Wem dient das Grundeinkommen?

Seit einiger Zeit wird in den Medien immer wieder das Schlagwort des „Grundeinkommens“ aufgegriffen. Jeder Bürger ab 15! Jahren soll ein gewisses Grundeinkommen, das ihm ab diesem Alter zusteht, bekommen. Die Höhe die dabei angegeben wird variiert von 750 bis 1500 €, je nachdem, zu wie viel Realitätssinn der jeweilige Autor oder Redner sich aufschwingen kann. Die letzte Variante lautet nun, jedes Kind bis 16 Jahren 500 €, danach 700 €.
Geld, das ich jeden Monat auf meinem Bankkonto vorfinde, ohne dafür eine Leistung erbringen zu müssen? Diese Aussicht scheint den Verstand, sofern er in diesem Land der verschlafenen Bürger überhaupt noch vorhanden ist, vollends zu benebeln. Von der Obdachlosenzeitung, die an der Ecke von einem Berber verkauft wird, bis zur „Deutschen Stimme“ ist es in aller Munde und immer mit einem begeisterten Unterton.
Ganz abgesehen davon, daß durch ein solches Gehalt auf viele Jugendliche, die noch nicht die Reife eines Erwachsenen erreicht haben, negative Signale in Richtung der eigenen Bemühungen im Leben ausgesendet werden würden, ist zu sagen: „Wess Brot ich ess, des Lied ich sing“. Die Abhängigkeit vom in der Zukunft angestrebt global beherrschten Staat würde damit noch größer, das Instrumentarium seines Druckes, den er auf den Bürger ausüben kann, ist damit wesentlich vergrößert. Bei dissidentem Verhalten würde der Druck, der durch die Sozialhilfe auf bestimmte Bürger ausgeübt werden könnte, dann auf alle ausgedehnt werden. Die Höhe des Grundeinkommens wäre auch niemals so hoch, daß man davon leben könnte, sondern man müßte hinter den dann hauptsächlich nur noch vorhandenen Billiglohnarbeitsstellen herjagen. Das Grundeinkommen gehört zu den Maßnahmen, deren Idee auf die Drahtzieher der „Eine-Welt-Diktatur“ zurückführt, zusammen mit einer sukzessiven Umwandlung der Gesetze, mit der man die Bevölkerung immer besser in den Würgegriff bekommen will.
Die Bereitwilligkeit der Menschen, diesen Gesetzen zuzustimmen, wird durch sogenannte terroristische Anschläge, wie den Anschlag auf das World Trade Center vom 11.9.2001 oder die Anschläge auf die Londoner U-Bahn, von den westlichen Geheimdiensten vorsätzlich herbeigeführt. Am 5.12.06 fand im größten Nachrichten-TV-Sender Groß Britanniens, Sky News, zur besten Sendezeit eine Life Diskussion mit dem Titel „Conspiracy“ (Verschwörung) mit dem ehemaligen MI 5 Offizier David Shaylor und dem bekannten jüdischen Kolumnisten Jonathan Margolis über den Anschlag des 11. Septembers statt. MI 5 ist der britische Geheimdienst, ähnlich der CIA. Shaylor und Margolis erklärten offen, daß das Verbrechen vom 11.9.2001 vom Mossad und der CIA organisiert wurde. Shaylor: „it was an inside job.“ Saylor verlangte die Bestrafung von Bush, da dieser mit diesem Verbrechen auch den Völkermord im Irak mit heute schon 650 000 Opfern rechtfertigte. Ohne die Bestrafung Bushs fände die Welt angesichts der Dimension der Bush-Verbrechen keine Ruhe mehr.
Die Idee vom Grundeinkommen ging ursprünglich von Götz Werner aus. Götz Werner ist Besitzer der DM Drogeriemarktkette und ein enger Mitarbeiter der sozialwissenschaftlichen Sektion des Goetheanums. Womit wiedereinmal deutlich wird, wer sich der anthroposophischen Gesellschaft bemächtig hat und sie und ihre barbiturierten Mitglieder für ihre Zwecke missbraucht. Die Anthroposopie hat in der Welt immer noch einen guten Ruf. Höchstens, daß man ihre Vertreter als Spinner belächelt, aber mit den Machtintrigen der Finanzoligarchie bringt sie niemand in Zusammenhang. Eine wahrhaft unverdächtige Kulisse, aus der heraus es sich gut agieren läßt und man erreicht auf jeden Fall ein Ziel, denn fliegt die Intrige auf, hat man zumindest der Anthroposophie mit ihren menschheitlichen Aufgaben und den Menschen geschadet, die sich noch immer um diese Aufgaben bemühen.
In seinem Buch über das Grundeinkommen brüstet sich Herr Werner damit, wie viele Arbeitsplätze er in Deutschland geschaffen hat und hofft damit wohl auf die Dummheit seiner Leser. Er hat im Gegenteil zusammen mit den anderen Drogeriemarktketten zig Tausend Arbeitsplätze vernichtet, in dem er alle die früheren kleinen Drogerien in den Untergang getrieben hat. Und von denen wurde man mit wesentlich mehr Fachkenntnissen und Menschlichkeit bedient, als in seinen Geldmelkanstalten, und die Produktevielfalt und die Qualität hatten auch noch einen anderen Maßstab.
Eigentlich könnten wir Deutschen schon klüger geworden sein. Wir haben doch schon einmal vor relativ kurzer Zeit einen Fall erlebt, wo wir von einem Großverdiener eine soziale Struktur empfohlen bekommen haben, von Herrn Hartz, dem wir unsere neue Sozialgesetzgebung verdanken, die sich als eindeutig zu Lasten der Bevölkerung gehend herausstellte und die uns deutlich vor Augen führte, daß wir keinem vertrauen können, der in Berlin als Raubritter am Volke in der sozialen Suppe rührt. Der Herr steht inzwischen vor Gericht wegen Untreue(dafür, daß er sich die Prostituierten auf Firmenkosten einfliegen hat lassen ist er wohl erst gar nicht angeklagt worden, das sind ja auch für solche Leute „Peanuts“) und hat sich durch einen Handel, der klar zeigt wie groß der Dreck ist den er am Stecken hat, mit unserer sauberen Justiz auf eine Bewährungsstrafe geeinigt.
Auch Herr Werner hat seine Milliarde nicht durch Wohltätigkeit verdient, sondern unter Ausnutzung und Ausbeutung vieler Angestellter, denen er wahrscheinlich in vielen Fällen weniger bezahlt als er jetzt so vollmundig an Grundgehalt fordert und an Produkten, deren Qualität nicht mit früher zu vergleichen ist und vor allem seinem Geschäftssinn dienen, was aber niemanden auffällt, da die Umstellung ins Qualitätslose langsam und einheitlich erfolgte. Niemand wird heute noch zum Milliardär, der sich nicht in das Strukturgefüge der Machthaber und deren Vorgehensweise reibungslos einfügt.
Es geht für uns Menschen der unteren Kasten auch gar nicht um ein Grundeinkommen, so verlockend das manchem erscheinen mag, es geht darum, daß aufgezeigt wird, zu welchen bösen Machtinteressen die heutige Geldordnung mißbraucht wird und daß diejenigen, die diese geschaffen haben und sie gebrauchen, vor nichts zurückschrecken, nicht vor Lügen, nicht vor schwarzem Okkultismus und nicht vor Millionen von Todesopfern. Solange wir nicht wach werden und diese Konstruktionen der Machtausübung und – erlangung durchschauen, werden wir uns auch nicht wehren können und immer wieder auf solche moralfreien Rattenfänger hereinfallen müssen. Der Denkfehler, den viele Menschen dabei machen ist der, daß sie annehmen, ein Staat, der von der Wirtschaft, den Größtverdienern beherrscht wird und sich zunehmend zum Blutsauger des kleinen Mannes entwickelt, würde etwas wirklich Positives für seine Bürger und gegen diese Wirtschaft unternehmen. Dann kann man aber auch an den Klapperstorch und daran glauben, daß Frau Merkel die Bundeskanzlerin des deutschen Volkes ist.
Sollte es jemanden geben, der tatsächlich der Meinung ist Herr Werner wäre ein Anthroposoph, vielleicht sogar noch ein guter, weil er im Goetheanum ein und aus geht, der muß leider enttäuscht werden. In der „Jungen Freiheit“ Nr. 2 vom 5. Januar 2007 beantwortet Herr Werner einen Fragebogen. Auf die Frage: Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Antwortet er zwar: „Eine Edition: Rudolf Steiner, Gesamtausgabe“. Dann aber kommt die Frage: Welches Ereignis ist für die Welt das entscheidendste gewesen? Darauf Herr Werners Antwort: „Der Sündenfall“. - Sollte Herr Werner in diesem Zusammenhang schon einmal etwas von dem Mysterium von Golgatha und dem Wirken des Christus im Verhältnis mit der Entwicklung der Welt gehört haben?
Vor einiger Zeit besuchte ich eine pädagogischen Einrichtung, die von sich behauptete „anthroposophisch angelehnt“ zu arbeiten, deren Gründer und Besitzer von sich sagt, daß er noch niemals ein Buch von Rudolf Steiner bis zu Ende gelesen habe. So ähnlich muss es wohl auch Herrn Werner gegangen sein. Wer auch nur ein Buch von Rudolf Steiner mit Verstand gelesen hat weiß, daß das so ziemlich die dümmste Antwort ist die er geben kann. Um Milliardär zu werden braucht man den, dem Anschein nach, auch nicht, Instinkt reicht. Allerdings braucht man etwas mehr um Anthroposoph zu werden oder um sich nicht bei einem Fragebogen, bei dem man immerhin auch überlegen darf, solche fußballfeldgroßen Blößen zu geben. Es ist auf jeden Fall beruhigend zu wissen, daß man sich mit Geld anscheinend doch nicht alles kaufen kann.
Aber das soll uns nicht von der Erkenntnis ablenken wahrzunehmen, wie sich langsam ein Netz der Macht über uns ausbreitet und uns Stück für Stück unserer Freiheit genommen wird. Worin das Ziel besteht, darauf hat uns schon Rudolf Steiner hingewiesen, nämlich das Gros der Bevölkerung zu Wirtschaftssklaven zu machen. Das kann man nur wenn es gelingt sie mit der Unwahrheit lange genug zu manipulieren.
Auch die Behauptung von Herrn Werner, das Grundeinkommen würde in einem Zusammenhang mit Rudolf Steiners Buch „Die Kernpunkte der sozialen Frage“ stehen, kann nur von einem Menschen geglaubt werden, der dieses Buch und auch Rudolf Steiners andere Ausführungen zum Sozialen nur vom Hörensagen kennt. Nein, Herr Werner steht nicht im Zusammenhang mit der Anthroposophie, aber dafür umso besser mit dem Mammon, dem ahrimanischen Gott der Finanzoligarchie.

 

Rüdiger Keuler,
Januar 2007



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