Kafkaeske Politik

"Diäten sollen stark steigen" und zwar um 9,4%. Diese Nachricht stand am 5. November 2007 in der bundesdeutschen Presse. Im selben Zeitraum wurden die Renten um 1,03 Prozent erhöht, obwohl eine Inflationsrate von 2,4% herrscht. Überall werden die Löhne gedrückt, bei Androhung, sonst die Arbeitsplätze ins Ausland zu verlegen, natürlich auf Kosten der Steuerzahler, aber unsere Politiker leisten sich eine kräftige Erhöhung der Diäten. Davor schon, am 18./19. August, stand im Bonner Generalanzeiger: "Große Parteien wollen deutlich mehr Geld vom Staat". Nun kommt der bundesdeutsche Wahlbürger ins Grübeln. Wofür? 84% der Gesetze, die in unserem Land verabschiedet werden, kommen von der Brüsseler Scheindemokratie und müssen von "unserer" befehlsempfangenden Regierung nur umgesetzt werden. Wofür wollen die also mehr Geld, wo sie immer weniger zu tun haben??? Richtig, für die gekonnte Schauspielerei! Indem sie dem Bürger vorspielen, es würde in einem handlungs- und beschlußfähigen Parlament um Inhalte, um Gesetze debattiert, gerungen und abgestimmt werden, wo die Ergebnisse längst feststehen, von Brüssel empfangen werden und dort wiederum auf die Vorgaben aus Washington gelauscht wird. Das Schauspielhaus "Bundestag" braucht natürlich einen ordentlichen Pomp, vermischt mit Glamour, eine Aufblähung der tatsächlich vorhandenen Inhalts- und Einfallslosigkeit, die vom herrschenden Tatbestand ablenken soll. Das kostet Geld, der arme Abgeordnete, der sich Tag für Tag in immer derselben Rolle abplagen muß, ohne sich die Routine und die damit verbundene Lustlosigkeit anmerken lassen zu dürfen, der immer wieder so tun muß, als würde ein neues Stück gespielt werden, dabei steht lediglich ein Stück auf dem Spielplan "Volksverräter gibt den Volksvertreter", hat für dieses nervende Szenario natürlich auch ein angemessenes Gehalt zu bekommen. Alles können doch nicht seine Drahtzieher bezahlen, schließlich sind wir es doch, denen diese Komödie, die in Wirklichkeit eine Tragödie ist, vorgespielt wird, sind wir das Publikum und das muß Eintritt bezahlen für die Belustigung. Je genauer man jedoch hinsieht, umso wacher wird man und dann merkt man langsam, daß die Berliner Clowneske, zum Beispiel Frau Merkel führt EUropa einen weiteren Schritt in den Totalitarismus und läßt sich dafür von den Komplizen als Mutter Europas feiern, in Wahrheit eine Kafkaeske ist. Egal was für eine Partei Sie bei der nächsten Wahl wählen, alle spielen dieses Spiel mit. Die einen wissen was sie tun, die anderen sind als Mitläufer so verschlafen wie die Bürger der Länder, die sich dieses gefallen lassen und unwissend weiter gut schlafen. Und wenn einer dieses Spiel durchschaut und nicht mehr mitspielen will, wird er geselbstmordet. Wie Möllemann, wie Barschel, wie Anna Lindt, wie Wim Duesenberg, wie John F. Kennedy. Die einzige Partei in Deutschland, die dieses Spiel nicht mitspielt, ist die NPD. Die fühlen sich noch dem Nationalen verpflichtet, das die anderen Parteien im Auftrag der Internationalisten sprich Globalisten längst verlassen haben. Deshalb wird diese Partei auch so wild verfemt und verfolgt, nicht wegen ihrem angeblich rechtsextremen Hintergrund. Aber kann man diese Partei wählen? Immer, wenn ich mit dem deutschen nationalen Konservatismus oder konservativen Nationalismus zu tun habe, bekomme ich den Eindruck, das sind Menschen, die sich um hundertachtzig Grad gedreht haben und die danach erfolgenden Bewegung für Fortschritt halten. Aber wo sie Recht haben, da muß man ihnen dies auch zugestehen. In ihren Reihen findet man viel mutige und ehrliche Menschen, etwas, was in der restlichen politischen Landschaft eine ausgesprochene Mangelware ist. Bisher konnte jede bundesdeutsche Schlafmütze, deren es ja in unserem Land unendlich viele gibt, auf Warnungen, daß wir über die Globalisierung bewußt, von den anglo-amerikanischen Drahtziehern der Hochfinanz und ihren Komplizen in der Politik, in die Weltdiktatur hineingetrieben werden entgegnen: Das ist alles Verschwörungstheorie. Jetzt nicht mehr! Im Jahre 2004 erschien vom Chefideologen der Globalisierer Mr. Thomas P. M. Barnett ein Buch, wo das ganz offen ausgesprochen wird. Das Buch heißt "The Pentagon`s New Map". Niemand, es sei denn er hat seinen Verstand an irgendeiner Universität gegen einen Dr. oder Prof (siehe Zitat von Rudolf Steiner in Lucifer-Gnosis GA 34, Seite 181) eingetauscht, vielleicht gar an der privaten "anthroposophischen" Universität in Alfter, kann jetzt noch behaupten, dies alles sei Verschwörungstheorie. Mr. Barnett macht sich die Mühe und erklärt uns ganz genau, was mit uns geschieht. Er spricht zum Beispiel von den vier Flüssen oder Strömen, die ungehindert durch die ganze Welt strömen müssen. 1. Der ungehinderte Strom von Einwanderern. 2. Der ungehinderte Strom von Energie, Erdöl und Erdgas. 3. Das ungehinderte Hereinströmen von Krediten und Investitionen und das Hinausströmen von Profiten/Beute. 4. Der ungehinderte Strom von amerikanischen Soldaten, die er Sicherheitskräfte nennt. Voila, ungeschminkter kann man es den Opfern, das sind wir, nicht unter die Nase reiben. Das anglo-amerikanische Establishment scheint inzwischen so sicher zu sein und so eitel, daß er das unverhohlen äußern darf. Wir erfahren das alles und noch viel mehr in dem Buch "Der letzte Akt - Die Kriegserklärung der Globalisierer " von Richard Melisch, Hohenrain-Verlag, zu bestellen unter der Telefonnummer 07071/40700. Dieses Buch müßte in jedem Hotelzimmer, statt der Bibel, die sowieso niemand mehr liest, ausliegen. Es müßte jeder mündige Bürger Mitteleuropas, ja ganz Europas gelesen haben. Barnett schreibt: "Die Globalisierung ist Amerikas Geschenk an die Welt. Dieses Erbe zu leugnen hieße, die treibende Rolle unseres Landes als Führungsmacht der Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu leugnen. Den Endsieg der Globalisierung zu gefährden, in dem wir zulassen, daß gewaltbereite Kräfte des GAP (er unterteilt die Welt in die GAP Staaten, die noch nicht unterjocht sind und Core Staaten, die bereits von Amerika im Netz seiner Machtstruktur gefangen sind, R.K.) sich ihr entgegenstellen, hieße, die ewige Wahrheit zu verleugnen, daß alle Menschen gleich geschaffen sind, daß alle Menschen das gleiche Verlangen nach einem Leben in Freiheit haben und nach ihrem Glück auf Erden streben. Aus: "We the people" [Wir, das Volk, wie es in der Verfassung der USA lautet, R. Melisch] muß endlich werden: "We the planet" [Wir, die ganze Erde]!". Seite 42. Welch verlockende Zukunftsaussicht, Freiheit, als Sklave in einem amerikanischen Gefängnis, mit Mac Donald, Coca Cola und Britney Spears. Barnett nennt auch die "Firma", die hinter dem ganzen gigantischen Unternehmen steht, nämlich: Pentagon & Wall Street! Wer allerdings hinter diesen "ehrenwerten Einrichtungen" die Fäden zieht wird nicht erwähnt. Ein längeres Zitat aus dem Buch von Richard Melisch, dem man dafür gar nicht genug danken kann, ebenso dem Verlag, der es herausgebracht hat, sei hier noch angeführt. "Wir erfahren auf Seite 307," schreibt Richard Melisch, daß die Amerikaner lediglich ein Zwanzigstel der Weltbevölkerung darstellen, jedoch je ein Viertel des weltweit anfallenden Mülls und der Umweltverschmutzung verursachen. Sie würden ein Viertel der Energie auf Erden verbrauchen. Amerika habe sich darauf spezialisiert, seine Staatsschulden zu exportieren und fast alles andere zu importieren. Basrnett:"Wie schaffen wir es, derart über unsere Verhältnisse zu leben und dabei trotzdem riesige Defizite einzufahren? Wir bringen eben die Welt dazu, unsere Schuldscheine zu kaufen, weil sie Uncle Sam vertraut und der Dollar verhältnismäßig billig ist. Die Wall Street meint: >es ist unser gutes Recht, auf großem Fuß zu leben, denn unser BIP [Bruttoinlandsprodukt] übersteigt 25 Prozent des gesamten Weltvermögens<. Das Geschäft mit unseren Schuldscheinen (treasury bills) ist umwerfend einfach. Wißt ihr, was es kostet, diese kleinen Papierfetzen zu drucken? Fast nichts! Und wißt ihr, was wir als Gegenleistung bekommen? Video Recorder, Autos, Computer, usw.! Hört auf zu jammern, denn sollte die Welt jemals darauf kommen, welch großartiges Luftgeschäft wir betreiben, könnten wir in arge Schwierigkeiten kommen!" Barnett ist sich aber der Gefahr bewußt, daß die Welt eines Tages darauf kommt und das Geschäft mit den amerikanischen Schuldscheinen nachläßt. "Weil Geld die Welt regiert, wäre eine solche Entwicklung der ausschlaggebende Gradmesser für unseren Erfolg im Krieg gegen den Terrorismus. Vor zehn Jahren befand sich etwa ein Fünftel der amerikanischen Schulscheine in ausländischem Besitz, heute dürften es zwei Fünftel sein. Dies ist ein Beweis für das unerschütterliche Vertrauen, das die Welt bisher in die US-Regierung setzte. Es ist nicht nur das Vertrauen in eine wirtschaftlich sichere Investition, sondern in jenen Staat, der das Bestehen und die Sicherheit der Globalisierung garantiert. Als die USA Schuldscheine verkaufen mußten, um die Invasion des Iraks finanzieren zu können, kauften Ausländer vier Fünftel von ihnen um einen Betrag von 100 Milliarden Dollar! Eine letzte große Gefahr für die Umsetzung unserer globalen Strategie könnte im eigenen Land entstehen, wenn die Amerikaner im Falle eines neuen schrecklichen Terrorangriffs oder eines militärischen Rückzugs aus dem Irak der Mut verlassen sollte. Es wäre die dringende Aufgabe der Regierung Bush oder ihrer Nachfolgerin, dem amerikanischen Volk die sehr lange Dauer dieses globalen Weltkrieges gegen den Terrorismus richtig zu verkaufen [wörtlich: >to sell the American people on the long haul ahead in this global war on terrorism<]. Ich will es für meine amerikanischen Mitbürger ganz offen aussprechen [S.178]: Wir werden niemals die Länder des GAP verlassen, wir werden niemals unsere Junges heimbringen können." Seite 52. An einer anderen Stelle geht Mr. Barnett sehr weit, er gewährt uns viel Einblick in dem er sagt: "Falls es Schwierigkeiten gibt, müßte als Auslöser eine Art Überfall wie am 11. September 2001 inszeniert werden, um die nötige Zustimmung und Unterstützung zu erhalten." ["A 9/11 trigger will have to occur to set the game in motion", S.380]." Seite 53 bei Melisch. An einer anderen Stelle läßt er die Katze vollends aus dem Sack: "Jawohl!", bekennt Barnett, "ich nehme die vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zu Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!" [S. 282]. Seite 67. Meine Angaben beziehen sich immer auf die Stelle in dem Buch von R. Melisch, die im Zitat auf die Stelle in dem Buch von Th. Barnett. Hier hat sich einer offenbart, der zum elitären Club der Globalisierer gehört, ja, als ihr Chefideologe bezeichnet werden muß. Sind das nicht die Taten, die da zur Ausführung kommen, im Namen der Globalisierung, die Amerika nach dem zweiten Weltkrieg Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus vorwarf? Demokratie, Freiheit, Menschenrechte sind heute nur noch Phrasen mit deren Hilfe die Mächtigen uns blenden und womit sie ihre Ziele zu erreichen bestrebt sind! Hier offenbart sich aufs deutlichste, wem "unsere" Politiker verpflichtet sind. Deshalb ist es vollständig berechtigt, statt von Volksvertretern von Volksverrätern zu sprechen. Mr Barnett macht auch deutlich, wer der einzige Gott dieser seiner Welt ist, der Gott des Mammon und des Profites. Deshalb hat der kleine Mann auf der Straße immer weniger in seinem Portemonnaie, während eine kleine Schicht gar nicht mehr weiß, welche Unsinnigkeiten und Perversitäten sie anstellen müssen mit ihrer Beute, für die sie bereit sind zu stehlen, zu lügen, zu foltern und zu töten. Wiederum muß ich sagen, daß wir das schon lange alles wissen könnten, wenn es nicht einem Haufen von moralisch verdorbenen Funktionären von Dornach aus gelungen wäre, die Anthroposophie so zu vergiften, daß die Menschen an ihr nicht mehr wach werden konnten und können. Während des ersten Weltkrieges, als das anglo-amerikanische Weltbeherrschungsprogramm bereits in vollen Zügen lief, sagte Rudolf Steiner: "Das gleiche macht sich jetzt geltend, indem das britisch-amerikanische Volk den Menschen die Erde wegnehmen will." Dieses Zitat findet sich auf Seite 129 des Zyklus "Der Tod als Lebenswandlung" GA 182. Auf Seite 130 lesen wir dann noch: "Studieren Sie die gegenwärtige Katastrophe, so haben Sie vom Osten hinüber einen Krieg der Seelen, da kämpfen die Seelen um die Geltendmachung der orientalisch-slawischen Begriffe; vom Westen hinüber: ein rein materieller Krieg um Absatzgebiete." Diese Worte fand Rudolf Steiner am 30. Juni 1918. Weiter unten kommt dann noch ein Satz, den er wohl gegen die "anthroposophische" Wand gesprochen hat. "Was aber aufhören muß, das ist, daß die Menschen förmlich verschlafen, was geschieht." Was haben sich die "Anthroposophen" denn gedacht, wenn sie immer wieder über diese Stelle hinweggelesen haben? Haben sie überhaupt etwas dabei gedacht? Von diesen Menschen werde ich jetzt wieder zu hören bekommen, das ist nur ein Geschimpfe was Sie da schreiben. Wie wärs denn zur Abwechslung mal mit Aufwachen? Vor kurzem fuhr ich hinter einem Auto her, das einen Aufkleber hatte, auf dem stand: Amerikaner? Nur vom Bäcker!
Rüdiger Keuler, Dezember 2007



  • Wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen wollen, tragen Sie unten Ihren Namen und die EMailadresse des Empfängers ein. Optional können Sie der EMail auch eine Bemerkung hinzufügen.
    Ihr Name:
    EMailadresse des Empfängers:
    Bemerkung: