Der Verfall der menschlichen Intelligenz

Gender Mainstreaming

Unter dem Begriff „Gender Mainstreaming“ läuft ein Umerziehungsprogramm gigantischen Ausmaßes, das sich zum Ziel gesetzt hat, den „neuen Menschen“ zu schaffen. Dieses Programm geht entgegen den wissenschaftlichen Ergebnissen der Biologie, der Verhaltens- und Gehirnforscher, der Anthropologie und der Evolutionstheorie davon aus, bzw. gibt vor davon auszugehen, daß das Geschlecht des Menschen eine rein soziale Angelegenheit ist, also durch Erziehung festgelegt wird. Somit ist es eben auch möglich, das damit in Zusammenhang stehende Verhalten beliebig zu verändern. Dieses „Gender Mainstreaming“ ist die zweite Stufe eines Umerziehungsprogramms der Bevölkerung, das mit dem Feminismus begann. Diese erste Stufe hatte das Ziel die Frauen zu „befreien“, jetzt mit „Gender Mainstreaming“ sollen auch die Männer umerzogen werden. Auf den ersten Blick könnte man ja lächeln über die große Dummheit, die sich in diesem Programm offenbart, auf den zweiten Blick zeigt sich eine große Systematik, ein von langer Hand angelegtes Vorgehen, eine raffinierte Intelligenz und viel Geld, das dahinter steht. Vor allem die Marionette Ursula von der Leyen, unsere Familienvernichtungsministerin, arbeitet in Deutschland an der Verwirklichung dieses Programms, das aber schon in einer Zeit seine Wurzel hat, als noch niemand in Deutschland wusste, wer eine Frau von der „Leine“ eigentlich ist. Seit Dezember 1995 ist dieses Programm verbindliche EU-Politik. Das heißt, sie muß von unserer Schattenregierung umgesetzt werden. Es wurden inzwischen schon Milliarden für dieses Konzept ausgegeben (der „Spiegel“ berichtete in seiner Ausgabe vom 30.12.2006 darüber, ebenso die „Junge Freiheit“ wiederholt z.B. am 12. Januar und am 29. Juni 2007). Da die Öffentlichkeit inzwischen immer mehr Kenntnis von diesem Konzept bekommt und von dem, was sich dahinter verbirgt, versucht man inzwischen die Bezeichnung „Gender Mainstreaming“ zu vermeiden und solche Worte wie „Gleichstellungspolitik als Erfolgsstrategie“ zu verwenden. Es werden die Lehrer und Erzieher, die Sozialpädagogen und Psychologen auf diese Ideologie der Menschenzüchter geeicht. Am Werke sind Verhaltensingenieure, die den Menschen immer mehr zur Humanressource umerziehen wollen, um ihn beherrschbar und ausbeutbar zu machen. Äußerlich bemerkbarer Ausdruck dieses Programms ist das Erziehungsgeld, das eben nur ausgezahlt wird, wenn Papi ebenfalls Mutti sein will, um das mit einer solchen Abbildung geworben wurde, die wir noch vor kurzem überall auf öffentlichen Plakatwänden bewundern konnten: Ein nackter Schwangerschaftsbauch auf dem zwei Kleinkinderschuhe stehen und darunter die Aufschrift „Krabbeln lern ich bei Mama, Laufen dann bei Papa“.

Die mit der Durchführung dieser Erziehungskonzepte beauftragten Institute, wie zum Beispiel Dissens e.V., gehen in ihren Ausführungen so weit, daß sie den Jungen an den Schulen sagen „sie bildeten sich ihr Jungensein nur ein und hätten in Wirklichkeit eine Scheide“ („Junge Freiheit“ vom 12. Januar 2007). Die Kinder werden mit Parolen wie „Kill your Gender - Töte dein Geschlecht“ traktiert. Bei aller Lächerlichkeit solcher Aussagen, führt dies, wenn es von einem Erwachsenen kommt und immer wieder hergesagt wird, zu einer tiefen Verunsicherung der Heranwachsenden. Gender Mainstreaming ist ein umfassender Angriff auf die menschlichen Werte, die Homosexualität beiderlei Geschlechtes wird da nicht nur als eine alternative Lebensform dargestellt, sondern zunehmend als die richtige dargestellt. „Ab zehn Jahren setzen in den Schulen die Werbe- und Schulungsmaßnahmen zur Homosexualität (genauer: lesbisch, schwul, bi und trans) ein, noch nicht überall so kraß wie in Berlin, Hamburg und München, aber mit einheitlicher Tendenz. Eine 198seitige „Handreichung für weiterführende Schulen“ des Senats von Berlin zum Thema „Lesbische und schwule Lebensweisen“ bietet eine ausgefeilte Anleitung zur Homosexualisierung der Schüler, auszuführen in „Biologie, Deutsch, Englisch, Ethik, Geschichte/Sozialkunde, Latein, Psychologie“. Infomaterial, Vernetzung mit der örtlichen Homoszene, Einladungen an „Vertreter/innen“ von Lesben- und Schwulenprojekten in den Unterricht, Filmveranstaltungen und Studientage zum Thema sollen angeboten und durchgeführt werden. Für Rollenspiele im Unterricht gibt es folgende Anregungen: „Du sitzt an der Theke einer Schwulenbar und könntest heute eigentlich einen hübschen Mann in deinem Bett gebrauchen. Ein Neuer betritt den Raum, den du eigentlich ganz schnuckelig findest. Wie ergreifst du deine Chance?“ (Aus der „Jungen Freiheit“ Nr. 27/07, Seite 18).

 

Staatlich verordnete Sexualisierung unserer Kinder

Aber es kommt noch schlimmer. Ab dem ersten Lebensjahr beginnt die staatlich verordnete Sexualisierung unserer Kinder. Dabei geht es um die Schaffung des neuen geschlechtsvariablen Menschen. Von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Abteilung für Sexualaufklärung, werden Ratgeber an Eltern, Lehrer, Erzieher, an Schulen und Schüler kostenlos verteilt. Der Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom 1.bis zum 3. Lebensjahr fordert Mütter und Väter dazu auf, „das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden, indem das Kind beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an den verschiedensten Stellen geküsst wird“. (im Ratgeber auf Seite 16). „Scheide und vor allem Klitoris erfahren kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder von seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtlichkeit zu entwickeln.“ (Seite 27) Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können „manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen.“ (Seite 27) „Es ist ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung zu verschaffen ausgiebig nutzt.“ (Seite 25). Wenn Mädchen (1 bis 3 Jahre!) „dabei eher Gegenstände zur Hilfe nehmen“, dann soll man das nicht „als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern.“ (Seite 25) Der Ratgeber fände es „erfreulich, wenn auch Väter, Großmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen würden und sich anregen ließen – fühlen Sie sich bitte alle angesprochen!“ (Seite 13)“ (Junge Freiheit, vom 29. Juni 2007, Seite 18, der Artikel ist von Gabriele Kuby*). Anregen lassen zu was? Angesprochen wofür? Wird da nicht dem sexuellen Mißbrauch zugearbeitet? Ist das nicht geradezu eine Aufforderung dazu? Dieser ist immer mehr am zunehmen. Immer mehr Erwachsene nehmen in diesem Bereich nicht mehr die Grenzen wahr, wo der Mißbrauch beginnt. Wie soll das Kind unter diesen Umständen eine Schamgrenze kennenlernen, die von den Anderen, aber auch von ihm, beachtet werden muß.

Für den Kindergarten gibt’s dann das Liederheft „Nase, Bauch und Po“ mit Texten wie folgt: Wenn ich meinen Körper anschau` und berühr`, entdeck ich immer mal, was alles an mir eigen ist…wir haben eine Scheide, denn wir sind ja Mädchen. Sie ist hier unterm Bauch, zwischen meinen Beinen. Sie ist nicht nur zum pullern da, und wenn ich sie berühr`, ja, ja, dann kribbelt sie ganz fein. ´Nein` kannst du sagen, ´Halt` kannst du sagen, oder ´Noch mal genauso`, ´Das mag ich nicht`, ´Das gefällt mir gut`, ´Oho, mach weiter so`.“ (Entnommen der Jungen Freiheit vom 29.Juni 2007). Sie werden es noch erleben in absehbarer Zeit, daß man einen Pädophilen, der sich an einem Kind vergangen hat, nicht mehr juristisch belangen kann, wenn das Kind damit einverstanden war. Und das es einverstanden sein wird, dafür wird heute schon erzieherisch durch solche Lehrmittel gewirkt. Man macht die Kinder interessiert, neugierig und bereit, sich auf solche „Spiele“ einzulassen. Ab 9 Jahren wird dann in der Schule die Verhütung geübt, da werden Kondome über Plastikpenisse gezogen und man kann einen „Kondomführerschein“ machen.

Schon jetzt haben wir eine zunehmende Anzahl von sexuellen Gewaltdelikten, hervorgerufen durch die frühzeitige Sexualisierung, wobei die Täter wie die Opfer immer jünger werden. Unsere Regierung ist dabei die Kraft, die sowohl bei den Kindern wie bei den Erwachsenen alles tut, um die schlafenden Hunde zu wecken.

Ein Mensch, der eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt, wird weggesperrt, er kommt in Sicherheitsverwahrung. Was macht man mit einer Regierung, die für das eigene Volk eine große Gefahr darstellt? Diese Frage sollten wir schnellstmöglich beantworten.

 

Was steckt dahinter?

Man muß das Ganze in seinem Zusammenhang sehen. Auf der einen Seite wird durch den Feminismus die Frau „befreit“. Es wird ihr eingeredet, sie muß sich gleichstellen, sich emanzipieren, so werden wie der Mann (hierzu verweise ich auf den Abdruck des Gespräches zwischen Aaron Russo und Nick Rockefeller in Pelagius Heft XII). Die Männer werden pauschal als Machos, Patriarchen und Chauvinisten, unter Umständen sogar als Sexisten diffamiert, wozu sie ja oft genug auch Anlass geben, die Kinder möglichst früh den Familien entzogen, indem man Krippenplätze schafft und Menschen dafür bezahlt, daß sie die Kinder anderer Menschen erziehen, während sie dafür bestraft werden, durch finanzielle Benachteiligung, wenn sie ihre eigenen erziehen. In Zusammenhang betrachtet läuft es auf eine radikale Vernichtung der Familie hinaus und ist Teil des „Eine Welt“ Programms, nach Möglichkeit die gesamte Bevölkerung der Welt unter eine Diktatur der Hochfinanz zu bekommen, in der wir Menschen nur noch als organische Maschinen funktionieren sollen, beherrscht und manipuliert bis in den Bereich des Denkens, des Willens und des Fühlens. Fortpflanzung, Ernährung, Gesundheit, Arbeit, Vergnügen, ja der Tod soll letztendlich dann vom „Staat“ verordnet und reguliert werden in einem Ausmaß, das selbst George Orwells „1984“ als stümperhaft erscheinen läßt. An dieser Stelle möchte ich nochmals das Zitat erwähnen, welches wir im Pelagius Heft VIII abgedruckt haben und das von Nahum Goldmann aus dessen Buch „Der Geist des Militarismus“ stammt. Goldmann war von 1949-78 Präsident des Jüdischen Weltkongreßes und von 1956-68 Vorsitzender der Zionistischen Weltorganisation. Das Zitat steht auf Seite 37 seines Buches: „So besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung: alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen werden; keine Tradition darf mehr als heilig gelten; das Alter nur als Zeichen der Krankheit; die Parole heißt : was war muß weg. Die Kräfte, die diese negative Aufgabe unserer Zeit ausführen, sind auf dem wirtschaftlich-sozialen Gebiete der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie.“

An dieser Aussage können wir schon die Handschrift des Logenwesens erkennen, die Oligarchen, die Hochfinanz bedient sich der Logen und Geheimgesellschaften, um ihre Ziele mit okkulten Mitteln durchzusetzen. Die tatsächlich vorhandenen geistigen Impulse der Weltentwicklung werden benutzt, um gruppenegoistische Interessen verwirklichen zu können. Das klappt umso besser, je mehr die Menschen das Geistige als Unsinn, als Hokuspokus abtun und die Hinweise auf dieses Wirken für geheimniskrämerische Wichtigmacherei, für Verschwörungstheorien halten. „Sonst hat der andere, der wissentlich im Sinne der Weltgeschichte wirkt oder wirken läßt, immer die Macht, und derjenige, der nichts weiß, die Ohnmacht. Solcherweise kann die Macht über die Ohnmacht siegen. Das ist ein äußeres Geschehnis. Aber der Sieg der Macht über die Ohnmacht geht letzten Endes in diesen Dingen auf den Unterschied von Wissen und Nichtwissen zurück. Das ist es, was ins Auge gefaßt werden muß.“…“Das ist es aber, was der Geschichte der nächsten Jahrzehnte seine Gestalt geben wird. Man mag noch so hehre Ideale aufstellen in Mittel- und Osteuropa, man mag noch so guten Willen haben in diesen oder jenen Programmen, mit alledem ist nichts getan, solange man nicht von Impulsen auszugehen vermag, die ebenso oder besser von jenseits der Schwelle des Bewußtseins hergenommen sind, wie letzten Endes die Impulse des Westens, der britisch sprechenden Bevölkerung von jenseits der Schwelle des Bewußtseins hergenommen werden.“ Rudolf Steiner in dem Vortrag vom1.Dezember 1918, nachzulesen inDie soziale Grundforderung unserer Zeit“ GA186, Seite 66 ff. Das Wirken des schwarz-okkulten Logenwesens hat ein Ausmaß angenommen, das für einen Normalsterblichen völlig unvorstellbar ist. Ein großer Teil der Gelder, die heute für „wohltätige“ Zwecke gespendet werden, dient den Interessen dieser Logen, das „Humanitäre“ ist der äußere Schein, hinter dem sich die wirklichen Absichten verbergen, stellt oftmals den Fuß dar, den man in die Tür setzt, um Einfluß in bestimmten Gebiete der Welt zu bekommen.

Wir leben ja tatsächlich in einer Welt, in der die Traditionen, die Formen, die bisher getragen haben, zerfallen und die Menschheit aus der Erkenntnis des Geistigen heraus eine neue Welt auferbauen sollte. „Wir leben heute äußerlich in Bezug auf die Ereignisse, die der Sinnesbeobachtung des Menschen zugänglich sind, in einer Zeit schwerer Prüfungen der Menschheit, schwerer Prüfungen, die noch immer schwerer werden müssen. Wir leben in einer Zeit, in der eine ganze Summe von alten Zivilisationsformen, an denen die Menschen noch irrtümlicherweise hängen, in den Abgrund versinken wird, in denen stark die Forderung auftreten wird, daß die Menschen sich an Neues heranfinden müssen. Man kann nicht irgendwelche optimistischen Hoffnungen – ich habe das oftmals ausgesprochen – im Menschengemüte erwecken, wenn man von demjenigen sprechen will, was sich im Schoße der Zeiten vorbereitend zunächst für das äußere physische Leben der Menschheit abspielen wird.“ Rudolf Steiner in „Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen“ GA 229, Seite 9. Das Gefährliche der Logenbrüder ist nicht, daß sie gegen die geistigen Impulse der Zeitgeschehnisse handeln, sondern daß sie aus ihrem okkulten Wissen heraus diese Impulse für ihre Machtinteressen gebrauchen, umbiegen. Dem kann nur aus dem Okkulten, aus dem weißen Okkultismus heraus begegnet werden. Im „Heilpädagogischen Kurs“ GA 317, auf Seite 40 lesen wir von Rudolf Steiner eine klare Unterscheidung des Unterschiedes zwischen dem weißen und dem schwarzen Okkultismus, er nennt das an dieser Stelle „Magie“. „Die Magie, die Götter wenden sie an, aber der Unterschied zwischen weißer und schwarzer Magie besteht lediglich darin, daß man in der weißen Magie eingreift in moralischer Art, in selbstloser Art, bei der schwarzen Magie auf unmoralische, auf selbstische Art. Einen andern Unterschied gibt es nicht.“ Solange die Menschen das Geistige, das Okkulte nicht für eine Realität halten wollen, werden sie den Machenschaften der Mächtigen, die jetzt nach der globalen Herrschaft streben, die dieses Geistige nicht als Firlefanz abtun, sondern gebrauchen, immer heillos unterlegen sein müssen.

 

Der Angriff auf den werdenden Menschen

Die Zerstörung der Familie bedeutet einen umfassenden Angriff auf den werdenden Menschen, auf die Menschheit überhaupt, auf die Voraussetzungen die er braucht, um zu einer freien, aus dem Denken sich selbst bestimmenden Individualität zu werden. Dazu braucht er die Liebe, die Fürsorge, die Zuwendung, die ihm nur in der eigenen Familie zuteil wird, wo er sich in der Hülle des Lebenskräftezusammenhangs, den er nur aus den vererbten Lebenskräften, die er von den Eltern erhalten hat, findet, in der gesündesten Art entwickeln kann. Ausführlich habe ich diese Entwicklungsgesetzmäßigkeit in dem Artikel „Bildungspolitik aus menschenkundlicher Inhaltsleere“, abgedruckt in Pelagius Heft VI, dargestellt. Diese Hülle kann eben dem Kind nur aus den Lebenskräften heraus gegeben werden, mit denen es vererbungsmäßig verbunden ist. Jeder „fremde“ Erzieher kann nur ein notdürftiger Ersatz sein für das, was das werdende Kind notwendig für seine Entwicklung braucht. Erst ab dem vierten Lebensjahr kann zu dieser Umhüllung der Familie der Erzieher treten, wobei die Rolle der Familie immer noch die überwiegende bleibt.

Nun kann natürlich eingewendet werden, daß das Gefüge der meisten Familien heute schon in einem desolaten Zustand ist. Zugegeben, der Verfall der Familie befindet sich in einem fortgeschrittenen Zustand, aber diese Tendenz wird nicht nur mit allen verfügbaren Mitteln von unserer Schattenregierung unterstützt, sondern sie trägt ein gut Teil der Schuld daran. Zur Förderung der Familien durch finanzielle Unterstützung, durch Aufklärung über die Struktur des gesunden Familienverbandes wird nichts getan, höchsten in der Form, daß darüber den Menschen Sand in die Augen gestreut wird. Unser Staat hat es sich zur Aufgabe gemacht im Sinne des Zitates von Nahum Goldmann und anderer solcher Drahtzieher zu wirken. Dafür sind sie an der Regierung. Finanziell unterstützt werden die Frauen, die lieblos ihre Kinder frühzeitig aus dem Nest stoßen, um sich ihrer eigenen Verwirklichung widmen zu können oder solche, die aus der finanziellen Not, in die sie durch staatliche Maßnahmen, im Sinne der Globalisten gestürzt wurden, gezwungen sind, ihre Kinder einer schablonenmäßigen Fließbanderziehung, die staatlich genormt und schädigend ist, zu übergeben. Je früher ein Kind den erzieherischen Klauen der menschenverachtenden Staatspädagogik übergeben wird, umso nachhaltiger der „Erfolg“ in Form eines individualitätslosen, denk- und gefühlsunfähigen, beherrschbaren Normmenschen. Aus diesem Grund hat die ideologische Vorreiterin der Menschenzüchter, Alice Schwarzer, bereits vor Jahren gefordert, die Hausfrau und Mutter als akzeptierte Lebensform abzuschaffen. Menschen mit einem solchen kranken Denken wie Frau Schwarzer oder Frau von der Leyen sind heute diejenigen, die von Seilschaften, die schon vor vielen Jahren etabliert wurden, in ihre Positionen gehievt werden. Aber was für Auswirkungen hat es, wenn die Mutter ihre inzwischen diffamierte „Rolle“ aufgibt, kann ihr dies wirklich für ihre eigene Entwicklung dienen? Gibt es tatsächlich nur einen optischen Unterschied zwischen Mann und Frau?

 

Das Weibliche und das Männliche

Schon Goethe wußte um den Unterschied des mütterlichen und des väterlichen Prinzips:

Vom Vater hab ich die Statur,

Des Lebens ernstes Führen.

Vom Mütterchen die Frohnatur

die Lust zu fabulieren.

Jede von der Emanzipation seelisch angefressene Frau wird schon dadurch auf die Palme getrieben, daß Goethe vom Mütterchen sprach. Wir wollen es ihm nachsehen, er hatte noch keine Ahnung, was eine mit Erfolg umerzogene Emanze für eine minimierte Psyche haben kann. In diesem Gedicht kommt klar zum Ausdruck, daß Goethe ein tiefes Wissen über die Psychologie des Mannes und der Frau hatte. Es spricht sich darin, vielleicht Goethe noch nicht richtig bewußt, die Empfindung um den Wesensgliederzusammenhang aus, der mit der Mutter und der, der mit dem Vater zusammenhängt. Vom Vater hab ich die Statur physischer Leib, des Lebens ernstes Führen Ich. Vom Mütterchen die Frohnatur Lebenskräftezusammenhang, die Lust zu fabulieren der Seelenleib, das Astrale.

Der Vater wirkt durch sein Vorbild beim Kind auf die Entwicklung des Ich ein und wie dieses den physischen Leib ergreifen kann (deswegen sind so viele Kinder, die ohne Vater aufwachsen müssen, so willenschwach). Die Mutter wirkt dadurch, daß sie das Nest schafft, auf den Lebenskräftezusammenhang und auf die Entstehung eines feinen, differenzierten Gefühlslebens (deswegen wirken Kinder, die ohne Mutter aufwachsen müssen, oft überfordert, ohne Hülle und seelisch unterernährt).

Alles was seelisch oder geistig vorhanden ist, findet seinen Ausdruck im Physischen und alles was zur physischen Erscheinung kommt, hat etwas Geistig-Seelisches was in ihm sich offenbart. Zur Frau gehört ein anderes Seelenwesen als zum Mann und dadurch ist sie prädestiniert einen Haushalt zu führen, ein Nest zu gestalten, in dem das Kind sich entwickeln kann. Das hängt auch damit zusammen, daß der Mann sich tiefer in den physischen Leib hinein inkarniert als die Frau. Symbolisch kommt das Wesen des Mannes in der Geraden zum Ausdruck, inkarniert bis in die Füße und mit dem Haupte bis in die geistigen Höhen hinaufreichend, obwohl es die Frauen leichter haben, zur Geisteswissenschaft zu kommen. Als das Symbol für die Frau kann der Kreis angesehen werden. Anatomisch ist es der Uterus, der das Kind zuerst umhüllt und jeder häusliche Zusammenhang stellt einen erweiterten Uterus dar, der von der Frau naturgemäß ganz anders gestaltet werden kann als vom Mann. Diese beschriebenen psychologischen Verhältnisse finden ihren Ausdruck in der Bewegung und damit auch deren Störungen, die heute durch die Verunsicherung, die mit der Umerziehung einhergehen, verursacht werden. Viele Heileurythmisten können sehen, daß sich die Frauen bis in die Bewegung hinein vermännlicht haben, währen die Männer sich nicht mehr richtig bis in die Füße verkörpern können. Auch dem Graphologen ist bekannt, daß sich das Schriftbild des Mannes (eckig, hoch hinauf und tief hinunterreichend) und das der Frau (rund und weich fließend) immer ähnlicher werden. Das zeigt sich auch daran, das die Unterleibserkrankungen bei Frauen im zunehmen sind, also die Fähigkeit des Umhüllenden verloren geht.

Die Mutter ist auch diejenige, die durch ihre naturgemäß gegebene Veranlagung mehr in die Vergangenheit zurückschaut und mehr unbewußt wahrnimmt, was sich in ihrem Kinde aus dem Vorgeburtlichen herein inkarnieren will und welche Pflege diesem zuteil werden muß, um sich richtig entwickeln zu können. Der Vater schaut, ebenfalls mehr unbewußt, in die Zukunft und fragt sich, was das Kind lernen muß, um den irdischen Verhältnissen gerecht zu werden. Der Schwerpunkt in der Erziehung des Kindes liegt im ersten Jahrsiebt beim mütterlichen Element, im dritten Jahrsiebt beim väterlichen, im zweiten besteht ein eher ausgewogenes Verhältnis, wobei trotzdem das väterliche im ersten, als auch das mütterliche im dritten Jahrsiebt ein unverzichtbares Element darstellt. Durch seine körperliche Konstitution ist der Mann befähigt sich der Welt zuzuwenden und in der Auseinandersetzung mit dieser den äußeren Rahmen zu schaffen den die Familie braucht, die Frau wiederum ist diejenige, die die Fähigkeit besitzt im Seelischen, im Lebendigen das innere Gefüge zu gestalten. Ist die Frau gezwungen, den Lebensunterhalt der Familie zu verdienen und damit eine große Last auf ihren Schultern zu tragen, mutet sie ihrer Konstitution auf die Dauer zu viel zu. Über die Jahre führt dies zu einer Vermännlichung (wenn Sie ein Auge dafür haben, können sie das bei sehr vielen Frauen bemerken), zur Überforderung ihrer Physis und zur Krankheit. Der Mann wiederum als Hausmann ist ein Surrogat, weil er im Seelischen und im Lebenskräftezusammenhang nicht ausreichend zu wirken und zu gestalten vermag.

 

Auswirkungen auf die individuelle Entwicklung

Diese Vertauschung der „Geschlechterrolle“, deren gesetzmäßigen Zusammenhang ich eben versuchte zu skizzieren, bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Entwicklung der betreffenden Individualitäten. Die Unterscheidung in Mann und Frau ist im Geisteswissenschaftlichen und im Tatsächlichen nicht in dieser Form gegeben, in der sie heute zum „Kampf der Geschlechter“ führt. Die Geisteswissenschaft kann uns zeigen, daß der Mensch in einem Leben als Frau auf der Erde erscheint und in seinem nächsten als Mann. Er umkleidet sich also einmal mit einem weiblichen und ein anderes Mal mit einem männlichen Körper, um dadurch jedes Mal andere Erfahrungen im Irdischen zu machen. Was in einer Inkarnation in der offensiven Auseinandersetzung mit der Welt erfahren wird (männlich), das wird in der nächsten verinnerlicht (weiblich). Dasjenige was uns in diesem Leben begegnet, haben wir uns als Schicksal, auf Grund dessen, was wir in den vergangenen Leben erreicht haben, selbst bereitet. Wenn ich als Mensch das aufgreife was ich mir vorgeburtlich selbst vorbereitet habe, um es nun auch zu Er-Leben, so diene ich meinem weiteren Werdegang; lehne ich dies ab, so blockiere ich denselben. Eine Individualität, die sich anschickt als Frau auf die Erde zu kommen, „verabredet“ sich im Vorgeburtlichen mit den Individualitäten, die als Kinder zu ihr kommen wollen, weil sie bei ihr das finden und erfahren, was sie für ihren eigenen Schicksalsweg brauchen. Damit hat sie einen Vorsatz getroffen, der nicht nur das ins Leben „werfen“ der Brut beinhaltet, sondern auch die Erziehung, die Gestaltung des Lebenskräftefundamentes. Zieht sie es dennoch vor, weil sie unfähig ist, sich ohne den von außen gegebenen Rahmen der Arbeit, die die Außenwelt, der Chef ihr diktiert, Inhalte zu geben, profan ausgedrückt, wenn ihr Zuhause die Decke auf den Kopf fällt, sich im Häuslichen und damit im Inneren Inhalte zu geben, die ihren Kindern Seelennahrung sein können, so weicht sie ihrer vorgeburtlich selbst gesetzten Aufgabe aus und verhindert dadurch ihre eigene menschliche Entwicklung (deswegen können sie bei Karrierefrauen wie zum Beispiel Frau Merkel, Frau von der Leyen, Frau Schwarzer, immer ein deutliches Reifedefizit feststellen (das gilt nicht für Frauen, denen die Geburt eines Kindes vom Schicksal verwehrt ist). Dasselbe gilt auch für einen Mann, der sich der Aufgabe, in der Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten der Arbeitswelt den äußeren Rahmen für seine Familie zu schaffen, verweigert. Eine Frau, die das Opfer auf sich genommen hat eine Anzahl Kinder (bei einem Kind ist es schwierig daraus einen vollwertigen „Beruf“ zu machen, auch entsteht noch nicht in ausreichendem Maße das, was man einen lebendigen Familienzusammenhang nennen kann, in dem die Lebenskräftestruktur der Frau gestaltend wirkt) aufzuziehen, kann über eine menschliche Reife, über eine Lebenserfahrung, die uns allen Respekt abnötigen müßte, verfügen, was natürlich in einer solchen dekadenten Gesellschaft gar keine Beachtung findet. Durch diese Fähigkeiten kann sie, nachdem die Kinder groß geworden sind, für die Berufswelt zu einem überaus wichtigen Faktor werden. Die Welt wird viel weniger als man denkt dort verändert, wo der Mann die Grundlagen schafft für das Leben der Familie, die Welt wird dort verändert, wo der heranwachsenden Generation das Beste mit auf den Weg gegeben wird zu dem der Mensch fähig ist, Liebe und Fürsorge.

Außerdem ist der Mann nur in seinem physischen Leib männlich, im Lebenskräftezusammenhang, in seinem Ätherleib ist er der weibliche. Deswegen kann ein Mann einen Schrank hochheben, kann tatkräftig bestehende Situationen verändern, aber schwierige Umstände, die sich nicht einfach verändern lassen, kann die Frau, die den stärkeren Lebenskräfteleib hat, dauerhaft durchtragen, deswegen ist der Mann ehrgeizig und die Frau kann hingebungsvoll lieben. Wenn die Frau einen starken Ehrgeiz entwickelt, deutet das bereits auf einen Vermännlichungsprozeß hin.

 

Betrachtung eines anderen Phänomens

Wenn uns zu Bewußtsein kommt, daß die unmenschlichen Zusammenhänge, in denen wir uns wie gefangen erleben müssen, nicht durch Unwissenheit und Unfähigkeit entstanden sind (zu einer solchen Annahme kann man leicht kommen, wenn man im Fernsehen erlebt, was für ein Piepsmäuschen unsere Familienministerin ist), sondern bewußt und gewollt herbeigeführt wurden, dann kann uns das schon erschrecken, ja es bedarf eines gewissen Mutes, um den heutigen politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten ins Auge schauen zu können. Es kann uns auf der einen Seite die Bosheit, die Unwahrhaftigkeit und das menschlich Irrtümliche Angst einflößen, ja schockieren, auf der anderen Seite die raffinierte, instinktive Intelligenz überraschen, die sich darin zeigt. Diese beiden Tatsachen möchte ich noch weiter unter geisteswissenschaftlichen Aspekten verfolgen. Zuvor aber möchte ich noch ein anderes Phänomen betrachten, welches noch deutlicher zeigt, mit welchen Grundtatsachen der menschlichen Verkommenheit wir in der heutigen Zeit unbedingt zu rechnen haben.

Dieses Phänomen ist das Impfen. In den letzen Jahren ist der Wille der staatlich beherrschten und gesteuerten Medizin, uns buchstäblich zu Tode zu impfen immer mächtiger geworden. Die Grundlage jeder Impfstoffe, mit denen die sogenannten Vakzine in den menschlichen Körper transportiert werden, sind Quecksilber, Aluminium und Formaldehyd. Alle drei sind hochgradige Nervengifte, die im menschlichen Organismus krankmachend wirken. Daß an der ganzen Impfgeschichte etwas nicht stimmen kann, können wir schon daraus ersehen, daß Kinderkrankheiten meldepflichtig sind, Impfschäden, deren Anzahl horrend hoch ist, jedoch nicht, ja, daß sich viel Ärzte weigern diese zu melden, oder zu attestieren, auch bei eindeutiger Beweislage. Die Sechsfachimpfung für Säuglinge mußte vom Markt genommen werden, weil es dadurch in vermehrtem Umfang zum plötzlichen Kindstod kam. Auf erste Anzeichen des Zusammenhangs zwischen Impfung und Kindstod reagierten die Mediziner und die Gesetzgebung nicht. Dies wurde von der STIKO dadurch gerechtfertigt, daß man ja seine Erfahrungen mit diesen Impfungen machen muß. Erfahrungen einer Wissenschaft auf Kosten vieler Todesfälle bei Säuglingen? Was für ein skrupelloses Denken offenbart sich da! Menschen, die sich diesem Treiben entgegenstellen, werden entweder ins existenzielle und gesellschaftliche Abseits gedrängt, oder man versucht sie über die Gerichte zu kriminalisieren. Das ist einer dieser Punkte, an denen deutlich wird, daß die Justiz zunehmend dazu da ist, um dem Unrecht, der Beherrschung der Menschen, zu dienen. Es wurde bis heute von der Wissenschaft noch kein Nachweis für das Vorhandensein einer Vogelgrippe erbracht, noch weniger der Nachweis, daß es überhaupt beim Menschen Krankheit auslösende Viren gibt. Warum also wird geimpft? Die pharmazeutische Industrie stellt weltweit das größte Geschäft dar, verbunden mit gigantischen Gewinnen, größer als die der Rüstungsindustrie. Durch die oben erwähnten Bestandteile wird der Organismus des kleinen Kindes, der noch überaus empfindsam ist, so sehr geschädigt, daß er Zeit seines Lebens ein guter Kunde der pharmazeutischen Industrie bleiben muß, wenn es nicht gar zum Tode kommt und auch das ist gewollt. 2 ½ Milliarden Menschen wird als ein Ziel betrachtet, das angestrebt wird, weil diese Anzahl Menschen leichter beherrschbar ist. An der Verwirklichung dieser Zahl wird von der WHO gearbeitet. Die Elite versucht sich der ihrer Meinung nach überzähligen Menschen zu entledigen. Im Folgenden ein Beispiel für die absolute Unmenschlichkeit der Vertreter dieses Industriezweiges. Bis heute verweigert die amerikanische Firma, inzwischen trägt sie durch Fusionierung den Namen Dow Chemical, die am Chemieunfall im indischen Bhopal mit über achttausend Menschen, die sofort getötet wurden und zwanzigtausend die inzwischen an den Spätfolgen gestorben sind, die Schuld trägt, die Aufklärung, welche Stoffe dabei freigesetzt wurden, unter Hinweis auf die Geheimhaltung. Dadurch ist es unmöglich, den 150 000 Opfern, die bis heute darunter leiden, wirksame medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Da drängt sich uns die Frage auf: wie ist das möglich, gibt es so viel Unmoralität, Bosheit und Skrupellosigkeit unter den Menschen? - Menschen? –

Es ist inzwischen in großen Teilen der Welt kein Geheimnis mehr, daß der Anschlag auf das World Trade Center von den Amerikanern selbst, dem CIA in Zusammenarbeit mit dem Mossad ausgeführt wurde, es gibt inzwischen genügend Bücher, die das mehr als nur nahelegen. Dadurch wurde der Vorwand geschaffen, zuerst Afghanistan und dann den Irak angreifen zu können, aus reinen Macht- und Geschäftsinteressen. Die Vorwände „Bedrohung der westlichen Welt, Freiheit und Demokratie für die beiden Staaten“ wurden nur als Geschrei zur Blendung der Öffentlichkeit gebraucht. Wieviele Tote wurden dafür in Kauf genommen? Im Irak alleine 650 000. Kollateralschaden, Peanuts! Auch das ist ein Beispiel wie unmenschlich und skrupellos das Denken der Mächtigen inzwischen geworden ist.

 

 

Geisteswissenschaftliche Aspekte

Aber nun zurück zu der Verfolgung der geisteswissenschaftlichen Aspekte der beiden Tatsachen, der raffinierten, instinktiven Intelligenz und der Bosheit, des Irrtums. In einem pädagogischen Vortrag, abgedruckt in „Die Erziehungsfrage als soziale Frage“ GA 296, spricht Rudolf Steiner in dem Vortrag vom 16. August 1919: „Wir werden als Menschheit einlaufen in eine Entwickelung der Intelligenz so, daß die Intelligenz wird die Neigung haben, nur das Falsche, den Irrtum, die Täuschung zu begreifen, und auszudenken nur das Böse. Das wußten ja die Geheimschüler und wußten namentlich die Eingeweihten seit einer gewissen Zeit, daß die menschliche Intelligenz entgegengeht ihrer Entwicklung nach dem Bösen hin, daß es immer mehr und mehr unmöglich wird, durch die bloße Intelligenz das Gute zu erkennen. Die Menschheit ist heute in diesem Übergange. Wir können sagen: Gerade noch gelingt es den Menschen, wenn sie ihre Intelligenz anstrengen und nicht in sich ganz besonders wilde Instinkte tragen, nach dem Lichte des Guten etwas hinzuschauen. Aber diese menschliche Intelligenz wird immer mehr und mehr die Neigung bekommen, das Böse auszudenken und das Böse dem Menschen einzufügen im Moralischen, das Böse in der Erkenntnis, den Irrtum.“ Seite 89 (Unterstreichungen vom Verfasser). Aber es ist nicht so, daß der Mensch dieser Entwicklung unentrinnbar ausgeliefert wäre. Einige Seite weiter spricht Rudolf Steiner von dem, was der Mensch tun kann, um diese, seine Entwicklung zum Bösen zu verhindern. „ Er kann den Funken des Christus in sich selber finden, wenn er sich anstrengt durch sein Leben. Und in dieser Wiedergeburt, in diesem Finden des Christus-Funkens in sich, in diesem aufrichtigen und ehrlichen Sich-sagen-Können: <Nicht ich, sondern der Christus in mir>, liegt die Möglichkeit, den Intellekt nicht in Täuschung und in das Böse verfallen zu lassen. Und das ist im esoterisch-christlichen Sinne der höhere Begriff der Erlösung. Wir müssen unsere Intelligenz ausbilden, denn wir können ja nicht unintelligent werden; aber wir stehen, indem wir anstreben unsere Intelligenz auszubilden, vor der Versuchung, dem Irrtum und dem Bösen zu verfallen. Wir können der Versuchung, dem Irrtum und dem Bösen zu verfallen, nur entgehen, wenn wir uns aneignen die Empfindung von dem, was das Mysterium von Golgatha in die Menschheitsentwicklung hineingebracht hat.“ Seite 92.

Die Empfindung, was das Mysterium von Golgatha in die Menschheitsentwicklung hineingebracht hat, ist nur über die Erkenntnis des geistigen Inhaltes des Mysteriumsgeschehens Golgatha zu erringen, über eine Erkenntnis, die nur durch ein verändertes Denken zu erreichen ist. Dadurch, daß der Mensch den Willen immer mehr in das Denken hineinpresst, verändert er sein Denken so, daß es die Empfindung und das Gefühl durchdringt und befruchtet. Da die anerzogene Bequemlichkeit und Willensschwäche der Menschen diese daran gehindert hat zur Geisteswissenschaft und damit zu der Erkenntnis, nicht zum Glauben, den die machtbesessene Kirche verwaltet, des Mysteriums von Golgatha zu finden, ist der Prozeß der Entwicklung der Intelligenz hin zum Bösen, mit Schnelligkeit beschleunigt worden.

Wir stehen heute als Mensch dieser Tatsache gegenüber, daß wir uns einer Intelligenz bewußt werden müssen, die uns den Irrtum und das Böse in einem überaus erschreckenden Ausmaße zeigt. Noch mehr aber sollten wir uns dessen bewußt sein, was wir in uns selbst bewegen müssen um diese Entwicklung bei uns selbst zu verhindern. Mit der Einbildung, man wäre ja ein guter Mensch oder was noch schlimmer, ist ein lobenswerter Anthroposoph, ist es da nicht getan, im Gegenteil, vor diesen muß man sich hüten. Dieses Bewußtwerden gehört zum Menschsein dazu, gehört zur Entwicklung der Menschheit auf dem Wege zur Bewußtseinsseele.

Zum Schluß möchte ich auch noch die andere Empfindung geisteswissenschaftlich betrachten, die Empfindung der raffinierten Intelligenz, der man sich dabei gegenüber sieht bei den Gegnern des Christus, eine Raffinesse, die uns leicht dazu führen kann, daß wir uns unterlegen fühlen und wir uns dem Fatalismus hingeben, da kommt man ja doch nicht dagegen an, da können wir unsere Anstrengungen genauso gut einstellen. „ Nun hat Ahriman (der Gott der Finsternis, im Gegensatz zu Luzifer der Gott des Lichtes, die beide als Widersachermächte dem Christus feindlich gesinnt sind) sich die Intellektualität in einer Zeit angeeignet, als er sie nicht in sich verinnerlichen konnte. Sie blieb eine Kraft in seinem Wesen, die mit Herz und Seele nichts zu tun hat. Als kalt-frostiger, seelenloser kosmischer Impuls strömt von Ahriman die Intellektualität aus. Und die Menschen, die von diesem Impuls ergriffen werden, entwickeln eine Logik, die in erbarmungs- und liebloser Art für sich selbst zu sprechen scheint – in Wahrheit spricht eben Ahriman in ihr -, bei der sich nichts zeigt, was rechtes, inneres, herzlich-seelisches Verbundensein des Menschen ist mit dem, was er denkt, spricht, tut.“ Zitat von Rudolf Steiner aus „Anthroposophische Leitsätze“ GA 26, Seite 115. Das ist auch der Grund, warum solche Menschen persönlich immer wesentlich dümmer erscheinen als die Theorien, die Impulse die sie vertreten. Sie denken eben nicht selbst, sie lassen denken.

Das Unterlegenheitsgefühl ist jedoch unberechtigt. Warum sollte der Christus weniger mächtig sein als Ahriman? Die Möglichkeit, uns mit den Wesenheiten zu verbinden und uns deren Hilfe zu versichern, finden wir in der Geisteswissenschaft, aber dazu müssen wir sie in ihren Aussagen ernst genug nehmen.

 

Rüdiger Keuler, Juli 2007

*)Gabriele Kuby, „Verstaatlichung der Erziehung - Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen“

ISBN:978-3-939684-09-1 - fe-medienverlag

www.fe-medien.de

E-Mail;info@ja-zum-leben.de

Fe-medienverlag-88353 Kisslegg

64 Seiten, 2,95 €, 10 Stück 25 €



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