Irland

Am Freitag den 13.!! Juni erfuhr die Welt, daß am Vortag Irland, das als einziges Land Europas über den Lissaboner Vertrag abstimmen durfte, sich mit 53% gegen diesen Vertrag entschied. Damit haben die völkerrechtswidrig handelnden Politiker der totalitären EU ein Problem. Wie können sie das irische Volk gegen seinen erklärten Willen in die Diktatur führen, aber so, daß es den Anderen nicht allzusehr auffällt, denn sonst könnten sie ja bemerken, mit welcher eminenten kriminellen Energie von Brüssel aus agiert wird. Aber eigenartig ist es schon, daß alle europäischen Völker sich ohne nennenswerten Widerstand in die Unfreiheit führen lassen, diese in ihrer vegetativen Verschlafenheit sogar noch bejubeln und nur dieses kleine Land sich traut, Widerstand zu leisten. Wie war das denn noch, kam nicht das Christentum in seiner esoterischen Form, ohne die autoritären Ansprüche der katholischen Kirche, die erst später durch ihre Machtansprüche dieses ursprüngliche Christentum des geistigen Inhaltes beraubten und in die kirchliche und staatliche Form überführten, auch aus Irland? Vergessen sollten wir nicht, das Christentum in seiner unverfälschten Form, das noch nicht in das römische Staats- und Rechtsdenken, in dem der Christus als Weltenrichter auftritt, hineingepreßt war, kam aus Irland. Sollte das eine mit dem anderen etwas zu tun haben?
In dem Zyklus "Individuelle Geistwesen und ihr Wirken in der Seele des Menschen" GA 178 spricht Rudolf Steiner wiederholt vom Doppelgänger, der eine ahrimanische Wesenheit ist, die sich kurze Zeit vor der Geburt des Menschen mit ihm verbindet und kurz vor seinem Tode ihn wieder verlassen muß, da sie seinen Tod nicht mitmachen darf. Dieser Doppelgänger, mit dem der Mensch Zeit seines Lebens zu tun hat und den er durch bewußtes Ergreifen des Geistigen unter Kontrolle bringen muß, hat eine Beziehung zu den Strömungen, die vom Inneren der Erde ausgehen und auf ihn wirken. Diese Wirkung ist über die ganze Erde hin unterschiedlich. In seinen Ausführungen in besagtem Zyklus stellt Rudolf Steiner die Wirkungen, die in Amerika vom Inneren der Erde ausgehen und ausgesprochen negativ auf den Menschen wirken, denen von Irland entgegen, wo genau das Gegenteil herrscht, nämlich positive Wirkungen, die der menschlichen Entwicklung zu ihrer Fortentwicklung dienlicher sind. "Ich möchte sagen, eine esoterische Legende hat man gekannt als aussprechend das Wesen von Irland im Erdenorganismus. Man hat gesagt: Die Menschheit ist einstmals aus dem Paradiese vertrieben worden, weil im Paradiese Luzifer die Menschheit verführt hat; und sie ist dann in die übrige Welt zerstreut worden. Aber diese übrige Welt war schon da zur Zeit, als die Menschheit aus dem Paradiese vertrieben worden ist. Man unterscheidet also - so sagte man in dieser märchenhaften, in dieser legendenhaften Darstellung -, man unterscheidet also das Paradies mit dem Luzifer darinnen von der übrigen Erde, in welche die Menschheit verstoßen worden ist. Aber mit Irland ist es nicht so, das gehört nicht in demselben Sinne zu der übrigen Erde, weil, bevor Luzifer das Paradies betreten hat, sich ein Abbild des Paradieses auf der Ede gebildet hat, und dieses Abbild ist Irland geworden. Verstehen Sie wohl: Irland ist also dasjenige Stück Erde, welches keinen Teil hat an Luzifer, zu dem Luzifer keine Beziehung hat. Dasjenige, was abgesondert hat werden müssen vom Paradiese, damit sein irdischer Abglanz entstehe, das hätte verhindert, daß Luzifer ins Paradies hineingekonnt hätte. Also Irland wurde so aufgefaßt nach dieser Legende, daß es erst eine Absonderung war desjenigen Teiles des Paradieses, der Luzifer verhindert hätte, in das Paradies hineinzukommen. Erst als Irland aus dem Paradiese heraus abgesondert war, konnte Luzifer in das Paradies hinein.
Diese esoterische Legende, die ich Ihnen sehr unvollkommen dargestellt habe, ist etwas sehr Schönes. Sie war vielen Menschen die Erklärung, für die ganz eigentümliche Aufgabe von Irland durch Jahrhunderte hindurch. Im ersten Mysteriendrama, das ich geschrieben habe, finden Sie schon dasjenige, was ja so viel erzählt wird: wie die Christianisierung Europas von irischen Mönchen ausgegangen ist. Als Patrick das Christentum eingeführt hatte in Irland, da verhielt sich die Sache ja so, daß dort das Christentum zur höchsten Frömmigkeit führte." Seite 207 ff. In dem Angriff der Menschen, die sich die Weltherrschaft anmaßen wollen auf die europäische Bevölkerung, spielt sich in Wirklichkeit der Kampf des Christentums gegen Ahriman ab. Zwar wird vom schwarzen Logenwesen immer betont, daß Luzifer ihr Gott sei, aber entweder wollen sie damit die Menschen täuschen, oder es ist ihnen nicht möglich, diesen von Ahriman zu unterscheiden. Die Figur, die sie auf dem Personalausweis hinten darauf haben, ist Bafomet, das ist eine hohe ahrimanische Wesenheit. Deswegen ist der Kampf so ungleich, weil ein Christentum des Glaubens längst die Kraft und die Wahrheit verloren hat, um diesen Kampf führen zu können. Und das Christentum wird von den Kirchen, allen voran die katholische, immer mehr geschwächt zu Gunsten Ahrimans. Alles was uns darüber hinweg täuschen soll ist nur hohles Geschwätz. Der "Messias", der jetzt erwartet wird, um die Menschheit zu "retten", ist Ahriman, dessen Inkarnation auf der Erde in einem menschlichen Leib unmittelbar bevorsteht. Die "menschliche" Wesenheit, in die er sich inkarnieren wird, um zur irdischen Wirksamkeit zu kommen, lebt bereits unter uns. "In einem bestimmten Zeitpunkte des dritten nachatlantischen Zeitraumes [2907-747 v. Christus] hat eine gewisse Brüderschaft Veranlassung genommen, eine größere Anzahl von Kolonisten aus Kleinasien nach der Insel Irland zu schicken. Dazumal wurden dort angesiedelt Kolonisten aus demselben Gebiete von Asien, aus dem später der Philosoph Thales stammte. Lesen Sie nach in meinen "Rätsel der Philosophie" über die Philosophie des Thales. Thales stammte aus derselben Gegend, wenn auch später; er ist ja erst in der vierten nachatlantischen Zeit [747 v. Chr.-1413 n. Chr.] geboren. Aber schon früher, aus dem Milieu heraus, aus der ganzen geistigen Substanz heraus, aus welcher später der Philosoph Thales stammte, haben die Eingeweihten nach Irland Kolonisten geschickt. Warum? Weil sie die Eigentümlichkeit eines solchen Gebietes der Erde, wie es Irland ist, gekannt haben. Sie haben dasjenige gewußt, was angedeutet wurde durch die esoterische Legende, von der ich Ihnen gesprochen habe. Sie haben gewußt: die Kräfte, die aufsteigen aus der Erde durch den Boden der irischen Insel, diese Kräfte wirken so auf die Menschen, daß der Mensch dadurch wenig beeinflußt wird nach der Richtung der Intellektualität hin, wenig nach der Richtung des Egoismus, wenig nach der Richtung der Entschlußfähigkeit. Das haben diese Eingeweihten, die jene Kolonisten dahin geschickt haben, sehr gut gewußt, und sie haben Leute ausgewählt, welche durch ihre besonderen karmischen Anlagen geeignet erschienen, gerade den Einflüssen der Insel Irland ausgesetzt zu werden. Heute gibt es noch immer in Irland Nachkommen jener alten Bevölkerung, die dazumal von Kleinasien hinüber verpflanzt worden ist, und die sich entwickeln sollte so, daß nicht die kleinste Intellektualität, nicht der kleinste Verstand [was nicht heißt, daß sich nicht die Vernunft entwickeln konnte, R.K.], nicht die Entschlußfähigkeit, dagegen gewisse besondere Eigenschaften des Gemütes hervorragend sich entwickeln sollten. … Das dürfte heute derjenige, der den rechten Pfad geht, so nicht machen; er dürfte nicht einfach den Leuten gegen ihren Willen, um die Erde einzuteilen, etwas vorschreiben, sondern er hat so zu wirken, daß er den Leuten die Wahrheiten sagt, und sie sollen sich selber darnach richten. Ebenda, Seite 209. Genau das, was Rudolf Steiner sagt, was heute nicht mehr getan werden darf, wenn man den rechten, sprich weißen Okkultismus anwendet, wird heute über die EU von unseren politischen Figuranten getan, die Menschen außerhalb Europas werden manipuliert, indem man sie in ihrer Heimat arbeitslos macht, ihnen vorgaukelt, in Europa würde das Paradies auf sie warten. Überall im Ausland laufen dazu Fernsehprogramme und die, die hier sind und sehen, daß es nicht stimmt, lügen weiter, weil sie sonst ihr hohes Ansehen bei ihren Verwandten verlieren, die sie im Heimatland zurückgelassen haben. Menschen, die ihre angestammten Gebiete und Sozialstrukturen verlassen, sind beherrschbar und manipulierbar. Leben sie dann unter den Menschen in deren Heimat sie strömen, ohne sich zu integrieren, so entsteht derselbe Effekt auch dort, lösen sich die ursprünglichen Kultur- und Sozialstrukturen auf, es entstehen gewollte ethnische Schwierigkeiten, die Menschen reiben sich in der Auseinandersetzung miteinander so auf und finden so wenig zueinander, daß sie gut beherrscht werden können. Heute müssen die Wahrheiten ausgesprochen werden und die Menschen sollen sich selber danach richten. Aber die Wahrheiten werden nicht Ernst genommen. Wenn es gelingen würde, bewußt an eine solche Erkenntnis heranzutreten, daß sich in Irland eine alte Geistigkeit unterbewußt erhalten hat, die bis heute Widerstand leistet den Menschen die Ahriman dienen, bewußt mit den Impulsen und Kräfte umzugehen, die uns aus der geistigen Welt zu Hilfe kommen können, dann könnten wir die europäischen Volkszertreter Merkel, Fischer. Juncker, Blair, Sarkozy und Co zu Paaren treiben.
"Denn da, wo stark der Doppelgänger wirkt, von dem ich gestern gesprochen habe, da wirkt man auch der eigentlichen Tendenz des fünften nachatlantischen Zeitraumes entgegen." Ebenda, Seite 211. Und damit eben der Entwicklung der Menschheit in der Gegenwart aus der Machtbesessenheit heraus.
Solange die Menschen sich nicht dazu entschließen können, ihr Leben, Ihre Erkenntnis, ihre Kultur, ihre Politik, bewußt aus den Mitteilungen heraus, die uns die Geisteswissenschaft geben kann, zu gestalten, solange werden wir im Dunkeln herumtappen, an der Nase geführt von Machthyänen, bis wir im Abgrund des Unmenschlichen, des Animalischen versinken werden. "Es kam jenes Zeitalter (gemeint sind die Jahrhunderte, die die Gegenwart ausmachen), wo der Mensch, wenn er bleiben will beim alten Materialismus - und ein großer Teil der Menschheit will zunächst dabei bleiben -, dann aber in furchtbare Abgründe hineinkommen wird. Der Mensch, wenn er bleiben will beim alten Materialismus, kommt unbedingt ins Untermenschliche hinunter, kann sich nicht auf der menschlichen Höhe erhalten. Um sich aber auf der menschlichen Höhe zu erhalten, muß der Mensch seine Sinne eröffnen. Das ist unbedingte Notwenigkeit vom Ende des 19. Jahrhunderts ab, daß der Mensch eröffne seine Sinne den spirituellen Offenbarungen, die seither wiederum zu haben sind." Rudolf Steiner in dem Zyklus "Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung" GA 233, Seite 106 in der Ausgabe von 1991. Unsere Kultur besteht schon heute zum großen Teil aus einem Aufgeilen, ich benutze dieses Wort in voller Bewußtheit, an dem was untermenschlich ist, die Medien leben davon, ja es wird heute von der überwiegenden Masse der Menschen dieses Untermenschliche mit Kultur verwechselt. Wohin soll uns das noch führen? In ein Europa der Tiermenschen!


Rüdiger Keuler, Juni 2008



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