wir diesen geschilderten Kampf des Michael und an seiner Seite den Menschen, mit dem Drachen im Bewußtsein haben und wir wenden uns damit dem zentralen Werk der anthroposophischen Geisteswissenschaft der „Philosophie der Freiheit“ zu, so können wir erst die unglaubliche menschheitsentwicklungsgeschichtliche Größe dieses Werkes erahnen. Kant und alle die auf ihn aufbauen und das ist bis heute die gesamte Wissenschaft, haben die Intelligenz in die absolute Subjektivität, das Persönliche hineingeführt. Und damit dem Menschen Grenzen der Erkenntnis aufgezeigt, an die er bis heute gläubig glaubt. Das Ding an sich, der eigentliche Gegenstand in der äußeren Welt, soll dem Menschen unerreichbar sein. Er kenne nur die Veränderungen, die dieses Ding an sich in seiner subjektiven Organisation, in seinen Sinnen, den Nerven und dem Gehirn hervorrufe und darauf baue er seine subjektive Gedankenwelt auf. Des Menschen Erkenntnis stütze sich also auf das subjektive Wahrnehmen und das subjektive Denken und so habe jeder sein eigenes. Kant hat damit für Ahriman die kosmische Intelligenz in der menschlichen Subjektivität eingemauert, mumifiziert. Dabei baut das ganz Gedankengebäude Kants und seiner Anhänger auf eklatante Denkfehler auf. Die Wahrnehmung in der äußeren Welt wird auf Grund der skizierten Gedankengänge als eine rein subjektive Vorstellung „erkannt“, aber nur deshalb weil man auf der anderen Seite die Wahrnehmungen am menschlichen Organismus, die von der gleichen Art wie die draußen in der Natur sind, als objektiv richtige gelten läßt, man mißt mit zwei verschiedenen Maßstäben. Rudolf Steiner vergleicht diese Art der Beweisführung als eine solche, die als erstes Stockwerk auf ein Erdgeschoß aufbaut, das beim Bauen zusammenbricht und man geht dann weiter vom Vorhandensein des ersten Stockwerkes aus, trotz dem Verlust des Erdgeschosses. In der „Philosophie der Freiheit“ entreißt Rudolf Steiner Ahriman die kosmische Intelligenz und gibt sie Michael zurück, indem er die Gedanken als objektiv und universell nachweist. „Unser Denken ist nicht individuell wie unser Empfinden und Fühlen. Es ist universell. Es erhält ein individuelles Gepräge in jedem einzelnen Menschen nur dadurch, daß es auf sein individuelles Fühlen und Empfinden bezogen ist. Durch diese besonderen Färbungen des universellen Denkens unterscheiden sich die einzelnen Menschen voneinander. Ein Dreieck hat nur einen einzigen Begriff. Für den Inhalt dieses Begriffes ist es gleichgültig, ob ihn der menschliche Bewußtseinsträger A oder B faßt. Er wird aber von jedem der zwei Bewußtseinsträger in individueller Weise erfaßt werden.“ GA 4, Seite 90 in der Ausgabe von 1978. Ich möchte hier nicht die Beweisführungen der „Philosophie der Freiheit“ wiederholen, das kann Rudolf Steiner viel besser und man kann und sollte es dort nachlesen, mir geht es um die entwicklungsgeschichtliche Dimension in welche dieses Werk hineingestellt ist, auch wenn bisher leider nur wenige Menschen das erkannt haben.

Die „Philosophie der Freiheit“ ist die wissenschaftliche Fundamentierung der geistigen Forschung. Sie weist nach, daß Geistiges erforscht werden kann und daß es keinen Anlaß gibt von Grenzen der Erkenntnis zu sprechen. Kant und der Materialismus sind durch dieses Werk zu den Akten gelegt worden. Das Problem, das die materialistische, ahrimanisierte Wissenschaft hat und weswegen sie dieses Buch nicht verstehen kann, ist die Tatsache, daß sie den Gedanken als geistige Wesenheit nicht erkennen kann, sondern ihn immer in den materiellen Prozessen finden will, zum Beispiel den Gehirnvorgängen, also den Materialismus nicht überwinden kann, aber so kann seine geistige Wesenhaftigkeit nicht erkannt werden. Rudolf Steiner weist auch nach, daß ein unbefangenes Beobachten den Gedanken als geistige Wesenheit beobachten und erkennen kann und daß sich der Erkennende dabei bereits im Geistigen befindet. „Wer aber durchschaut, was bezüglich des Denkens vorliegt, der wird erkennen, daß in der Wahrnehmung nur ein Teil der Wirklichkeit vorliegt und daß der andere zu ihr gehörige Teil, der sie erst als volle Wirklichkeit erscheinen läßt, in der denkenden Durchsetzung der Wahrnehmung erlebt wird. Er wird in demjenigen, das als Denken im Bewußtsein auftritt, nicht ein schattenhaftes Nachbild einer Wirklichkeit sehen, sondern eine auf sich ruhende geistige Wesenhaftigkeit. Und von dieser kann er sagen, daß sie ihm durch Intuition im Bewußtsein gegenwärtig wird. Intuition ist das im rein Geistigen verlaufende bewußte Erleben eines rein geistigen Inhaltes. Nur durch eine Intuition kann die Wesenheit des Denkens erfaßt werden.Seite 146, Betonung vom Verfasser.

Solange wir unsere leiblich-seelische Organisation, also die von Luzifer und Ahriman beherrschten Hüllen, nicht soweit zurückdrängen können, daß wir das Geistige im Gedanken zur Erscheinung bringen können, solange ist unser Denken und damit wir als Mensch nicht frei. „…wie eigentümlich geartet das Verhältnis der menschlichen Organisation zum Denken ist. Diese bewirkt nämlich nichts an dem Wesenhaften des Denkens, sondern sie weicht, wenn die Tätigkeit des Denkens auftritt, zurück; sie hebt ihre eigene Tätigkeit auf, sie macht einen Platz frei; und an dem freigewordenen Platz tritt das Denken auf. Dem Wesenhaften, das im Denken wirkt, obliegt ein Doppeltes: Erstens drängt es die menschliche Organisation in deren eigener Tätigkeit zurück, und zweitens setzt es sich selbst an deren Stelle. Denn auch das erste, die Zurückdrängung der Leibesorganisation, ist Folge der Denktätigkeit, Und zwar desjenigen Teiles derselben, der das Erscheinen des Denkens vorbereitet.“ Seite 147. Wenn dieser Zurückdrängungsvorgang der leiblich-seelischen Organisation des Menschen gelingt, ist der Mensch in seinem Denken frei. Dies bezeichnet Rudolf Steiner als das reine Denken und auch in den Handlungen, die aus Impulsen des reinen Denkens entspringen, kann der Mensch frei sein. Die Frage ist nicht, ob der Mensch sich in seinen Gedanken vom Fühlen und Empfinden so frei macht, daß er seelenlos erscheint, sondern ob es dem Menschen gelingt, in seinem Erkennen sich nicht von diesen behindern zu lassen, um erst nach erfolgtem Erkenntnisprozeß sich von der Gefühls- und Empfindungswelt bereichern zu lassen. „Je weiter wir hinaufsteigen in die allgemeine Natur des Denkens, wo uns das Individuelle zuletzt nur mehr als Beispiel, als Exemplar des Begriffes interessiert, desto mehr verliert sich in uns der Charakter des besonderen Wesens, der ganz bestimmten einzelnen Persönlichkeit. Je weiter wir herabsteigen in die Tiefen des Eigenlebens und unsere Gefühle mitklingen lassen mit den Erfahrungen der Außenwelt, desto mehr sondern wir uns ab von dem universellen Sein. Eine wahrhafte Individualität wird derjenige sein, der am weitesten hinaufreicht mit seinen Gefühlen in die Region des Ideellen.“ Seite 109. Zum Beispiel mit seinem Enthusiasmus.

Obwohl Rudolf Steiner in der „Philosophie der Freiheit“ sich gegen den Satz des Cabanis: „Das Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle, die Speicheldrüse Speichel“, ausspricht, spricht er an einer andere Stelle davon, daß das Gehirn durch die schöpferischen Gedanken geschaffen wird. Er benutzt dann das Bild des Uhrmachers, der aus seiner Gedankenwelt heraus die Uhr schafft. Ist diese Uhr fertig, so funktioniert sie, auch ohne daß der Uhrmacher dabei ist. So funktioniert auch das materielle Gehirn, wenn man es sich selbst überläßt, so sondert es die materiellen Gedanken aus, die Gedanken des Materialismus. Beim heutigen naturwissenschaftlichen Denken, welches passiv die Gedanken abspulen läßt, sei eben sein Schöpfer, das Seelenleben, nicht mehr beteiligt und so sondert es die Gedanken des Materialismus aus. „Gerade so wie der Uhrmacher, der an der Uhr gearbeitet hat, der seine Gedanken hineingearbeitet hat, die Uhr, wenn sie fertigt ist, sich selber überläßt und die Uhr selber dann die Erscheinungen hervorbringt, die erst durch die Gedanken des Uhrmachers in sie hineingelegt sind, so kann in der Tat das Seelenleben weitergehen, im Gehirn weitergehen, ohne daß die Seele dabei ist. Und daran gewöhnt sich der Mensch gerade unter der gegenwärtigen Bildung. Er gewöhnt sich nicht nur, die Seele zu leugnen, sondern in der Tat die Seele auszuschalten; kurz, nicht durch innere Aktivität auf sie einzugehen, sondern sich auf das Ruhekissen dessen zu legen, was bloß aus dem Gehirn heraus erzeugt wird. Und das Paradoxe, das ich sagen will, ist, daß die rein materialistische Weltanschauung, wie sie auftritt, in der Tat ein Gehirnprodukt ist, daß sie in der Tat durch die Selbstbewegung des Gehirns automatisch erzeugt wird. Indem die Außenwelt sich im Gehirn spiegelt, das Gehirn passiv in Bewegung bringt, entsteht dieses Weltbild des Materialisten. Das Kuriose ergibt sich, das Sonderbare, daß der Materialist sogar für sich ganz recht hat, wenn er eben zuerst das Seelenleben ausgeschaltet hat. Weil er sich auf das Ruhekissen des reinen Gehirnlebens begeben hat, so kann ihm gar nichts anderes erscheinen als das reine Gehirnleben, das eben aus sich selber nun das Seelenleben so erzeugt, wie es im geistigen Bilde grob geformt Carl Vogt, der Naturforscher, gesagt hat: Das Gehirn schwitzt Gedanken aus, wie die Leber Galle ausschwitzt. – Diejenigen Gedanken, die auf dem Felde des Materialismus entstehen, sind allerdings ausgeschwitzt. Das Bild ist grob, aber sie sind in der Tat aus dem Gehirn heraus entstanden, wie die Galle aus der Leber herauskommt. Dadurch entstehen die Irrtümer.“ GA 65 „Aus dem mitteleuropäischen Geistesleben“ in dem Vortrag „Warum mißversteht man die Geistesforschung“ Seite 474.

Das Gehirn ist geschaffene Materie und insofern untersteht es wie alle irdische Materie Ahriman. Überläßt man also ihm das Denken durch abstrakte Passivität des Seelenleben, der normale Bewußtseinszustand des heutigen Menschen, so denkt er die Gedanken des Materialismus. In dem 8. Vortrag in GA 237 bezeichnet Rudolf Steiner Ahriman als ein überintelligentes Wesen, sein kaltes intelligentes Denken können wir an naturwissenschaftlich geschulten Menschen studieren, am besten an jesuitisch geschulten Denkern (Pietro Archiati). An dem jüdischen Geschichtshistoriker Michael Wolffsohn, der an der Bundeswehrhochschule in München deutsche Offiziere auf die jüdischen Geschichtsauslegungen trimmt, kann man dieses arrogante Denken ebenfalls deutlich erleben.

Es geht also darum, ob der Mensch von unten her denkt oder besser denken läßt, aus der Materie heraus oder ob er aus dem geistig-seelischen Wesenskern heraus die Materie zurückdrängen kann, um im Gedanken Geistiges im Menschen zur Erscheinung zu bringen und damit dem Michael die kosmische Intelligenz zurückgeben kann und damit den Drachen besiegen.

Schön, könnte man jetzt sagen, Rudolf Steiner hat dem Drachen die Intelligenz entrissen und dem Michael zurückgegeben, wir können uns also entspannt zurücklehnen: Mission gelungen. Der Christus kam auf die Erde, um für den Menschen in der Auferstehung die Schneise zu schaffen die er gehen kann, um zurück zum Geiste zu finden. Der Weg ist also geschaffen. Ob ihn die Menschheit, ob ihn jeder einzelne Mensch geht, ist damit noch völlig offen. Rudolf Steiner hat diesen Weg in der Erkenntnis geschaffen, aber ob ihn der einzelne Mensch geht und wie viele dies tun werden ist heute mehr denn je offen.

 

Ihr könnt die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen!

 

Ihr könnt!

 

Rüdiger Keuler, Oktober 2017

 

  

 

 

 



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