Die Abart des Menschlichen im Spiegel der Kunst

Unser ehemaliger Bundeskanzler Gerhard Schröder ist vom Düsseldorfer Maler Jörg Immendorf porträtiert worden. In der Zukunft wird dieses Werk unser Kanzleramt zieren. Dieses Porträt hat eine enorme Aussagekraft über unsere durch den Zeitungeist im Zerfall begriffene Kultur.
Im Zentrum des Gemäldes befindet sich ein Bildnis Schröders in Gold. Um ihn herum, den Hintergrund des Kopfes bildend, befindet sich teilweise eine Horde Paviane, deren Größter sich dem rechten Ohr zuwendet. Man bekommt den Eindruck, als wäre der Affe der Einflüsterer, der Inspirator des dargestellten Menschen. Das ist konsequent in der Veranschaulichung. Unsere Politiker sind willfährige Handlanger der wahren Machthaber, die aus dem Hintergrund heraus die Fäden ziehen, ohne selbst in Erscheinung zu treten und die dieses Volk mit allen Mitteln beherrschen und auspressen wollen. Ein solches hochkriminelles Vorhaben und Vorgehen kann unmöglich dem Menschlichen zugeordnet werden. Es hat seinen Ursprung in dem Trieb und dem Begierdenhaften, welches nicht zum individuellen Menschlichen, zum Moralischen gehört, sondern in dem, was den Menschen zur Masse macht, dem Wesensglied, das der Mensch mit der Tierwelt gemeinsam hat (wobei zur Ehrenrettung des Tieres gesagt werden muß, daß es niemals so tief sinken kann wie der Mensch). „Hinter dem offiziellen System – das der Bürger sieht – hat sich ein Schattensystem entwickelt, in dem es nicht um das Allgemeinwohl, sondern um Macht, Posten und Geld geht. Alle Politiker kennen die geheimen Regeln dieses Systems, und diejenigen, die sich entsprechend verhalten kommen besonders weit.“ Professor Herbert Armin in „Das System – Die Machenschaften der Macht“ (München 2001).
Darüber hinaus stellt sich in diesem Bild auch der heute noch allgemein gültige Darwinismus, das Unfehlbarkeitsdogma der Naturwissenschaft dar, der Mensch als oberstes Tier. Müssen wir dann nicht die Botschaft dieser Darstellung so verstehen: Unser Bundeskanzler als oberster Affe?
Das ganze Gemälde, das übrigens am Computer entstand und von den Assistenten des Malers auf Grund seiner Bewegungsunfähigkeit ausgeführt wurde, macht den Eindruck des ahrimanischen Gegenstückes zur sixtinischen Madonna von Rafael. Wie dort den lichten Hintergrund zahlreiche, schemenhaft angedeutete Kinderköpfe, geistige, zukünftige Impulse darstellen, die sich durch Menschen inkarnieren wollen, so hier das verhärtete Irdische, das Unmenschliche, das Tierische vor einer schwarzen, mit Spinnengewebe verhängten Grundlage.
In der Vergangenheit, bei den Ikonen zum Beispiel, wurde der Hintergrund der Gemälde golden gemalt. Das geschah, weil der Mensch noch eine Wahrnehmung der geistigen Welt besaß, die er so zum Ausdruck brachte. Niemals wurde der Mensch selbst in Gold dargestellt, auch die Heiligen nicht, sondern das woraus er hervorgegangen ist, der geistige Zusammenhang. Das Porträt von Herrn Schröder selbst ist ganz in Gold dargestellt; da wird der arrogante und eitle Machtmensch in seiner Inhalts-, Maß- und Skrupellosigkeit gefeiert. Im Vordergrund des Bildes, am rechten Rand, steht die piktogrammartig dargestellte, abgebrochene, menschliche Gestalt eines Gefolterten, der sich mit auf den Rücken gebundenen Armen vor Qualen windet. Diese menschenähnliche Gestalt ist ebenfalls mit einem Schwanz versehen. Auch das ist die Botschaft des Bildes: Das Tierische, das Unmenschliche, das Überhebliche ist das neue goldene Kalb, der Mensch steht zerstört, gefoltert und zerbrochen am Rande. Die Komplizen dieser neuen Weltordnung feiern sich in ihrer Macht.
Zur Erinnerung: Herr Immendorf, Professor an der staatlichen Kunsthochschule in Düsseldorf, an der er auch ein Schüler von Josef Beuys war, ein echter Nachfolger im selben Geiste und den Herr Schröder schon mal auf seinen Auslandsreisen als repräsentativen Vertreter der deutschen Kunst mitnahm, wurde im August 2003 von der Polizei in einer Luxussuite eines Hotels zusammen mit sieben Prostituierten erwischt, weitere zwei Dienerinnen des sexualtechnischen Gewerbes befanden sich im Anmarsch. Außerdem waren schon einige Linien Kokain zum baldigen Gebrauch aufgestellt, was die Polizei wiederum aus ihrem Kunstunverständnis veranlaßte, die Performance zu beenden. Seine Entgleisungen wurden damals von ihm und anderen Koryphäen, die ein besseres Kunstverständnis hatten als die philiströse Polizei, mit seiner schweren Krankheit entschuldigt. Er leidet nämlich an ALS, Amyotrophische Lateralsklerose, eine Erkrankung des Nervensystems, das mit einer Muskelatrophie verbunden ist. Eine solche Erkrankung muß man immer im Zusammenhang mit dem sehen, was der Mensch zum Inhalt seines Seelenwesens hat, ist dieses tot, so überträgt sich das auf die Physis. Vor einiger Zeit war Herr Professor Immendorf dann in Japan zur Behandlung dieser Krankheit. Er ging dafür nach Japan, weil er dort, was in Deutschland verboten ist, eine Frischzellenkur mit Affenhirn bekam. Dabei werden Zellen aus dem Gehirn von Affen in das menschliche Zentralnervensystem injiziert.
Wenn wir es schaffen mit Hilfe der Anthroposophie die einzelnen Buchstaben der physischen Welt zu lesen, können wir das Zeitgeschehen verstehen und wir erkennen dann, was wir zu erwarten haben und was wir tun können.
Solch ein Bild, schon gar an einer solchen zentralen Stelle unseres Landes, hat natürlich eine tiefe Wirkung, eine okkulte, eine schwarz-okkulte Wirkung in seiner suggestiven Lügenhaftigkeit.

 

Aus den „Zahmen Xenien“

Dummes Zeug kann man viel reden,
kann es auch schreiben,
wird weder Leib, noch Seele töten,
´s wird alles beim Alten bleiben.

Dummes aber, vors Auge gestellt,
hat ein magisches Recht;
weil es die Sinne gefesselt hält,
bleibt der Geist ein Knecht

J.W. von Goethe

 

Durch die Lüge bekommt man Macht über die Menschen, das sollte auch jeder bedenken, der sich und seine Kinder vor dem Fernseher verkommen läßt.

 

Rüdiger Keuler, März 2007



  • Wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen wollen, tragen Sie unten Ihren Namen und die EMailadresse des Empfängers ein. Optional können Sie der EMail auch eine Bemerkung hinzufügen.
    Ihr Name:
    EMailadresse des Empfängers:
    Bemerkung: