Pro Familia

In dem Artikel „Wer hat die Macht über die Nahrungsmittel?“, habe ich darauf hingewiesen, wie aus dem anglo-amerikanischen Machtbereich heraus riesige Firmen mit einer gigantischen Finanzmacht, zum Beispiel Monsanto (Hersteller von „Agent Orange“, des hochgiftigen Entlaubungsmittels, das während des Vietnamkrieges eingesetzt wurde), Cargill, DuPont, Dow Chemical oder Syngenta, bestrebt sind, den Nahrungsmittelhandel und die Nahrungsmittelproduktion weltweit unter ihre Kontrolle zu bringen, um damit einen wesentlichen Machtfaktor in der Hand zu haben, um die Eine-Welt-Diktatur zu erreichen. Federführend hinter allen diesen Bestrebungen steht die amerikanische Familie Rockefeller, die schon seit den 1920 Jahren an dem Netz strickt, dessen Vollendung heute kurz vor seinem Ziel steht. Aus dieser Familie heraus wurden Machtzirkel, das nennt sich dann Stiftung, geschaffen, die heute über ein globales Netz von vielen Tausenden von Wissenschaftlern, Politikern und Managern verfügen. Einen großen Schritt ihrem Ziel näher kamen die Drahtzieher dieses Netzes, als es ihnen gelang, genmanipulierte Organismen, kurz GMO, zu erfinden und die gesetzliche Grundlage zu schaffen, um diese weltweit patentieren zu lassen. Über diese Patentrechte wird der Nahrungsmittelmarkt global beherrscht. Der Weltmarkt für Nahrungsmittel wird inzwischen über die WTO von den Giganten des amerikanischen Agribusiness beherrscht. Sie bestimmen, welchen Preis wir für unser Brot und unsere Milch zu bezahlen haben. Sollten die in dem unten genannten Buch dargestellten Tatsachen und Ereignisse wahr sein, so muß gesagt werden: Politiker, die sich diesen Machtbestrebungen dienstbar machen und dafür sorgen, daß diese GMO-Nahrung auf die Menschen, die dabei nicht anders behandelt werden wie Versuchskaninchen, losgelassen wird, handeln wider besseren Wissens und mit einer kriminellen Energie, die jeden Mafiaboss vergleichsweise als einen Ministranten dastehen läßt. In Amerika ist es Bill Clinton, heute Dick Cheney und George W. Bush, in England Tony Blair und in Deutschland „unser“ Landwirtschaftminister Seehofer. Die Ausbreitung der GMO-Nahrung über die EU wird sich nicht mehr aufhalten lassen. Das führt zu einer Vernichtung der Landwirtschaft zu Gunsten riesiger Agrarproduktionsunternehmen. Wie weit dieser Prozeß schon fortgeschritten ist und welch gigantischer Krieg gegen die Völker dieser Welt sich dahinter verbirgt, können sie dem Buch „Saat der Zerstörung“ von F. William Engdahl (ISBN-10:3-938516-34-8), Jochen Kopp Verlag (Telefon 07472/9806-0) entnehmen. Ich empfehle dieses Buch dem Leser dringend als Lektüre. An diesem Buch können wir auch verstehen, wie gefährlich genmanipulierte Nahrung ist und wie seit Jahren wissenschaftliche Untersuchungen dazu von den Regierungen mit einer beispiellosen Skrupellosigkeit unterdrückt werden. Einer der weltweit führenden Experten in Sachen GMO, Dr. Arpad Pusztai, schrieb zu diesem Buch: „Was die Zukunftsvision der Welt von William Engdahl so erschreckend macht, ist die Tatsache, daß sie real ist. Obwohl unsere Zivilisation auf humanitären Idealen aufgebaut wurde, ist in diesem neuen neo-liberalen Zeitalter alles zu einer Waffe in den Händen einiger Magnaten, weltweit operierender Unternehmen und ihrer politischen Mitläufer geworden – die Wissenschaft, der Handel, die Landwirtschaft, und selbst Saatgut ist betroffen. Um die Weltherrschaft zu erlangen, brauchen sie nicht mehr die primitiven und ineffektiven Methoden der Sowjets der Vergangenheit, die Massen Bajonette-schwingender Soldaten einsetzen. Sie erreichen ihre Ziele viel einfacher, indem sie die Lebensmittelproduktion kontrollieren. Wenn es ihnen darüber hinaus gelingt, das zu erreichen, was euphemistisch „Bevölkerungskontrolle“ genannt wird, dann ist das nur umso besser für sie. Man kann nur hoffen, daß William Engdahls Buch seinen Lesern helfen wird zu erkennen, daß wir etwas tun müssen, um diese Einbahnstraße zum Wahnsinn und zur Zerstörung der Menschheit und unserer Welt zu verlassen.“ Man erfährt in diesem Buch auch, wie es den Rockefellers gelang ihre Macht- und Geschäftsinteressen zu denen der amerikanischen Regierung zu machen, ohne daß das Bewußtsein davon in der amerikanischen Bevölkerung vorhanden ist. Wie schon John D. Rockefeller zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts befürchtete, seine Macht und seinen Reichtum bei zunehmender Weltbevölkerung mit dieser teilen zu müssen, oder ihn sogar von dieser entrissen zu bekommen. Weswegen von Anfang an nach Wegen gesucht wurde, um die Anzahl der Bevölkerung zu dezimieren oder schon im Ansatz durch Geburtenkontrolle geringer zu halten. Wir erfahren auf eine klar dargestellte Art, die sich nicht einfach argumentativ vom Tisch wischen läßt, daß das, was wir für die Errungenschaften unserer Gesellschaft halten, auf Umerziehungskampagnen aus dem anglo-amerikanischen Machteinfluß beruhen, dem wir seit der Kapitulation 1945 heillos ausgeliefert sind, mit Wissen unserer Regierung und ohne daß es der Bevölkerung bewußt wäre. Da liegt die Hauptaufgabe der deutschen, der westlichen Medien, uns diese Tatsache nicht zu Bewußtsein kommen zu lassen. Auf Seite 133 des Buches finden wir den Absatz:
„Ein entsprechendes größeres Vorhaben der Rockefeller-Stiftung war in den 1920 Jahren die von Margaret Sanger geführte Organisation „Pro Familia“ (Planned Parenthood Federation), ursprünglich als Amerikanische Liga für Geburtenregelung (American Birth Control League) bekannt. Es handelt sich dabei um eine rassistische Vereinigung, die der Eugenik in Form von Bevölkerungskontrolle und Zwangssterilisation unter dem Decknamen „vernünftiger Familienplanung“ Vorschub leistete.“
So erfahren wir, daß das, was wir für die schöne Landschaft unserer Kulturperspektiven hielten, nichts weiter ist als ein raffiniert angebrachtes Bild, gemalt auf die Wände unseres geistigen, sozialen und staatlichen Gefängnisses. Kann sich ein Kalb, das sich willig zum Schlachter führen läßt, dümmer anstellen als wir, die wir uns über Jahrzehnte von den Medien, von unserer Regierung in den Tiefschlaf, ins Bewußtseinskoma versetzen ließen? Noch deutlicher wird es dann auf Seite 144: „Osborn (Rockefellers Freund und Angestellter R.K.) schlug daher eine Veränderung der Verpackung vor. Eugenik sollte für die breite Masse unter einem anderen, neuen Deckmantel vermarktet werden. Statt von der Beseitigung „minderwertiger“ Menschen durch Zwangssterilisierung oder Geburtenregelung zu reden, sollte man von der „freien Wahl“ der Größe und Qualität der eigenen Familien sprechen. Kaum hatte er sich mit John D. Rockefeller III. im Bevölkerungsrat (eine Einrichtung, die ebenfalls von Rockefeller gegründet wurde R.K.) zusammengetan, erkannte Osborn schon 1952 das gewaltige Potential, das Empfängnisverhütung und Massenerziehung für die Eugenik unter der Maske der freien Wahl darstellten. „Um die künftige Arbeit des Bevölkerungsrats und der Rockefeller-Stiftung in Sachen Bevölkerungskontrolle anzudeuten“, schrieb Osborn wieder in der Eugenics Review, „gibt es sicherlich eine Möglichkeit, dem Druck (zur Geburtenregelung) eine bessere Richtung zu geben und damit auf die Mehrheit der Bevölkerung statt nur auf eine Minderheit einzuwirken.“ Und wenn der Druck zum Tragen kommt, fügte Osborn hinzu, werden die Individuen glauben, sie hätten sich aus freien Stücken entschieden, keine Kinder zu haben, und zwar dann, „wenn die Familienplanung unter allen Mitgliedern der Bevölkerung verbreitet ist und die Mittel einer wirksamen Empfängnisverhütung leicht zugänglich sind“. Er schrieb das gut 13 Jahre vor der weitverbreiteten Einführung der „Pille“. Osborn forderte darüber hinaus ein System dessen, was er „unbewußte freiwillige Selektion“ nannte. Einfache Leute würden demnach auf den Weg von Eugenik und Rassenauslese geführt, ohne sich bewußt zu werden, worauf sie sich einlassen oder was sie tun. Osborn argumentierte, der Weg, um Leute „freiwillig“ entscheiden zu lassen, sei, an die Idee von „Wunschkindern“ zu appellieren. Er sagte: „Lassen Sie unsere Vorschläge auf den Wunsch gründen, Kinder sollten in ein Zuhause geboren werden, in das sie liebevoll aufgenommen und in dem sie verantwortungsbewußt umsorgt werden.“ Auf diese Weise – so sein Argument – wird sich die Eugenikbewegung „letztlich auf das hehre Ziel zubewegen, das Galton ihr einst gewiesen hat“, nämlich die Züchtung einer Herrenrasse und die Verminderung minderwertiger Rassen.“ Daß dieses Programm heute noch, wenn auch in etwas modifizierter Form, läuft, ist unschwer zu erkennen. Es geht von unserer Regierung aus: Die Kinder werden früh sexualisiert, der Vergnügungsfaktor wird dabei in den Vordergrund gestellt, die Masturbation betont und gefördert, damit wird das Ganze aus der Verantwortlichkeit des Individuums für Kinder, Familie und Fortpflanzung herausgenommen. Immer weniger ist dann die Bereitschaft vorhanden, Verantwortung und Bindung einzugehen. Geht die Sache bei einer Heranwachsenden schief, soll das Kind, die Mutter, selbst entscheiden, ob es den Embryo austrägt oder ob er abgetrieben wird. Auf Grundlage der bisherigen von ihr erlebten Sexualerziehung wird sie natürlich vor der Verantwortung zurückschrecken, das kann man ihr gar nicht verübeln, denn sie ist für eine andere Entscheidung, in den meisten Fällen, noch gar nicht reif. Damit wird sie für das weitere Leben für familiäre und partnerschaftliche Bindungen und deren Verantwortlichkeit verdorben. Wahrscheinlich hat Frau von der Leyen mal wieder nichts davon gewußt, sie kann ja nicht alles wissen, was in ihrem Ministerium an Sozialgift gebraut wird. Es ist ein Beitrag zur Hopp und Ex Gesellschaft, in der man alles haben will, alles verkommen lassen und alles wegwerfen kann. Interessant in diesem Zusammenhang sind noch zwei Tatsachen. Der Wirkstoff, der in der Pille die Empfängnisbereitschaft der Frau verhindert, wird in der Kläranlage und in der Natur nicht abgebaut. Er befindet sich inzwischen in einer immer höher werdenden Konzentration im Grundwasser und schlägt sich somit in der Verminderung der Fruchtbarkeit aller Frauen nieder. Ob das allerdings ursprünglich geplant war entzieht sich meiner Kenntnis, es wird auf jeden Fall nichts dagegen unternommen. Und die andere Tatsache ist dies, daß der Begriff der Eugenik, der ja in der Nachkriegszeit in Verruf geraten war, in Genetik umgeändert wurde. Die Forschungsprogramme, die früher unter diesem Namen durchgeführt wurden, laufen weiter und die Maßnahmen, die auf dieser Forschung beruhen, auch.

Rüdiger Keuler, November 2007



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